Timo Ewald

Jeder hat eine Geschichte, dies ist meine!

Monat: April 2019

Meine Topmusik Woche #17

Liebe Leser,

es ist beeindruckend wie schnell diese Woche vorbei war. Dafür war es die bisher anstrengendste Woche 2019 für mich. Dafür benötige ich dann immer gute Musik. Hier präsentiere ich euch die Top 10 meiner Topmusik. Diese Liste wurde übrigens überarbeitet und die ersten 15 Lieder sind nach Favoriten geordnet. Platz 1 ist also auch Platz 1 der Liste. Die Playlist findet ihr immer hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PL6ldXJv3Hpn24O0-IhEG9x9_O4ZTu_R2K

Meine Top Ten:

  1. Moe Phoenix – Mensch ist Mensch [eine, wie ich finde, sehr wichtige Botschaft]
  2. Moe Phoenix – Mohammad
  3. Kopfstimme – Mein größter Wunsch (das Musical) [einfach niedlich]
  4. Fard – Ich will vergessen
  5. Wincent Weiss – Was machst du nur mit mir?
  6. Sarah Connor – Vincent
  7. EMLP – Béke [ein ungarischer Rap über <Béke – Frieden>]
  8. Fard – die Besten sterben jung
  9. Kontra K – Farben
  10. Kontra K – Warnung

Und wie war eure Woche? Welche Musik hört ihr, wenn es euch nicht so gut geht? Schreibt mir gerne eine Mail.

euer Timo

Wie ich war

Liebe Leser,

vor etwa zwei Wochen entdeckte ich durch Zufall ein altes Facebook-Konto von mir. Als ich las was da stand musste ich mich fast übergeben. Bei manchen Posts dachte ich ernsthaft, diese wären niemals von mir verfasst – doch sie waren es. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich an die meisten dieser Postings nicht erinnere und fast alles was ich damals wohl schrieb heute zu tiefst bereue.

Las ich meinen Freunden und meiner Freundin diese Posts und Messages vor, so bekam ich nur ein ungläubiges “Das bist du nicht” zurück. Scheinbar habe ich mich um mindestens 180° gedreht. Nun machte ich mir tagelang Gedanken dazu und ziehe nun ein Fazit. Bevor ich jedoch näheres erläutere möchte ich mich bei allen Entschuldigen die diese Art von mir in der Zeit zwischen 2009 und 2014 abbekommen haben. Ich schäme mich zutiefst dafür und würde so etwas heute nicht mehr schreiben. Vielleicht könnt ihr mir verzeihen.

Doch, was genau wurde auf diesem und einem weiteren Profil eigentlich geschrieben? Warum schäme ich mich so? Nun gut, mir fällt dieser Schritt nicht leicht, aber ich möchte zeigen wie sehr sich ein Mensch in 5 Jahren ändern kann. Daher hier eine kleine Erläuterung.

Obszöne Wortwahl

Das erste was mir auf dem Profil auffiel war meine zum Teil extrem obszöne Wortwahl. So beschrieb ich Frauen scheinbar grundsätzlich als Weiber, beleidigte sie als Nutten und jeder der meiner Meinung im Weg stand wurde auf’s übelste beleidigt, teilweise bedroht. Es ist für mich unbegreiflich wie ich damals schrieb und mag dies auch nicht mehr lesen. Klar, jeder hat mal einen schlechten Tag und wird ggf. mal ausfällig. Doch dieses Verhalten betonte jeglichen Grundkontext meiner Wortwahl. So schrieb ich auch in den zig Messages (es sind deutlich mehr als 1000 verschiedene Kontakte gewesen) in diesem hässlichen Stil.

Frauen sind genauso ein Teil unserer Gesellschaft und haben es genauso verdient gerecht behandelt zu werden. Dies ist meine heutige Meinung. Wenn ich mit jemanden Streit beginne beende ich diesen (meistens) frühzeitig und versuche meine Wut anders heraus zu lassen. Daher findet man solche Konversationen in meinen heutigen Profilen nur noch selten.

Vorverurteilung

Was mir auch auffiel waren meine Vorverurteilungen in diversen Posts und Kommentaren. In privaten Nachrichten genauso. So verurteilte ich jeden deren Meinung nicht meiner eigenen entsprach. Jeder der anders dachte bekam, wieder in obszönen Worten, meinen Hass ab. Dieses Verhalten habe ich selbst früher immer gehasst und wollte jeden so nehmen wie diese Person ist. Scheinbar gelang mir das nicht und meine Wut bekamen dann alle ab.

Mir ist heute eine offene, freilebende und gleichberechtigte Welt wichtig. Jeder Mensch darf so sein wie diese Person es möchte (so lange es nicht kriminell, verletzend wird). Was mich damals dazu bewegte kann ich heute nicht nachvollziehen.

Meckern, meckern, meckern

Etwas, dessen ich mir heute bewusst bin, wollte ich damals jedem Vorwerfen: das Unverständnis meiner Situation. Dazu muss man sagen, dass ich heute weiß, wie wenig ich selbst von mir und meiner Situation verstand. Ich verurteilte jeden der nicht verstand wie katastrophal es war, wenn etwas nicht funktionierte. Kurzum: ich meckerte. Meine obszöne Wortwahl wurde von meinem gemeckert noch unterstützt – gesamtheitlich ist es heute sehr schwer diese zu ertragen.

Was hat sich noch geändert?

Ich überlege mir viel öfter wie eine Situation ist, wie sie für andere sein könnte und wie viel es ausmacht sich darüber aufzuregen. Erst danach flippe ich aus und verzieh mich in meine Ruheecke zurück. Ich bin selten noch aggressiv und vor allem nicht mehr gegen andere. Wenn doch, dann schäme ich mich dafür sofort und bringe diese Scham auch zum Ausdruck. Generell möchte ich wirklich, dass jeder Mensch eine gewisse Ruhe in meiner Umgebung bekommt. Auch wenn ich das hier mit dem Wissen schreibe, wie ich einst war, habe ich keine Ahnung wie vielen Menschen ich da draußen wirklich weh getan habe. Ich kann es nur schätzen – und bei jeder Schätzung wird mir schlecht.

Verzeihen ist ein großes Stichwort, so verzeih ich mir viel viel öfter Fehler und verzeihe anderen Menschen wenn sie etwas tun, was mich aus der Fassung bringt. Generell bin ich um einiges ruhiger geworden, achte mehr darauf was andere möchten und akzeptiere dies auch dann wenn es meiner Meinung widerspricht.

Was lerne ich daraus?

Grundsätzlich: Jeder Mensch kann sich verändern. Persönlich: Mehr auf mich und andere achten und jeden so wertzuschätzen wie diese Person für mich wirklich ist.

 

Ich wünsche allen die das lesen ein schönes Wochenende!

euer Timo

Meine Topmusik Woche #16

Liebe Leser,

da ich morgen verhindert bin, kommt die Topmusik dieser Woche heute schon. Diese Woche gab es einige Änderungen in der Topmusik-Liste. So sind einige Songs verschwunden, dafür kamen neue Songs hinein. Diese Liste wurde übrigens überarbeitet und die ersten 15 Lieder sind nach Favoriten geordnet. Platz 1 ist also auch Platz 1 der Liste. Die Playlist findet ihr immer hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PL6ldXJv3Hpn24O0-IhEG9x9_O4ZTu_R2K

Hier sind meine Top 10 der Kalenderwoche 16 2019.

  1. Moe Phoenix – Mensch ist Mensch
  2. Sarah Connor – Vincent (freue mich schon sehr auf das neue Album von ihr)
  3. Fard – Ich will vergessen
  4. Rough – Nichts zu verlieren
  5. Senad Hasani – Dein Mann
  6. Kontra K – Warnung
  7. Joka feat. Shiml & MontanaMax – Mein Herz schlägt [echte Bremer Musik]
  8. Laurenz – diese Nacht
  9. Schiller & Nena – Morgenstund
  10. QBano & Tr3nd – Mamacita

Und welche Lieder habt ihr in dieser Woche gerne gehört? Schreibt mir doch inspirativ eure Favoriten per Mail.

Zum Glück ein Unglück

Liebe Leser,

diese Woche war ein auf und ab der Gefühle und Erfahrungen. Am Montag war ich glücklich und froh für alles was ich habe und am Dienstag morgen bin ich mit höllischen Schmerzen ins Krankenhaus gekommen. Diagnose, nach 3h Untersuchungen: Magenschleimhautentzündung und eine Speiseröhrenentzündung – auch bekannt als Gastritis mit Reflux. Therapie? 14 Tage Medikamente einnehmen.

Da war es wieder, dieses Thema “Gesundheit”. Predigte ich anderen immer sich gesund zu ernähren, zum Arzt zu gehen und sich fit zu halten, hielt dies bei mir nie länger als 2 Wochen. Gesunde Ernährung fällt mir schwer, was man dann auch in meinem Gewicht sieht: Mehr als 130kg bei 189cm Körpergröße. Wer umrechnen mag, mein aktueller BMI ist 40.0. Sportliche Betätigungen war für mich immer ein Hindernis – viel zu anstrengend. Und brauchte ich es doch bisher nicht, lebte ich doch gut…

Ha-ha. Ich habe mich jahrelang selbst belogen und betrogen. 2017 hatte ich eine Thrombose im Bein (und auch das nahm ich auf die leichte Schulter), meine beste Freundin hatte Angst das ich sterbe. Meine Knochen machen seit Jahren sich durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bemerkbar. Mein Rücken kann kaum mehr Lasten tragen und dem Magen geht es seit Monaten nicht gut. So bekam ich schon im Dezember 2018 einen solchen Anfall, welcher nach einer Stunde wieder vorbei war. Und was unternahm ich? Nichts! War wohl nicht schlimm genug.

Der erste große Schock war für mich, dass ich im Dezember 2018 die 150kg überschritt und ich doch nie so viel wiegen wollte. Ich nahm all meine Kraft zusammen und schaffte es tatsächlich wieder unterhalb von 150kg. Doch wer glaubt ich änderte dann etwas an meinem Lebensstil liegt Meilenweit entfernt. Im Gegenteil, ich fraß Burger, Pommes, Kuchen, Eis und immer mehr Süßigkeiten sowie salzige Knabbersachen. Genau gesagt, bis zum letzten Dienstag.

Diese Schmerzen waren sicher nicht vergleichbar mit jemanden der eine langjährige Erkrankung hat oder einen Unfall erlebte, jedoch waren sie für mich das schmerzvollste was ich erlebt habe bisher. Dies gab ich auch im Krankenhaus an, eine volle 10 von 10. Ich wünsche niemanden, dass er diese oder schlimmere Schmerzen ertragen muss. Weder liegen, sitzen noch stehen ging.

Seit Dienstag habe ich 2,6kg abgenommen und bin schon ganz froh darüber. Außerdem möchte ich nun wirklich etwas gegen mein Gewicht, für meine Gesundheit und vor allem gegen den instabilen Körper tun. So habe ich mir ein Leihfahrradvertrag geholt und versuche mehr Rad zu fahren. Außerdem möchte ich meine Ernährung – nur für mich – auf den Prüfstand stellen und überlegen warum ich was wie gerade esse. So habe ich in dieser Woche mehr Salat, Gemüse und gesunde Sachen gegessen wie seit letztem Sommer nicht mehr innerhalb einer Woche.

Vielleicht habe ich jetzt den Sprung in die richtige Richtung geschafft. Wir werden sehen.

Was sonst noch so in dieser Woche passiert ist?

Nunja, ich konnte mich nicht dazu aufraffen trotz meinem Gefühlschaos zur Arbeit zu gehen obwohl dies doch eine super Ablenkung sein soll. Und ich habe mich darüber gewundert und gefreut wie lecker einfaches Essen doch sein kann.

Das war meine Kalenderwoche 15. Ich melde mich bald wieder. Macht’s gut!

euer Timo

Meine Topmusik Woche #15

Liebe Leser,

diese Woche gab es wenig Änderungen in der Topmusik-Liste. So sind einige wenige Songs verschwunden, dafür kam nur ein Song hinein. Diese Liste wurde übrigens überarbeitet und die ersten 15 Lieder sind nach Favoriten geordnet. Platz 1 ist also auch Platz 1 der Liste. Die Playlist findet ihr immer hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PL6ldXJv3Hpn24O0-IhEG9x9_O4ZTu_R2K

Hier sind meine Top 10 der Kalenderwoche 15 2019.

  1. Moe Phoenix – Mensch ist Mensch
  2. Wincent Weiss – Was machst du nur mit mir [kann nur das neue Album “Irgendwie anders” empfehlen]
  3. Louane feat. Julien Doré – Midi sur novembre
  4. Marwa Loud – T’es où?
  5. Senad Hasani – Dein Mann
  6. Kontra K – Warnung
  7. Nena – ? Fragezeichen
  8. Wurst und Feinkost – Freiheit [echte Bremer Musik!]
  9. Mal Élevé – Mittelmeer
  10. SaRaha – Shemeji [Suaheli – meistgesprochene Sprache in Afrika]

Und welche Lieder habt ihr in dieser Woche gerne gehört? Schreibt mir doch inspirativ eure Favoriten per Mail.

Meine Top Musik: Kalenderwoche #14

Liebe Leser,

ab jetzt möchte ich euch regelmäßig meine Lieblings- bzw. Topmusik der Woche präsentieren. Dabei sind Lieder verschiedener Genres und Sprachen. Auf der Liste findet ihr nur Musik die ich aktuell gerne höre. Lieder dich nicht mehr feiere werde ich entfernen. So aktualisiert sich die Liste regelmäßig. Diese Liste wurde übrigens überarbeitet und die ersten 15 Lieder sind nach Favoriten geordnet. Platz 1 ist also auch Platz 1 der Liste. Die Playlist findet ihr immer hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PL6ldXJv3Hpn24O0-IhEG9x9_O4ZTu_R2K

Hier sind meine Top 10 der Kalenderwoche 14 2019.

  1. Wincent Weiss – Kaum erwarten
  2. Wincent Weiss – Was machst du nur mit mir [kann nur das neue Album “Irgendwie anders” empfehlen]
  3. Louane feat. Julien Doré – Midi sur novembre
  4. Marwa Loud – T’es où?
  5. Senad Hasani – Dein Mann
  6. Kontra K – Warnung
  7. Nena – ? Fragezeichen
  8. Wurst und Feinkost – Freiheit [echte Bremer Musik!]
  9. Mal Élevé – Mittelmeer
  10. SaRaha – Shemeji [Suaheli – meistgesprochene Sprache in Afrika]

Und welche Lieder habt ihr in dieser Woche gerne gehört? Schreibt mir doch inspirativ eure Favoriten per Mail.

Einbruch, Wahrung, Haltung und Hoffnung

Einbruch

Liebe Leser,

seit Mai 2018 war ich in einem dauerhaften Zustand der Zufriedenheit. Dieser ließ mich alles locker nehmen und immer klar denken. Ich konnte endlich mal wieder raus gehen und Dinge tun, welche vorher nicht so einfach für mich waren.

Doch im Februar 2019 merkte ich immer mehr, dass dieser Zustand mich verläßt. So war ich immer mehr gereizt, habe mich und andere verurteilt und bin auf so manche Provokation angesprungen. Dabei verletzte ich nicht nur mich selbst.

Wohl ist mir bewusst, dass ich mich auf einem guten Weg in die Depression befinde, jedoch aktuell gibt’s für mich noch keine Lösung für dieses Problem.

Wahrung

Da ich 2017 und 2018 so viel über mich gelernt habe und nun weiß wie ich eine Depression überstehe sowie eine lange Zeit der Unzufriedenheit. Ich bewahre mir die Gedanken darüber wieviel schönes ich besitze und welche Menschen immer an meiner Seite sind. Dies habe ich gelernt und kann es endlich benutzen.

Haltung

Auf Twitter habe ich in den letzten Wochen einige fragwürdige Beiträge hinterlassen und musste Anfeindungen über mich ergehen lassen. Nun werde ich mir die Haltung bewahren solche Beiträge zu unterlassen. Lieber schreibe ich hier meine Gedanken zu einem Thema.

Hoffnung

Tatsächlich habe ich aktuell noch die Hoffnung, dieses Jahr wieder so zufrieden zu werden wie 2018. Jedoch wird der Weg dahin schwer. Aus persönlichen Gründen habe ich alle Beiträge meiner Webseite offline gestellt. Ich hoffe 2019 wird noch ein gutes Jahr.

Wenn Du magst folg mir, dann bekommst Du ab jetzt regelmäßig etwas von mir zu lesen.

Ich wünsche allen einen schönen Frühling.

Euer Timo

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