die Frage

Gibt es einen Gott,
und wenn ja, liebt er mich doch,
zeigt er mir seine Liebe im Wort,
oder an einem bestimmten Ort?

Ist seine Liebe wirklich unendlich,
oder gibt es leichte „beschränk mich“,
liebt er alle Menschen gleich,
beschwert er sich über Ungerechtigkeit?

Wenn es einen Gott gibt,
warum gab er mir Wunden,
warum gab er mir Steine auf den Weg,
so das ich deren Ende immer noch nicht seh‘?

Gibt es dich,
sag mir wo du bist,
ich wär‘ gern bei dir
und erzählte dir meine Geschichten,
werden wir einst davon berichten?

Refrain:
Nein, ich bin kein Christ,
denn an Jesus glaub ich nicht,
nein, ich bin kein Heide,
bin ein Schaf auf Gottes Weide.

Ja, ich bin gläubisch,
und ja ich vertraue Gott,
keine Frage das es ihn gibt
und das er mir all‘ Fehler vergibt.

Gott wohnst du im Himmel,
Gott siehst du all‘ Menschen,
Gott warum lässt du es zu,
das Kind macht für nichts den Schuh,
ein Reicher trägt ihn bis zur Betts Ruh,
ein Armer sein Leben lang,
findest du das nicht krank?

Gott hast du ein Herz,
wenn ja fühlst du den Schmerz?
Fängst du unsere Tränen ab,
und gibst du Liebe ab,
er braucht sie doch so dringend,
die Reichen siehst du drum ringen,
haben mehr als genug,
doch was denkst du?

Refrain:
Nein, ich bin kein Christ,
und an Jesus glaub ich nicht,
ich glaube auch nicht an Bibel,
doch an Gottes unendliche Liebe!

Ja, ich glaube an Gott,
und dass er auf uns hofft,
er gab uns diese Zeit,
doch viel‘ war’n nicht bereit!