Timo Ewald

Jeder hat eine Geschichte, dies ist meine!

Monat: Oktober 2016

Das Leben ohne Facebook, WhatsApp & Co…

Seit 47 Tagen ohne Facebook und seit 18 Tagen ohne WhatsApp, wie geht es mir damit und wo liegen die Schwierigkeiten?

Auf die Frage “Hast du WhatsApp?” gab es von mir bis vor 18 Tagen immer ein klares “Ja!”. Seit dem nur noch ein freudiges nein. Und auch Facebook ist, schon etwas länger, kein Teil meines Lebens mehr, surfte ich doch bisher bis zu 18h am Tag im Internet, so verringerte sich diese Zeit auf durchschnittlich 6-10h.

Meisten langweile ich mich

Die meiste Zeit langweile ich mich im Netz, denn ich verbiete mir strikt Facebook und Co zu benutzen. Das klingt allerdings viel härter als es ist. So fehlt mir nicht das dumpfe scrollen durch den Tag meiner “Freunde” und auch nicht unbedingt diese Menschen (einige mehr andere weniger), jedoch fehlt mir die Möglichkeit überhaupt auf das blaue Datenmonster zu klicken. Manche Bilder, Videos, Tageserfahrungen etc. würde ich so gerne teilen.

Onderweg

Aber ich bin tatsächlich mehr unterwegs, treffe öfter meine Freunde, telefoniere mit ihnen und bin viel Lebensfroher. Am 14.12.2016 wird mein Album “Onderweg” erscheinen und ich freue mich darauf, auch wenn es kein Kommerzielles Album sein wird. Denn in Onderweg steckte ich nicht nur Arbeit und meine Freude am Musik machen, nein ich verbringe zum ersten Mal nach 10 Jahren die Nachricht “Sei Glücklich, denn das Leben ist viel zu kurz für Depression”. Onderweg wird das erste Album in komplett lirischer Sprache (da es keine Texte gibt nur deren Titel und Erklärungen). Das Datum ist nicht zufällig gewählt, dazu aber später mehr.
Und auch hier fehlt mir Facebook, da ich das Album nicht vertreiben kann. Nur Leute die das Datum kennen, werden das Album hören und Teilen. Das ist mir bewusst und auch egal. Mache ich einen Menschen glücklich damit, dann hat es sich schon gelohnt.

Datenkrake WhatsApp

Warum ich bei WhatsApp weggegangen bin lässt sich in einem Wort zusammen fassen: Datenkrake. Genauso wie Facebook (und aus dem selben Grund) verließ ich den Messenger einen Monat später. Es gab mehrere Gründe, unter anderem der, dass ich nicht die Nummern meiner Freunde, welche WhatsApp nicht nutzten, an Facebook & Co verteilen wollte. Mein Gefühl von Freiheit konnte ich nur stärken, in dem ich den Messenger hinter mir ließ. WhatsApp fehlt mir deutlich mehr als Facebook, da eine einfache Kommunikation mit Freunde nicht mehr so einfach ist. Außerdem kann man über die normale SMS (mein Hauptkommunikationsweg) keine Bilder und Videos teilen.

Trotz der ganzen negativen Nachteile werde ich nicht zurückkehren. Jetzt nicht und wohl auch nicht später.

Bremen wird Lebensmittelwüste

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es in Bremen viele Lebensmittelproduktionsorte, teils von Traditionsunternehmen oder als einzige Produktionsstandorte in Deutschland. Doch spätestens 2018 werden davon nur noch wenige vorhanden sein.

Den Anfang machte die Fleisch- & Wurstfabrik Könecke welche ab 2013 nicht mehr in Bremen produziert. Könecke gehört seit 1929 zu Bremen, heute ist nur noch die Verwaltung in Bremen.
Als im Jahr 2012 die dänische Firma Toms den Bremer Schokoladenkonzern Hachez übernahm wusste man noch nichts von den späteren Kündigungen. 2014 verloren mehr als 70 Mitarbeiter ihre Jobs, 2016 waren es 89 Mitarbeiter. Hachez wurde 1890 in Bremen gegründet und ist somit das älteste noch bestehende Süßwarenwerk in Bremen und Umgebung.
Die komplette Produktionseinstellung und somit eine Werksschließung vollzog der Weltkonzern Coca-Cola im August 2016. Coca Cola produzierte 1968 hier die erste Bremer Cola.
Im September 2016 kündigte die Traditionsmarke Kaffee Hag sein einziges Werk zu schließen. Kaffee Hag wurde 1906 in Bremen gegründet und war das erste Unternehmen weltweit, welches koffeinfreien Kaffee produzierte.
Der größte Bierbauer Bremens Beck’s wurde im Jahr 2002 von dem heutigen InBev übernommen. Im Jahr 2017 werden 150 Mitarbeiter entlassen. Die Brauerei Beck’s ist seit 1873 in Bremen und hat rund 1500 Mitarbeiter.

Meine Frage bleibt: Warum schließen soviele Produktionen in Bremen? Und was wird aus Bremen als Lebensmittelstandort?

Mit den Schließungen bzw. Verlegungen von Coca-Cola, Könecke und bald auch Kellogg’s fehlen der Stadt nicht nur bedeutende Produktionsstätten, sondern auch Firmen mit denen man Bremen präsentieren kann. Für Kellogg’s war Bremen immer der einzige Standort in Deutschland, das machte diese Stadt zu etwas besonderem auf dem Lebensmittelmarkt. Außerdem gehört seit über 200 Jahren der Kaffee zu Bremen. Hier wurden die Produzenten Jacobs Kaffee, Kaffee Hag und andere kleine Kaffeeröstereien gegründet.

Die Frage bleibt, was wird aus Bremen?

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