Timo Ewald

Jeder hat eine Geschichte, dies ist meine!

Jahr: 2018

Liebe S.

Gerade sitze ich auf meinem Sofa in meinem großen Zimmer und grübel. Ich denke an die Frau, die mir vor einem Jahr mein Lachen nahm und von der ich mich abwandte, weil ich mich schützen wollte. Diese Frau, die mir 5 Jahre meines Lebens immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte und mit der ich auch spontan, Nachts, auf der Suche nach Ruhe und Glück stundenlang im Auto durch die Welt fuhr. Eine Frau, welche nie aufhörte für das zu kämpfen, was ihr wichtig war und die jetzt bestimmt wieder etwas tut, dass sie glücklich macht.

Es gibt öfter Momente in denen ich an dich, an unsere Zeit denke, mich frage wie es dir geht, was du machst. Was ist aus uns geworden und was würde passieren wenn ich dich aufsuchen würde. Was machst du dann, was sagst du, würdest du mich anschreien oder verstummen? Ich frage mich das immer wieder und erachte es dann als wichtiger dich und mich zu schützen und nichts zu tun. Ich könnte. Ich weiß wo du bist, komme in wenigen Minuten dahin. Ich kenne deinen Namen und deine Leute.

Aber traue ich mich das auch? Die Frau wieder zu sehen, die erst mich massiv verletzte und die ich dann von mir stieß, sie verletzte in dem ich endlich mal vollkommen ehrlich zu ihr war. Traue ich mich das? Nein, wahrscheinlich nicht, dafür bin ich dann doch zu sehr Autist und gefangen in meinen Gefühlen.

Ich habe meine Schwester nach dir gefragt, dass mache ich immer wieder. Dir geht es gut und der kleinen auch, sagt sie. Das erleichtert mich. Es macht mich wirklich sehr glücklich, wenn ich weiß dass es euch gut geht.

Vor Monaten schrieb ich dir den Song “die Blume”, und ich hatte noch Gefühle, vermisste dich sehr. Inzwischen vermisse ich nur noch die Freundschaft. Wie der Song weiß ich nicht ob dich dieser Brief, dieser Blogeintrag erreichen wird. Ich wünsche es mir sehr.

Jeder Mensch hat eine Geschichte…

…zu erzählen, ich möchte Deine hören! – dies ist mein Lebensmotto, denn ich unterhalte mich gerne mit anderen Menschen über ihre Erfahrungen und höre so gerne zu.

Auch heute habe ich dies wieder getan, Menschen eine Frage gestellt, mit ihnen diskutiert und am Ende kamen für mich wundervolle Sätze heraus. Ich habe dies dokumentiert und mit dem Einverständnis der Personen zeige ich euch hier ein bisschen etwas davon.

darauf kamen folgende Reaktionen:

und hier meine Erklärung, warum ich es nicht verurteilen mag. Außerdem finde ich die Menschen hier besonders, einzigartig, wunderschön!

tja, ich verstehe auch nicht, warum es nicht mehr Menschen mit meiner Meinung gibt.

Was ich mit diesem Beitrag sagen mag? Ihr seid alle so unterschiedlich und jeder von euch ist wundervoll. Lasst uns leben, lasst und feiern. Ihr seid auch MIT NARBEN WUNDERSCHÖN!

Als Ergänzung möchte ich, auf Wunsch eines Discord-Users, auf die Achtsamkeitsübung hinweisen:

Achtsamkeitsübung Hilft bei : schlechten Gedanken , Angstgefühlen, “Taubheit der Realität” Achtsamkeit bedeutet sich selbst im Hier und Jetzt zu spüren

Vorbereitung: Man setzt sich offen hin, heißt: keine Finger ineinander schlingen, keine Beine übereinander schlagen und auch keine Arme, nix darf verschlossen sein.
Dann sucht man sich einen Punkt auf den man sich konzentrieren kann oder man schliesst die Augen.

Schritt 1: Man fängt mit seinem Atem an und legt seine Aufmerksamkeit auf seinen Atem ohne ihn zu bewerten. Man nimmt einfach wahr, wie man atmet. Nach einer Minute entscheidet man dann, ob man den Atem nur weiter beobachten will oder ihn über die Bauchatmung vertiefen will.

Schritt 2: Nach 1 Minute legt man seine Aufmerksamkeit auf die Signale seines Körpers. Man nimmt alles wahr ohne es zu bewerten und denkt sich bewusst “Aha, so fühlt sich mein Körper gerade an.”

Schritt 3: Nun legt sich die Aufmerksamkeit auf die eigenen Gefühle im selben System immer mit dem Gedanken “Aha, das fühle ich gerade.”

Schritt 4: Dann legt man seine Aufmerksamkeit auf die Gedanken. Auch hier gilt: Nicht bewerten und hier ist besonders wichtig einen Abstand zu seinen Gedanken zu kreieren. Man denkt dabei nicht “Ich denke gerade…” sondern “Aha, da ist ein Gedanke, dass…”

Schritt 5: Man kehrt mit seiner Aufmerksamkeit wieder zu seinem Atem wie beim ersten Schritt zurück. Nach ca. 1 Minute zählt man dann von 5 an rückwärts, atmet tief ein und beim Ausatmen öffnet man dann wieder die Augen bzw. kommt von seinem Konzentrationspunkt wieder weg.

Danach: Sich strecken danach ist legitim und sogar erwünscht.

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