Jeder hat eine Geschichte, dies ist meine!

Autor: Timo Seite 1 von 5

Meine Erfahrungen mit dem Samsung Galaxy Tab S5e

Hallo Leser_in,

seit Jahren bin ich ein Fan von Tablets gewesen, weil man damit nebenher Videos gucken kann und trotzdem sein Smartphone weiterhin voll benutzen kann. Außerdem wollte ich gerne Apps & Spiele testen, was ich auf meinem Smartphone nicht so gerne mache. So habe ich mir im März das Tab S5e von Samsung bei  Grover gemietet und konnte damit viel Erfahrung sammeln. Hier teile ich meine Eindrücke.

Das Tab S5e von außen

Mein Gerät habe ich mir in der Farbe Gold bestellt, leider gibt es kein Rosegold oder Rosa. Das S5e fühlt sich sehr gut mit seinem Aluminiumbody an. Mit seinen gerade einmal 400g ist es wirklich sehr leicht. Es gibt einen Power-Button mit Fingerabdrucksensor, eine Lautstärkewippe, 4 Lautsprecher, 2 Mikrofone – welche seltsam platziert sind, einen Connector für Zubehör sowie an der Unterseite einen USB-C Port. Auf der Rückseite befindet sich oben links eine Kameralinse. Durch die Anordnung wackelt das S5e ganz leicht bei Gebrauch auf dem Tisch. Dies fällt aber nur auf, wenn man darauf wirklich achtet. Auf der Vorderseite befindet sich das 10,5″ große Super-AMOLED Display mit einer Auflösung von 2560×1600 Pixeln (288ppi). Oberhalb des Displays befindet sich noch eine Frontkamera.

Das Display

Das bereits erwähnte Super-AMOLED Display ist mit seiner für Tablets recht hohen Auflösung für alles was man mit dem Tablet machen möchte bestens geeignet. Pixel erkennt man im Alltag nicht, es wird ausreichend hell und hat eine gute Blickwinkelstabilität. Leider lässt sich die Auflösung in den Einstellungen nicht verstellen, so dass hier kein Akku gespart werden kann.

Eingaben werden meistens richtig erkannt, zu Fehleingaben kam es fast nie. Jedoch reagiert das Display (oder die Software?) gelegentlich etwas träge auf Eingaben. Insgesamt schaue und tippe ich aber gerne auf dem Display.

Die Software

Als Betriebssystem kommt Android 9 mit Samsung Oberfläche OneUI in der Version 1.1 (zum Vergleich: mein S9 hat Android 10 mit OneUI 2.0). Die Oberfläche ist schön anzusehen und biete viele tolle Funktionen, wie zum Beispiel einen Darkmode. Leider lässt sich das Design nicht mit Hilfe der Samsung Themes anpassen. So lassen sich auch nur eigene Hintergründe, oder wie in meinem Fall per Google Hintergründe-App, einstellen. Warum die App Samsung Theme nicht kompatibel ist verstehe ich nicht.

Vorinstalliert sind viele Apps, die ich nicht benötige. Zum Beispiel Samsung Health, der Samsung Galaxy Store, Bixby oder auch Netflix. Leider lassen sich die meisten nicht deinstallieren sondern nur deaktiveren. Den Galaxy Store und weitere Apps sogar nicht einmal deaktivieren. Das nervt. Sie senden Benachrichtigungen, klauen Akkulaufzeit und benutzen Speicherplatz. Schade.

Die Hardware

Neben der bereits genannten Hardware ist natürlich noch einiges anderes verbaut. Wir haben hier einen Qualcomm Snapdragon 670 verbaut, welcher mit 8 Kerne bis zu 2,0GHz/Kern erreicht. Dies ist für ein Tablet im Androidbereich eher ungewöhnlich. Außerdem hat das Tab S5e 4GB Arbeitsspeicher und 64GB internen Speicher. Es bietet WLAN ac, Bluetooth 5.0, einen Slot für MicroSD-Speicherkarten und einen Akku mit 7040mAh. Das klingt nach einem super Gesamtpaket, doch ist es das auch?

Die Performance

Beim ersten Einschalten, der Einrichtung auch in den ersten Tagen musste ich selbst feststellen, dass ich zu skeptisch war. Das Tablet rennt und rennt. Es gab nie Abstürze oder Verzögerungen und ich war zufrieden. War? Ja!

Nach etwa einem Monat benutzen bekam ich die ersten Problemchen mit dem Tab S5e. Bei Entsperren per Fingerabruck oder Entsperrmuster musste ich immer mehr Zeit einplanen. Inzwischen braucht das Gerät teilweise 3-4 Sekunden um zu entsperren. Und selbst dann ist es nicht sofort einsatzbereit. Das S5e nimmt sich sehr viel Zeit um aufzuwachen. Dies ist leider nicht der einzige Grund warum ich das Tablet in den letzten Wochen immer weniger benutzt habe.

Am Anfang konnten alle Spiele super flott laden und waren teilweise performanter als auf meinem S9. Es machte riesigen Spaß, daran zu arbeiten und zu spielen. Jetzt hängt es regelmäßig. Es hängt sich nie auf, aber es braucht oft sehr lange zum Laden. Webseiten lassen sich nicht mehr richtig scrollen und selbst Videos brauchen ein paar Sekunden zum starten. Katastrophe!

Wenn das Tablet dann aber mal nicht nachdenken muss läuft es flüssig und das macht Spaß. Animationen laufen sauber und smooth. Manchmal erwische ich mich dabei wie ich einfach auf dem Bildschirm herumwische ohne etwas produktives zu tun, nur weil die Animationen so schön laufen.

Der Akku

Ich möchte noch einmal einen Wortlaut aus der vorherigen Kategorie aufgreifen:

Der Akku ist….Katastrophe!

Ja, 7040mAh klingen ultra viel. Viele Geräte, auch unter Android schaffen damit mehrere Tage wenn nicht gar sogar 1,5 Wochen. Doch das Tablet kommt von Samsung. Und dieser Hersteller hat uns in den letzten Jahren immer öfter bewiesen, wie sehr man einen großen Akku in eine schlechte Laufzeit verwandeln kann. Mein Tab S5e hält vollgeladen etwa 1,5 Tage. Je nach Benutzung bzw. besser gesagt, es hält 1,5 Tage wenn ich es nicht nutze. Videos schauen, Surfen und natürlich Spiele spielen zieht Akku. Aber selbst dann, wenn ich die Helligkeit herunter regele, mir nur etwas zu lesen auf schwarzem Hintergrund nehme kann ich die Akkuprozente purzeln sehen.

Bei den Flaggschiff-Smartphones von Samsung ist der Prozessor schuld, denn wir bekommen in Europa nur Exynos-Prozessoren. Die saugen den Akku selbst im Standby leer. Doch im S5e ist ein Snapdragon verbaut – das sind sparsame, aber Hochleistungsprozessoren. So etwas sollte nicht passieren.

Für jemanden der keine Ahnung hat: mit dem Akku und dem Prozessor sollte das Tablet locker 4 Tage im Standby schaffen ohne zu laden.

Ursachen kann ich allerdings nicht finden. Ich schätze mal, dass es an der Samsung-Software und der Display-Auflösung liegt. Mir würden HD+ vollkommen reichen.

Gesamtfazit

Leider, leider Samsung habt ihr mir mit dem Tab S5e die Hoffnung auf gute Android-Tablets genommen. Ich glaube nicht dass das S6 bessere Werte schafft und rate wirklich jedem davon ab, sich ein Samsung Tablet, vor allem zu diesem Preis (aktuell etwa 350€) zu kaufen.

Das S5e bringt eine gute Ausstattung und hätte sicher ohne die genannten Fehler eine super Preisleistung erzielt. Doch selbst 200€ wären für dieses Gerät zu viel.

Wollt ihr selbst das S5e oder auch andere Technik testen, so kann ich euch (unbezahlte Werbung) Grover empfehlen. Hier könnt ihr für ein paar Monate die Technik testen und danach unkompliziert zurück schicken. Habe sehr gute Erfahrungen mit Grover gemacht!

Warum ist es so wichtig, ein Geschlecht zu haben?

Liebe Leser_innen,

in den letzten Tagen stelle ich mir häufiger die Frage, warum es denn so wichtig ist ein Geschlecht zu bestimmen? Ein Geschlecht im Perso ist ja als weiblich, männlich und seit einer Weile auch als divers zu bezeichnen. Aber muss ich mich privat einem Geschlecht zuordnen? Darf ich nicht einfach sagen, SO bin ich und das ist gut so? Und dann bleibt ja auch noch die Frage, wie spricht man mich dann an?

Als erstes muss ich sagen, dass ich als Mann geboren wurde und nie das Gefühl verspürt habe dies infrage zu stellen. Auch über meine Entscheidung hinaus, welche du später noch erfahren wirst, werde ich mich weiterhin als Mann definieren und so auch ansprechen lassen. Im beruflichen Alltag und im Umgang mit staatlichen Stellen ist eh am einfachsten das Geschlecht zu nehmen, was im Perso steht. Aber muss ich dieses auch im privaten Bereich so hinnehmen?

Bis vor wenigen Jahren habe ich mich selbst mit dieser “Geschlechterneutralität” nicht auseinander gesetzt, geschweige denn gewusst, dass es mehr als 2 Geschlechter gibt. Auch heute ist es mir noch recht egal wie viele Individuums es gibt. Damit sich zu beschäftigen ist für mich gar nicht so einfach und ich lasse es deswegen auch. Für mich selbst habe ich aber die Ansicht angenommen, alle dürfen so sein wie sie möchten und das auch sagen. Ich werde es akzeptieren.

Im meinem Personalausweis steht also bei Geschlecht “männlich”. Bisher habe ich mich auch immer als Mann wahrgenommen und so bezeichnet. Da nun mein Name aber im privaten Bereich fast ausschließlich Fee lautet und ich diesen Namen auch deutlich schöner finde als meinen Geburtsnamen beschäftigte ich mich mit der Geschlechterzuweisung. Dabei musste ich immer wieder feststellen, dass ich dem “typischen männlichem Bild” nicht mehr entspreche. Viele Eigenschaften, sowohl körperlich als auch emotional und auch viele Vorliebe entsprechen nicht dem, was die Gesellschaft als “männlich” bezeichnet.

Deshalb fragte ich mich, ob ich mich als dieses Geschlecht definiere. Und ich fragte mich auch, warum ich das überhaupt tun muss. Es wird von der Gesellschaft gefordert, aber muss ich dieser entsprechen? NEIN! Ich darf so sein wie ich es fühle. Ich darf mich auch mit einem Penis als “die gute Fee” bezeichnen und ich darf das auch einfordern.

Hiermit ist es jetzt also offiziell, ich möchte bitte ab jetzt – sofern das geht – Fee genannt werden. In meinem Freundeskreis ist dieser Name schon länger fest für mich, auch die Familie gewöhnt sich aktuell daran. Also, wenn ihr es für euch vereinbaren könnt, nennt mich bitte Fee. Wenn nicht dürft ihr euch mal mit der Frage auseinander setzen, in wie weit ihr eurem zugeordneten Gesellschaftsgeschlecht entsprecht, welches im Perso steht. Wollt ihr nicht auch als Individuum anerkannt werden?

Und wie spricht man mich jetzt an, wenn man meinen Namen nicht wählt? Also zum Beispiel “ihm, ihr, seines, ihres, etc.”? Wie bereits erwähnt möchte ich nicht mein biologisches, vom Perso vorgegebenes Geschlecht ändern und akzeptiere, dass dort männlich steht. Daher akzeptiere ich auch, dass man mir die männlichen Wörter zuordnet. Ich bin auch dafür, dass die gesprochene und geschriebene Sprache einfach bleibt und möchte daran, erstmal, nichts ändern.

In Chats, Foren, auf Social-Media – also allgemein im Netz wo es möglich ist, bezeichne ich mich als Regenbogen. Das ist meine Geschlechterwahl bzw. die Antwort auf die Frage, was ich bin. Wie bereits erwähnt, um es einfach zu halten bin ich im beruflichen Alltag und bei Behörden das was im Perso steht. Aber privat möchte ich dies gerne selbst entscheiden dürfen.

Letztendlich wollen wir doch alle nur so sein dürfen, wie wir sind, oder? Alle haben verschiedenste Eigenschaften und Fähigkeiten. Wir sollten uns so beschreiben dürfen, wie wir uns fühlen und nicht wie es ein Staat oder Behörde von uns verlangt. Bitte versucht euch nicht für andere zu ändern, seid so wie ihr es wollt und verdammt nochmal liebt das was ihr wollt. Bei mir sind das zum Beispiel Schnulzen, rosa und Busse/LKW. Ja, dass geht zusammen!

eure Fee *verteilt Feenstaub*

Kein WLAN trotz neuer FritzBox? Internet-Anbieter verarschen ihre Kunden

Hallo ihr da draußen vor den Bildschirmen,

wisst ihr eigentlich welchen Internet-Anbieter ihr habt? Benutzt ihr vielleicht als Router eine Fritzbox? Wurde ich diese als WLAN-loses Modem verkauft?

Da ich ja hin und wieder Freunden und Bekannten bei ihren Computerproblemen helfe hatte ich am Wochenende wieder etwas zu tun. Per WhatsApp und Telefon habe ich einem Freund geholfen seine neue FritzBox 7412 anzuschließen und bin da auf etwas sehr dreistes gestoßen. So ist es, dass der Internet-Anbieter dem Kunden einen neuen DSL-Vertrag angedreht hatte und dazu eine neue FritzBox 7412 geschickt, obwohl der Kunde bereits eine FB 7412 aus dem bisherigen Vetrag besaß. Da bei dem neuen Vertrag diese FritzBox jedoch kostenlos dabei war wollte mein Freund diese auch nutzen.

Also erklärte ich ihm per Messenger wie er die FritzBox einrichtet und half ihm Schritt für Schritt dabei. Als alles fertig war sagte er, dass er kein WLAN finden kann. Die Box gaukelte dem Freund vor, dass sie nicht einmal die Funktion für’s WLAN besaß. Da ich allerdings schon viele FritzBoxen eingerichtet hatte und mir bewusst war, dass die 7412 sehr wohl WLAN besaß beschlich mich das Gefühl, der Internet-Anbieter möchte seine Kunden täuschen und recherchierte.

Tatsächlich gibt es bei Tarifabschluss die Möglichkeit zwischen einem Kabelmodem, einem WLAN-Router und dem Highendmodell zu wählen. Das Gerät für Kabel (also LAN, ohne WLAN) bekommt man gratis, WLAN kostet 3€/Monat Aufpreis und das Highend sogar 5€/Monat mehr. Dabei gibt es von AVM, dem Hersteller der FritzBox, schon seit Jahren keine Kabelmodems mehr. Die hier verkaufte FritzBox 7412 unterstützt WLAN, der Anbieter kann dem Kunden dank eines Einrichtungscodes jedoch vorgaukeln, die FritzBox könne dies nicht.

Richtet man die FritzBox neu ein so verlangt diese nach wenigen Schritten einen Start- oder Einrichtungscode. Damit wird die FritzBox komplett eingerichtet und eigentlich müsste man nichts weiter tun als Kunde. Bei der Tarifwahl ohne WLAN-Router verzichtet man dann aber auf WLAN und kann die Box nur per LAN-Kabel an einem Computer nutzen. Es gibt jedoch die Möglichkeit diese Einrichtung zu umgehen und auch auf dieser FritzBox WLAN zu bekommen und sich somit bis zu 120€ zu sparen. Wie das funktioniert erkläre ich nachfolgend.

FritzBox 7412 mit WLAN einrichten

Als erstes solltet ihr euch alle Unterlagen und Geräte bereitlegen die ihr benötigt

  • Blatt mit Start-/Einrichtungscode darauf, hier findet ihr auch die Internet-Einstellungen. Diese benötigen wir.
  • Computer mit LAN-Anschluss (kann auch ein Laptop sein)
  • die FritzBox 7412, ein LAN-Kabel (liegt in der Regel in der Verpackung bei)
  • und ein WLAN-fähiges Gerät um die Einstellungen zu überprüfen

Habt ihr alle Unterlagen parat? Dann kann’s ja losgehen.

1. Packt die FritzBox 7412 aus und folgt der beiliegenden Anleitung bis auf eurem Bildschirm im Browser die Seite fritz.box/ zu sehen ist.

2. Vergibt ein Kennwort. Dieses benötigt ihr später um euch in die Oberfläche der FritzBox einzuloggen. Ihr solltet euch also das Passwort gut merken oder es aufschreiben. Klickt danach auf weiter.

3. Nun verlangt die FritzBox den Startcode. Gibt diesen nicht ein! Klickt stattdessen auf “Assistent beenden” und bestätigt die Frage im nächsten Fenster mit ja oder okay. Klickt unten auf “Ansicht: Standard” so dass dort dann “Ansicht: Erweitert” steht.

4. Links seht ihr nun das Menü der FritzBox. Hier sucht ihr den Menüpunkt “System” und danach klickt ihr auf “Update”. Lasst die Fritzbox nach Updates suchen und installiert, wenn verfügbar, diese. Aktuell sollte eure FritzBox die Version 06.86 haben (Stand: April 2020).

5. Klickt links im Menü auf “Internet”, dann bei “Zugangsdaten” euren Internet-Anbieter auswählen. Die Internetzugangskennung findet ihr unter dem Startcode auf eurem Blatt. hier gebt ihr den mittleren Teil der Adresse ein. Also den Teil zwischen “/” und “@online.de”. Beim Zugangspasswort das auf dem Brief stehende Passwort. Drückt unten auf “Übernehmen”.

6. Klickt links im Menü auf “WLAN” und dann auf “Funknetz”. Scrollt nun herunter bis ihr bei “Funknetz” euer WLAN_Name (SSID) sehen könnt. Gebt in das Feld dahinter statt “Fritz!Box 7412” einen neuen Namen ein, zum Beispiel “Bambusleitung” oder “Holzleitung”. Dies ist nicht nötig, hilft euch jedoch später bei der Auswahl eures WLAN am Handy oder Laptop (oder sonstigem Gerät). Es ist ein individueller Name. Setzt einen Haken bei “WLAN sichtbar machen” und drückt unten rechts auf Übernehmen.

7. Nehmt nun ein WLAN-fähiges Gerät wie zum Beispiel euer Smartphone und verbindet es mit eurem WLAN. In der Liste sollte also der individuelle Name wie in Punkt 6 beschrieben erscheinen. Das Passwort für’s WLAN findet ihr IMMER auf der Rückseite der FritzBox. Nennt sich “WLAN-key” oder ähnlich.

8. Ist das Smartphone verbunden? So testet ob euer Internet geht, startet zum Beispiel ein YouTube-Video. Funktioniert alles? Super, dann ist alles eingerichtet und ihr könnt nun alle WLAN-Geräte verbinden.

Habt ihr weitere Fragen oder Probleme mit eurer Technik? Dann könnt ihr mir gerne schreiben (zum Beispiel bei Twitter @diegutefee19, Instagram @die_gute_fee oder per Mail an “diegutefee@timo-ewald.de”).

Wenn euch meine Beiträge gefallen oder geholfen haben, dann teilt diese gerne oder empfehlt sie weiter. Vielen Dank!

eure gute Fee

Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 leicht gemacht

Liebe_r Leser_in,

wenn du immer noch mit Windows 7 unterwegs bist hatte ich bereits in diesem Beitrag erwähnt warum sich ein Umstieg jetzt lohnt. Nun benötigen einige User eine einfache Anleitung. Diese liefere ich hiermit.

Bevor du startest solltest du dir deine Hardware ansehen und prüfen ob diese für Windows 10 ausreicht. Die Angaben von Microsoft solltest du hierbei allerdings ignorieren, denn theoretisch kann Windows 10 mit 2GB RAM arbeiten, dies führt aber in vielen Fällen zu Problemen und kann auch die Installation zum Absturz bringen. Für den Umstieg empfehle ich folgende Hardware:

Mindestens:
– AMD Athlon II Dual-Core (2-Kerne) / Intel Celeron Dual-Core mit mindestens 1,6GHz pro Kern
– 4GB Arbeitsspeicher (RAM)
– Grafikkarte /Grafikchip mit Direct X10 (Mainboards ab 2012 sollten diese unterstützen und ausreichen)
– mindestens eine Bildschirmauflösung von 800×600 Pixel (Empfehlung: 1280×720 Pixel (HD)
– mindestens 20GB freien Festplattenspeicher

Empfohlen:
– AMD A4 oder besser / Intel i3 oder besser mit 2x 2,0 GHz oder besser
– 8GB Arbeitsspeicher (RAM) oder mehr
– dedizierte Grafikkarte mit Chips von AMD (Radeon HD 5400 oder besser) oder Nvidia
– mindestens 1920×1080 Pixel (FullHD)
– SSD mit mindestens 256GB Speicher

Du kannst deine Hardware-Eigenschaften in den Systemeigenschaften einsehen. Zusätzliche Informationen findet man im Geräte-Manager.

Für die Systemeigenschaften:
1. Öffne mit der Tastenkombination Windows-Taste + E den Windows-Explorer
2. Klicke mit der rechte Maustaste auf eine freie Stelle, danach auf Eigenschaften

Für den Geräte-Manager:
1. Öffne das Startmenü und tippe einfach auf der Tastatur “Geräte-Manager”
2. Klicke mit der linken Maustaste auf “Geräte-Manager”
Hier kann man die verschiedenen Geräte auswählen und Informationen dazu erfahren

Bevor du ein Upgrade durchführst lege ein BackUp deines Systems oder deiner Dateien an. Für Nutzer die nur gelegentlich Surfen lohnt sich ein System-BackUp meistens nicht. Hier solltest du lediglich die Browser-Daten sichern. Solltest du Hilfe beim BackUp benötigen schreib mir gerne eine Mail.

Für das kostenlose Upgrade von Windows 7 / 8 auf Windows 10 benötigst du das Programm “Microsoft Media Creation Tool“. Dies ist kostenlos downloadbar. Nach dem Download öffne das Programm:
– klicke auf “Akzeptieren”
– wähle “Jetzt Upgrade für diesen PC durchführen” und klicke auf “Weiter”
– wähle im weiteren Verlauf, dass du Windows 10 komplett neuinstallieren willst und folge den weiteren Anweisungen

Nachdem Windows 10 installiert wurde, musst du ein paar Einstellungen vornehmen. Wähle deine Sprache & Region, dein Tastaturlayout (Standard sollte auf Deutsch stehen). Um Windows 10 benutzen zu können benötigst du ein Benutzernamen und ein Passwort, ein Microsoft Konto ist dagegen nicht nötig (und für Standard-User auch nicht sinnvoll). Wähle ein Passwort, welches du dir leicht merken kannst, aber nicht leicht zu erraten ist. Folgende Passwörter-Muster sind stark:
– !M4xMust3rm4nn! (also ! am Anfang & Ende, A, E, O durch zahlen ersetzt)
– ?-!-123456-!-? (beliebige Zahlenkombination)
sowie alle Passwörter mit 15 oder mehr Zeichen. Das gewählte Passwort sollte mindest 8 Zeichen lang sein.

Nun kommen ein paar Einstellungen welche du alle mit Nein oder einfach beantwortest. Klickte danach immer auf Weiter. Lass Microsoft keine Daten erheben und keine Berichte erstellen (außer es ist nicht anders wählbar).

Nun sollte dein System auf Windows 10 geupgradet sein. Du musst dieses System nicht mehr aktivieren. Solltest allerdings die Einstellungen überprüfen und alle Updates installieren.

Brauchst du Hilfe? Du kannst mich einfach bei Twitter oder per Mail anschreiben, bei Bedarf gebe ich Hilfe am Telefon oder mit TeamViewer. Dieser Service ist kostenlos!

Ich hoffe du kannst mit dieser Anleitung etwas anfangen. Du kannst mir gerne Feedback oder Tipps geben.

deine gute Fee 😉

Wer Windows 7 nutzt sollte JETZT wechseln – Hier erfahrt ihr warum

Liebe Leser_in,

am 14. Januar 2020 endet der Support für das Betriebssystem Windows 7 von Microsoft. Das heißt, ab diesem Datum werden alle Windows 7-Versionen nicht mehr mit den wichtigen Sicherheitsupdates versorgt. Es wird quasi sich selbst überlassen.

Doch bis zum heutigen Tage nutzen noch mehr als 10 Millionen Rechner dieses Betriebssystem, sehr wahrscheinlich auch jemand von euch. Doch ich rate zum Wechsel vor dem 14.01.

Wie ihr wechselt und wohin am besten, erkläre ich euch später. Jetzt kümmern wir uns um die Frage, warum so ein Wechsel mehr als nötig ist. Folgendes Szenario kann nach dem Support-Ende passieren.

Zunächst meldet sich das Antivirensystem (zum Beispiel Kaspersky oder Avast) und sagt, dass ihr dieses System nicht mehr nutzen solltet. Windows meldet euch das ebenfalls jeden Tag. Aber das ist für euch vielleicht nicht Grund genug zu wechseln. Nach ein paar Tagen wird euer System sehr träge, es ploppen überall Werbefenster auf und eure Maus macht was sie will. Vielleicht bekommt ihr sogar ein Fenster angezeigt, dass ihr nicht mehr schließen könnt. In diesem werdet ihr erpresst, für eure Daten Geld zu bezahlen. Und damit wisst ihr, ihr habt euch einen Trojaner eingehandelt. Diesen werdet ihr eventuell nicht mehr los, weil die Unterstützung für Programme nach und nach verschwinden wird. Sprich, eure Software wird irgendwann sagen, dass du dieses System nicht mehr nutzen kannst. Eventuell werden im Hintergrund Daten abgefangen und so zum Beispiel deine Online-Konten gehackt oder die Daten verkauft. Das können auch Gesundheitsdaten sein!

Deshalb ist ein Wechsel auf ein anderes Betriebssystem so wichtig. Die oben beschriebenen Situationen müssen so nicht eintreten. Eventuell wird euer System genauso weiterlaufen wie bisher. Nur die Software wird sich täglich beschweren. Es ist dennoch wichtig seine Systeme auf einem aktuellen Stand zu halten. Denn eure Systeme können auch als Zwischencomputer genutzt werden, wovon dann aus andere PCs infiziert werden. Schützt euch und andere!

Wer aber überlegt zu wechseln wird erschlagen von den Möglichkeiten. Hier gibt es erstmal 3 große Betriebssystemfamilien: Windows, MacOs und Linux. Wer eh schon immer auf einen Apple iMac oder Macbook umsteigen wollte und das nötige Kleingeld besitzt sollte dies genau jetzt machen. Alle anderen erkläre ich nun, welches Betriebssystem das richtige für einen ist.

Wer weiterhin Windows nutzen möchte, dies für die Arbeit benötigt oder Programme hat die nur unter Windows laufen sollte endlich den Schritt auf Windows 10 machen. Windows 10 ist ein sehr ausgereiftes, einfaches Betriebssystem mit der breitesten Unterstützung von Programmen. Wer am PC zockt (Spiele spielt) benötigt sowieso in den meisten Fällen ein Windows. Hier ist das 10er System perfekt. Es läuft flüssig und an das neue Aussehen und das Startmenü gewöhnt man sich schneller als gedacht. Selbst die ältere Generation gibt mir regelmäßig positives Feedback zu Windows 10. Scheut euch nicht, sondern gebt dem Betriebssystem, wenn ihr es benötigt, eine Chance. Windows 10 gibt es als offizielle Versionen für 145€ oder als sogenannte OEM-Versionen. Das sind vollkommen legale, von Microsoft lizenzierte Versionen mit vollem Systemumfang. Sie kosten jedoch lediglich ein zehntel dessen was Microsoft verlangt. Daher empfehle ich OEM-Versionen. Bei ebay und anderen Shops gibt es diese sogar schon ab 7€ pro DVD.

Ihr wollt nur Surfen (also Webseiten besuchen), ein bisschen Musik hören oder eure Mails checken? Dann ist vielleicht ein Linux Betriebssystem denkbar. Denn dieses ist kostenlos. Zusätzlich bieten viele Linux-Versionen ein gutes Software-Paket, laufen flüssig und habe fast keine Viren. Wer sich für Linux interessiert sollte sich Linux Mint oder Ubuntu angucken. Bei Linux Mint erwartet euch ein schnelles, benutzerfreundliches und vor allem für Windows-Nutzer bekanntes Design. Ubuntu hingegen sieht vollkommen anders aus, ist jedoch auch sehr benutzerfreundlich, pflegeleicht und sehr beliebt. Solltet ihr ein Linux-System in MacOS-Optik favorisieren kann ich euch Ubuntu Budgie empfehlen.

Ihr solltet nun überlegen auf was ihr wert legt und was ihr braucht. Dann solltet ihr bis zum 14.01. wechseln. Dabei kann ich helfen:

Habt ihr keine Ahnung welches Betriebssystem ihr aktuell nutzt oder welches für euch jetzt das Beste ist? Dann könnt ihr meine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Schreibt mir einfach per E-Mail an info@timo-ewald.de  oder bei Twitter eine DM. Ich helfe euch bei der Analyse eurer Situation und dem Aussuchen des Betriebssystem. Außerdem kann ich bei der Installation helfen. Einfach anschreiben.

eure gute Fee (Timo)

Browser-Test (Teil 1) Samsung Internet für Android

Lange war der auf Samsunggeräten vorinstallierte Browser Samsung Internet für mich nur eine lästige App, welche sich nicht deinstallieren ließ. Damals testete ich den Browser und war gar nicht überzeugt. Es gibt keine Synchronisierungsfunktionen, keinen AdBlocker und auch das Design sprach mich nicht an. In meinem letzten Browser-Test 2018 ließ ich den Browser ungetestet stehen. Doch dieses Jahr gab ich ihm eine neue Chance. Und Spoiler: ich mag ihn.

 

Samsung Internet – nicht mehr Pflicht

Anders als in Android 6 ist auf meinem Samsung Galaxy S9 und auch meinem Samsung Tab A mit Android 9 der Samsung Internet-Browser deinstallierbar. Beim Tab war er sogar nicht einmal vorinstalliert. Dies gibt dicke Pluspunkte, da dies bei Nichtgefallen nicht unnötig Speicher raubt.

 

Design zweifach, Austattung minimal

Das Design des Browser erinnert ein wenig an Google Chrome, allerdings ist oben in der Mitte die Such- und Adresszeile, darunter reihen sich die Tabs. Auf der rechten Seite sind noch Einstellungen und die Tab-Übersicht. Insgesamt wirkt der Browser aufgeräumt und minimalistisch. Sehr schön. Dank dem Dark-Modus von Samsungs OneUI wird der Browser auch in grau bzw. schwarz dargestellt. Dies spart bei OLED eine Menge Akku.

Anders als in anderen Android-Browsern wird kein AddOn-Shop mitgeliefert, jedoch lassen sich AddOns wie einen AdBlocker über den Google Play-Store (oder den Samsung Store) nachinstallieren. Dies klappte ohne Probleme und erfordert keinerlei Kenntnisse.

Einstellungen gibt es wenige, dafür aber sehr übersichtlich. Minimalismus lebt.

 

Lade- & Startzeiten

Der Browser wirkt schon sehr schnell, doch wie schnell er wirklich ist, wurde in kleinen Tests herausgefunden.

Startzeit: 2,02 Sekunden
Ladezeiten:
timo-ewald.de  4,07 Sekunden
google.de  2,56 Sekunden
spiegel.de  9,00 Sekunden

Diese sind nur als Anhaltspunkte zu betrachten. Ob und wie schnell eine Seite geladen wird hat mit vielen Einflüssen zu tun. Ich empfehle es einfach selbst zu testen.

 

Fazit?

Samsung Internet ist ein unterschätzter Browser für Android. Er ist minimalistisch, zeigte nie Fehlverhalten im Test und besitzt einen Darkmode. Außerdem lässt er sich über AddOn-Apps erweitern. Da er jedoch nicht auf Windows funktioniert und auch keine Synchronisierung anbietet ist er für mich nicht geeignet. Wer allerdings einen stabilen, schnellen und minimalistischen Android-Browser sucht kann mit dem Samsung Internet-Browser nichts falsch machen. Klare Empfehlung!

Das neue Album

Liebe Leser_in,

2 Jahre ist es nun her, dass mein letztes Album “Peas, Frijhijt aan Livnlast” erschien. Es ist endlich wieder so weit, mein neues Album “Feenstaub” steht in den Startlöchern.

Mit 18 Tracks, einem Albumbuch und einem eigenen Cover ist es das bisher aufwendigste meiner Alben. Erstmals feier ich alle Lieder darauf und bin mega gespannt wie es den Hörern gefallen wird.

Ab dem 05.10.2019 steht es hier auf der Webseite zum Download bereit. Kostenlos.

Und wenn ich es irgendwie hin bekomme, wird es auch Musikvideos geben.

Seid ihr auch so gespannt wie ich?

Lebenszeichen

Liebe Leser_in,

dies ist der zweite Versuch, meine Gedanken aufzuschreiben. In diesem Monat ist soviel passiert, dass ich es noch gar nicht alles beschreiben kann. Im August verlor ich dank meiner Depression meinen Job, Anfang September hatte ich einen Autounfall bei dem mein Auto zerstört und mir damit meine größte Freiheit genommen wurde. Seit Anfang September hatte ich außerdem Stress mit dem Amt, welches mir meine Grundsicherung auszahlte und war kurz davor die Stadt zu wechseln um meiner Freundin näher zu sein. Und genau diese machte an dem ersten Wochenende (zwei Tage nach dem Unfall) mit mir Schluss. Wie ich später erfuhr liebte sie mich schon seit Monaten nicht mehr und hatte mich belogen. Mehrfach.

Mitte September, also vor ein paar Tagen, bekam ich dann noch eine blöde Erfahrung. Dies war zuviel für mich. Alleine zuhause klappte ich zusammen und wurde am Boden liegend, bei Bewusstsein und Unterzuckert vom Rettungsdienst gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Inzwischen bin ich wieder zuhause. Wie es mir geht, was fühle und teilweise auch das was ich denke oder mache entfällt mir. Ich tue oft etwas und habe danach keinerlei Ahnung was ich gemacht habe.

Ich hoffe das war es mit negativen Erfahrungen im September und hoffe der Oktober wird besser. Als kleine Anmerkung: Im Oktober (Datum steht noch nicht fest) wird mein neues Album “Feenstaub” erscheinen. Am besten einfach mal Ende Oktober auf dieser Webseite vorbei schauen!

Vielen Dank für’s Lesen dieser kurzen Nachricht und bis bald

Die Suche nach dem Glück

Liebe Leser_in,

vor nicht einmal einem Jahr war ich noch einer glücklichen Phase in der mir nichts und niemand etwas anhaben konnte. Damals war ich tatsächlich 95% der Zeit Glücklich und 4% Zufrieden. Diese Phase hielt mehr als 1 1/2 Jahre und hat mir viel dabei geholfen mich selbst zu entwickeln. Zudem konnte ich endlich mal das Leben genießen und war nicht gleich auf 180 wenn etwas nicht so lief wie geplant. In dieser Zeit ging zum Beispiel mein Fernseher kaputt und wäre ich nicht so zufrieden mit mir und meinem Leben gewesen, dann wäre ich sicher ausgerastet. Stattdessen sagte ich mir “nun denn, dann ist das halt so” und habe mir nie wieder Gedanken um einen neuen Fernseher gemacht.

Doch Anfang dieses Jahres begann die depressive Stimmung mich wieder einzunehmen und forderte mich mehr und mehr heraus. Ich war immer öfter krank und nicht fähig meine Arbeit aufzunehmen. Diese wurde nun beendet, da es mir nicht mehr möglich war regelmäßig zu erscheinen. Man muss dazu sagen, dass ich mit 2 Tagen/Woche angefangen hatte, dann im April auf 4 Tage/Woche hochgestuft wurde und als nichts mehr ging wieder runter auf 2 gegangen bin. Jedoch waren diese 2 Tage immer sehr flexibel, so hatte ich weder feste Zeiten noch Tage an denen ich arbeiten musste. Dieser Umstand forderte mich mit der Zeit immer mehr und ich brach alle meine Kräfte ab.

Bis vor wenigen Tagen war mir das alles relativ egal, denn ich wollte einfach das keiner mehr bestimmt was ich tun soll. Doch in den letzten Tagen begriff ich immer mehr wieviel positive Dinge ich im Leben besitze und dass ich mein Leben selbst gestalten darf und kann. Deshalb werde ich umziehen, mich nicht mehr um eine Arbeit bemühen, Dinge machen die mir Glück und Freude bringen. Auch wenn es vieles in meinem Leben gibt was mich nervt begreife ich immer mehr den Luxus in dem ich lebe und möchte genau dort ansetzen. Diesen Luxus dafür nutzen mich wieder zum Lachen fühlen bringen.

So habe ich heute meine Tagebuch-App Daylio (klare Empfehlung an der Stelle) genommen und einfach mal nachgeschaut was ich vor 1 Jahr gemacht habe. Doch ich habe nichts anders gemacht als heute. Also muss dieser Umstand mit dem Glücklichsein viel mehr von dem abhängen was und wie ich denke. Mal reinfühlen wie ich vor einem Jahr gefühlt habe wird nur schwer klappen, aber vielleicht kann ich schon dieses Wissen nutzen und mir selbst dabei zu helfen.

Wobei? Na bei der Suche nach dem Glück!

 

Raus hier

Liebe Leser_in,

nun bin ich schon 27 Jahre alt und lebe seit mehr als 8 Jahren in Bremen. Hier bin ich aufgewachsen, habe diese Stadt jedoch schon früh verlassen. Leider kam ich immer zurück. Mich nervt diese Stadt immer mehr. Mir ist Bremen zu laut, zu groß, zu viele Menschen leben hier und ich finde die schönsten Ecken können sich mit anderen Städten nicht messen. Hier gibt es den Bürgerpark und einige Fleckchen an der Weser, welche mir gefallen. Aber sie sind schon lange langweilig geworden. Ich möchte raus und etwas neues erleben. Zudem suche ich nach neuen Herausforderungen und möchte nicht mehr über die selben Orte, Geschichten, Erinnerungen und Leute stolpern. Ich habe diese Stadt satt.

So suchte ich schon 2017 nach neuen Orten und fand mal hier, mal dort einen schönen Fleck. Jedoch habe ich mich nie getraut dieses Ziel anzugehen und bin meinem ewigen Trott treu geblieben. Habe in Bremen Wohnungen gesucht und bin daran verzweifelt. Ja, ich habe im Jahr 2018 hier nach Jahren der Arbeitslosigkeit einen Job gefunden und ich habe hier auch meine Familie und den Großteil meiner Freunde. Dennoch denke ich, dass es Zeit ist etwas zu verändern. Denn in den letzten Monaten stellte sich eine immer düsterwerdende Depression ein und vergrub alles darunter. Mein Job fiel mir zusehens schwerer bis ich ihn vor ein paar Tagen verlor. Es ist mir bewusst, dass ein Umzug meine Probleme nicht lösen wird, aber ich hoffe es tun sich neue Wege auf und endlich neue, spannende Möglichkeiten.

Also begann ich im Mai meinen Umzug zu planen, zunächst einmal musste ich mir sicher werden, dass ich das wirklich will und wohin es denn eigentlich gehen sollte. Und ich fand meinen Platz, jedenfalls im Kopf. Meine neue Heimat suche ich in der Region Hannover, am liebsten in den Orten Springe, Barsinghausen, Gehrden oder Ronnenberg. Hier fühle ich mich wohl und es gibt auch persönliche Gründe dafür. Doch alleine möchte ich nicht leben, denn das würde in wenigen Monaten oder Jahren in einer Katastrophe enden. Daher suche ich eine kleine WG in der ich leben kann und betreut werde – entweder die gesamte WG oder eben nur ich. Vielleicht, liebe Leser_in, kennt ihr ja so etwas in der Region.

Auf diesem Blog werde ich weiterhin darüber berichten und auch auf meinem Instagram-Profil erfahrt ihr regelmäßig wie es weiter geht.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und einen guten Start in die Woche,

euer Timo

 

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