Timo Ewald

Jeder hat eine Geschichte, dies ist meine!

Autor: Timo Seite 1 von 5

eine wundersame Geschichte (Teil 2)

Es ist kaum zu glauben, aber Tom mag scheinbar Tee genauso gerne wie ich. Als ich ihm meine hellbraune, mit dem Schriftzug „Tee“ verzierte Teekiste gezeigt hatte funkelten seine Augen wie bei einem Kind an Weihnachten. „Du hast auch persischen Tee? Das hier ist mein Lieblingstee!“ Tom zog einen Teebeutel aus der Kiste, hielt ihn vor meine Augen und grinste dabei. Er hatte meinen Lieblingstee herausgezogen. Ich grinste zurück. Während ich uns den persischen Tee in zwei blauen Becher aus Porzellan in der Küche zubereite streift er durch mein Wohnzimmer und sieht sich meine Deko und meine Musiksammlung an. Hier steht jedoch nur der kleinste Teil meiner fast 1500 CDs & DVDs. Mein Wohnzimmer ist mit vielen hellbraunen Regalen aus Holz bestückt. In der einen Ecke steht mein rosafarbenes Sofa mit einem gläsernen Wohnzimmertisch davor. Vor einigen Monaten hatte ich mir eine neue Wohnwand besorgt um meinen Fernseher und meine Stereoanlage unter zu bringen. Daneben sind viele DVDs sortiert nach Titeln in einem Regal aufgestellt.  Meine Fenster sind geschmückt mit Lichterketten und auf dem Fensterbrett stehen meine Blumen. Den Boden hatte ich vor 2 Jahren durch einen feinen, hellgrauen Teppich ausgetauscht. Nun war es auch in der kalten Jahreszeit mollig warm und die Füße froren nie.

Als ich den Tee gerade eingoss vernahm ich aus dem Wohnzimmer die wohltuende Stimme meines Nachbarn.
„Du hast ja eine gigantische Sammlung an Musik. Schon einiges dabei, was mir gefällt.“ Ich grinse in der Küche vor mich hin und frage, ohne mich umzudrehen „Welche denn zum Beispiel?“ Doch ich höre keine Antwort.

Ohne es zu bemerken steht er plötzlich neben mir. Als ich mich umdrehe, um ihm die Tasse zu bringen sehe ich in seine funkelnden Augen. Der Anblick fasziniert mich so sehr, dass ich erstarre. Er nimmt mir die Tasse ab und lacht während er zu meinem Sofa im Wohnzimmer geht. Da ist es wieder, sein wohltuendes, fast magisches Lachen. Ich hatte es schon öfter gehört, als ich auf dem Balkon saß und er in seinem Garten die Beete pflegte oder zur Musik von Fabian Wegerer tanzte. Ein Künstler, welcher mir schon öfters im Radio begegnete und welchen ich aufgrund Toms Tanzeinlagen erst so richtig bewusst höre. Eine wunderbare Stimme mit viel Bewegung in seiner Musik.

Tom setzt sich auf das Sofa, sieht mich grinsend an und beginnt wieder zu sprechen: „Ja, in der Musiksammlung sind mir Joel Brandenstein aber auch Xavier Naidoo aufgefallen. Und dieser eine Künstler, dessen Musik ich wirklich sehr liebe. Den Nelio. Davon hast du auffallend viele Platten hier.“ Kaum bin ich aus meiner Starre seines Anblickes entkommen wartet schon die nächste auf mich. Er hat tatsächlich diese Alben entdeckt? Ich bin mir gar nicht mehr so sicher ob die Platten wirklich hier im Wohnzimmer stehen. Ohne es zu auffällig wirken zu lassen suche ich mit den Augen meine Regale ab und finde sie tatsächlich. Eins, zwei, drei, nein sogar vier Alben von Nelio stehen hier. Habe ich diese doch eigentlich in meinem Musikzimmer verstaut, so dachte ich es jedenfalls. Tom fallen wohl meine Blicke auf und er versucht ihnen zu folgen. „Sag, was suchst du?“

„Ähm,…ich,….ich suche nichts.“ Nun bin ich doch aufgeflogen. Ich setze mich schnell aufs Sofa und versuche an meinem Tee zu nippen, doch dieser ist viel zu heiß. Wie peinlich ist das jetzt. Habe ich doch ganz offensichtlich etwas gesucht und ihn jetzt auch noch angelogen. Das kann ich so nicht stehen lassen. „Ich habe die Alben von Nelio gesucht, ich dachte diese wären in einem anderen Zimmer.“ Tom mustert mich. Sieht sich mein Gesicht von der Seite genau an. Dann grinst er wieder, pustet in seinen Tee und beginnt zu lachen. Sein Lachen steckt an und ohne, dass ich einen Grund dafür sehe lache ich nun auch.

Nach einer Weile sieht er sich um. „Du hast so ein schönes Haus, wohnst du hier allein?“ Schon wieder eine dieser Fragen, welchen ich so gerne entfloh. Haben sie mich doch schon allzu oft in Erklärungsnot gebracht. Ohne mich zu outen, wäre es nämlich nur schwer möglich meist folgende Fragen wie ‚Was arbeitest du?‘ oder ‚Wie kannst du dir das leisten?‘ zu beantworten. Ich zögere also bevor ich antworten kann.

„Weißt du, ich habe oft Gäste und dann bin ich gar nicht mehr allein. Und wenn meine Familie hier ist, dann bin ich auch nicht allein.“ Tom sieht mich fragend an. So als habe er das was ich gerade gesagt habe, nicht verstanden. Doch er sagt nichts, blickt in seinen Tee, probiert einen Schluck und empfindet ihn für noch zu heiß. Dann beginnt er zu sprechen.

„Ja, ich kenne das. Bei mir sind auch Freunde und Verwandte zu Besuch. Aber abends,“ er legt eine Pause ein und überlegt. „..da gibt es diese Momente wo ich mir dann jemanden wünsche, der nicht mehr geht.“

Meine Augen folgen bei jedem seiner Worte den Lippenbewegungen. Innerlich bin ich noch so angespannt, weil er einfach mein Traumtyp ist und jetzt direkt neben mir sitzt. Sein Lächeln, seine Stimme, ja sogar wie er sich vorhin auf das Sofa setzte oder durch mein Wohnzimmer schweifte. All das fasziniert mich.

Eine wundersame Geschichte (Teil 1)

Ich stehe an meinem, mit Kerzen geschmücktem Fensterbrett und schaue hinaus zu denen die da draußen herum wuseln. Den Menschen, die sich in ihre Autos setzen, in die Dunkelheit nach Hause oder zu einem späten Termin in der Nacht fahren. Jetzt spüre ich wieder dieses Verlangen danach einer von ihnen zu sein. Einfach einer Aufgabe nach zu gehen, die Routine bedeutet. Mich den Aufgaben im Leben zu stellen und abends nach Hause zu kommen. In mein kleines Häuschen am Stadtrand, wo meine Familie auf mich wartet. Die Post auf der Anrichte mich begrüßt und ich sagen kann: ich bin endlich zuhause.

Ich wünsche mir mit jemanden auf dem Sofa zu kuscheln, einen Film oder eine Serie zu gucken und zu wissen, morgen muss ich wieder raus. Raus in diese graue, bunte Welt. Die die mir einst so zu viel geworden ist, dass ich daraus floh. Damals packte ich meine Koffer und floh. Ließ mich als nicht arbeitsfähig betiteln nur um nicht mehr diesem Druck Parole bieten zu müssen. Und nun, ein paar Jahre später, stehe ich am Fensterbrett meiner Stadtvilla in der Großstadt, trinke genussvoll meinen persischen Tee und schaue in diese große graue Stadt. Drüben bewegen sich Menschen, Autos und Lichter. Sie zeigen, da ist noch Leben.

Mein Blick schweift über die Fensterbank, an meiner Wand entlang und sieht in mein großes Zimmer. Hier habe ich Sofa, Schreibtisch, Bett und Schrank. Die Regale zieren voller DVDs, Deko und meiner großen Musiksammlung. Auf meinem kleinen Wohnzimmertisch warten ein Einhorn aus Porzellan und ein kleiner Teddybär das ich mich hinsetze und ihnen Aufmerksamkeit schenke.

Ich nippe an meiner Tasse und vernehme die Musik im Hintergrund, sie lief die ganze Zeit und begleitete meine Gedanken zu dem was draußen passiert. Meine Füße bewegen sich Richtung Sofa und ich lasse mich darauf fallen. Der Inhalt meiner Tasse schwappt hin und her und nur mit Mühe bringe ich den Tee wieder zum Beruhigen. Noch einmal schweift mein Blick durch das Zimmer und bleibt bei einem Fenster stehen. Dort steht er. Auf dem Balkon gegenüber blickt mich ein Mann an und nickt.

Es ist Tom, der wohl heißeste Nachbar der Welt. Im Sommer lief er gerne auf seinem Rundum-Balkon mit nacktem Oberkörper herum und mir lief jedes Mal das Wasser im Mund zusammen. Aber nun war es Winter und viel zu kalt für nackte Oberkörper. Allgemein war es viel zu kalt draußen, bald wird es sicher Schnee geben und dann wäre es perfekt für eine Tasse heißen Tee und gemütlich auf dem Sofa kuscheln. Aber mit wem? Ich fühle ein Stechen in der Brust und muss unweigerlich daran denken, wie meine letzte Beziehung zerbrach. Schnell! Ein anderer Gedanke muss her.

Aus dem Augenwinkel sehe ich wie Tom den Balkon verlässt und das Licht ausmacht. Nun, es ist ja auch schon 21 Uhr und draußen ziemlich kalt. Meine Gedanken beginnen wieder wie jeden Abend verrückt zu spielen und ich denke an so vieles aus der Vergangenheit. Daran, wie ich meine Ausbildung abbrach, wie meine Beziehungen immer wieder zerbrachen und welche Träume ich doch immer gehabt, aber nie den Mut sie umzusetzen. Ich hasse dieses Gedankenkarussel, denn es wird erst enden, wenn ich mich mit irgendwas volldröhnen werde. Da ich jedoch in diesem Zimmer keinen Fernseher besitze und zu faul bin mich ins kalte Wohnzimmer zu setzen bleibe ich hier auf dem Sofa sitzen und denke vor mich hin.

Ein “Ding-dong” zieht mich aus meinen Gedanken und ich denke nur “Gott sei dank!”. Eigentlich ist es mir nicht recht, wenn jemand unangekündigt an der Tür klingelt , vor allem nicht nach 21 Uhr. Aber um mein Gedankenkarussel zu stoppen ist mir fast alles recht. Als ich wenige Sekunden später die Tür öffne kann ich meinen Augen kaum trauen. Da steht er. Der schönste Nachbar der Welt. Direkt vor meinen Augen. Er sieht mich mit verzweifelter Miene an und spricht: “Hey, tut mir leid, dass ich so spät noch klingle. Mir ist ein Malheur passiert. Ich habe mich leider ausgeschlossen und wollte fragen ob ich bei dir warten kann, bis der Schlüsseldienst kommt.” Tom sieht mich mit fragenden Augen an, dabei schimmert seine grüne Iris wie ein Drachenauge. Sein Gesicht ist rundlich geformt, mit einem rasierten Bart. Sein Lächeln bringt mich innerlich fast zum Zerspringen, es ist das schönste welches ich bisher bei einem Mann gesehen habe.

“Natürlich!” sage ich, ohne dabei auf meine Stimmlage zu achten. Erst an seiner Reaktion merke ich, dass ich wohl die falsche gewählt hatte. Um diese Peinlichkeit zu verbergen öffne ich die Tür und zeige in meinen Flur. Er tritt ins Haus und mir kommt ein wohltuender, fruchtig-weicher Duft entgegen. Ich schließe die Tür und jubel innerlich vor Freude ‘Der schönste Mann der Welt ist in meinem Flur’.

Tom dreht sich um, sieht zur Decke und sagt “Ah, schön hast du’s hier. Hast du vielleicht einen Tee für mich?”.

Browser-Test (Teil 1) Samsung Internet für Android

Lange war der auf Samsunggeräten vorinstallierte Browser Samsung Internet für mich nur eine lästige App, welche sich nicht deinstallieren ließ. Damals testete ich den Browser und war gar nicht überzeugt. Es gibt keine Synchronisierungsfunktionen, keinen AdBlocker und auch das Design sprach mich nicht an. In meinem letzten Browser-Test 2018 ließ ich den Browser ungetestet stehen. Doch dieses Jahr gab ich ihm eine neue Chance. Und Spoiler: ich mag ihn.

 

Samsung Internet – nicht mehr Pflicht

Anders als in Android 6 ist auf meinem Samsung Galaxy S9 und auch meinem Samsung Tab A mit Android 9 der Samsung Internet-Browser deinstallierbar. Beim Tab war er sogar nicht einmal vorinstalliert. Dies gibt dicke Pluspunkte, da dies bei Nichtgefallen nicht unnötig Speicher raubt.

 

Design zweifach, Austattung minimal

Das Design des Browser erinnert ein wenig an Google Chrome, allerdings ist oben in der Mitte die Such- und Adresszeile, darunter reihen sich die Tabs. Auf der rechten Seite sind noch Einstellungen und die Tab-Übersicht. Insgesamt wirkt der Browser aufgeräumt und minimalistisch. Sehr schön. Dank dem Dark-Modus von Samsungs OneUI wird der Browser auch in grau bzw. schwarz dargestellt. Dies spart bei OLED eine Menge Akku.

Anders als in anderen Android-Browsern wird kein AddOn-Shop mitgeliefert, jedoch lassen sich AddOns wie einen AdBlocker über den Google Play-Store (oder den Samsung Store) nachinstallieren. Dies klappte ohne Probleme und erfordert keinerlei Kenntnisse.

Einstellungen gibt es wenige, dafür aber sehr übersichtlich. Minimalismus lebt.

 

Lade- & Startzeiten

Der Browser wirkt schon sehr schnell, doch wie schnell er wirklich ist, wurde in kleinen Tests herausgefunden.

Startzeit: 2,02 Sekunden
Ladezeiten:
timo-ewald.de  4,07 Sekunden
google.de  2,56 Sekunden
spiegel.de  9,00 Sekunden

Diese sind nur als Anhaltspunkte zu betrachten. Ob und wie schnell eine Seite geladen wird hat mit vielen Einflüssen zu tun. Ich empfehle es einfach selbst zu testen.

 

Fazit?

Samsung Internet ist ein unterschätzter Browser für Android. Er ist minimalistisch, zeigte nie Fehlverhalten im Test und besitzt einen Darkmode. Außerdem lässt er sich über AddOn-Apps erweitern. Da er jedoch nicht auf Windows funktioniert und auch keine Synchronisierung anbietet ist er für mich nicht geeignet. Wer allerdings einen stabilen, schnellen und minimalistischen Android-Browser sucht kann mit dem Samsung Internet-Browser nichts falsch machen. Klare Empfehlung!

Das neue Album

Liebe Leser_in,

2 Jahre ist es nun her, dass mein letztes Album “Peas, Frijhijt aan Livnlast” erschien. Es ist endlich wieder so weit, mein neues Album “Feenstaub” steht in den Startlöchern.

Mit 18 Tracks, einem Albumbuch und einem eigenen Cover ist es das bisher aufwendigste meiner Alben. Erstmals feier ich alle Lieder darauf und bin mega gespannt wie es den Hörern gefallen wird.

Ab dem 05.10.2019 steht es hier auf der Webseite zum Download bereit. Kostenlos.

Und wenn ich es irgendwie hin bekomme, wird es auch Musikvideos geben.

Seid ihr auch so gespannt wie ich?

Lebenszeichen

Liebe Leser_in,

dies ist der zweite Versuch, meine Gedanken aufzuschreiben. In diesem Monat ist soviel passiert, dass ich es noch gar nicht alles beschreiben kann. Im August verlor ich dank meiner Depression meinen Job, Anfang September hatte ich einen Autounfall bei dem mein Auto zerstört und mir damit meine größte Freiheit genommen wurde. Seit Anfang September hatte ich außerdem Stress mit dem Amt, welches mir meine Grundsicherung auszahlte und war kurz davor die Stadt zu wechseln um meiner Freundin näher zu sein. Und genau diese machte an dem ersten Wochenende (zwei Tage nach dem Unfall) mit mir Schluss. Wie ich später erfuhr liebte sie mich schon seit Monaten nicht mehr und hatte mich belogen. Mehrfach.

Mitte September, also vor ein paar Tagen, bekam ich dann noch eine blöde Erfahrung. Dies war zuviel für mich. Alleine zuhause klappte ich zusammen und wurde am Boden liegend, bei Bewusstsein und Unterzuckert vom Rettungsdienst gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Inzwischen bin ich wieder zuhause. Wie es mir geht, was fühle und teilweise auch das was ich denke oder mache entfällt mir. Ich tue oft etwas und habe danach keinerlei Ahnung was ich gemacht habe.

Ich hoffe das war es mit negativen Erfahrungen im September und hoffe der Oktober wird besser. Als kleine Anmerkung: Im Oktober (Datum steht noch nicht fest) wird mein neues Album “Feenstaub” erscheinen. Am besten einfach mal Ende Oktober auf dieser Webseite vorbei schauen!

Vielen Dank für’s Lesen dieser kurzen Nachricht und bis bald

Die Suche nach dem Glück

Liebe Leser_in,

vor nicht einmal einem Jahr war ich noch einer glücklichen Phase in der mir nichts und niemand etwas anhaben konnte. Damals war ich tatsächlich 95% der Zeit Glücklich und 4% Zufrieden. Diese Phase hielt mehr als 1 1/2 Jahre und hat mir viel dabei geholfen mich selbst zu entwickeln. Zudem konnte ich endlich mal das Leben genießen und war nicht gleich auf 180 wenn etwas nicht so lief wie geplant. In dieser Zeit ging zum Beispiel mein Fernseher kaputt und wäre ich nicht so zufrieden mit mir und meinem Leben gewesen, dann wäre ich sicher ausgerastet. Stattdessen sagte ich mir “nun denn, dann ist das halt so” und habe mir nie wieder Gedanken um einen neuen Fernseher gemacht.

Doch Anfang dieses Jahres begann die depressive Stimmung mich wieder einzunehmen und forderte mich mehr und mehr heraus. Ich war immer öfter krank und nicht fähig meine Arbeit aufzunehmen. Diese wurde nun beendet, da es mir nicht mehr möglich war regelmäßig zu erscheinen. Man muss dazu sagen, dass ich mit 2 Tagen/Woche angefangen hatte, dann im April auf 4 Tage/Woche hochgestuft wurde und als nichts mehr ging wieder runter auf 2 gegangen bin. Jedoch waren diese 2 Tage immer sehr flexibel, so hatte ich weder feste Zeiten noch Tage an denen ich arbeiten musste. Dieser Umstand forderte mich mit der Zeit immer mehr und ich brach alle meine Kräfte ab.

Bis vor wenigen Tagen war mir das alles relativ egal, denn ich wollte einfach das keiner mehr bestimmt was ich tun soll. Doch in den letzten Tagen begriff ich immer mehr wieviel positive Dinge ich im Leben besitze und dass ich mein Leben selbst gestalten darf und kann. Deshalb werde ich umziehen, mich nicht mehr um eine Arbeit bemühen, Dinge machen die mir Glück und Freude bringen. Auch wenn es vieles in meinem Leben gibt was mich nervt begreife ich immer mehr den Luxus in dem ich lebe und möchte genau dort ansetzen. Diesen Luxus dafür nutzen mich wieder zum Lachen fühlen bringen.

So habe ich heute meine Tagebuch-App Daylio (klare Empfehlung an der Stelle) genommen und einfach mal nachgeschaut was ich vor 1 Jahr gemacht habe. Doch ich habe nichts anders gemacht als heute. Also muss dieser Umstand mit dem Glücklichsein viel mehr von dem abhängen was und wie ich denke. Mal reinfühlen wie ich vor einem Jahr gefühlt habe wird nur schwer klappen, aber vielleicht kann ich schon dieses Wissen nutzen und mir selbst dabei zu helfen.

Wobei? Na bei der Suche nach dem Glück!

 

Raus hier

Liebe Leser_in,

nun bin ich schon 27 Jahre alt und lebe seit mehr als 8 Jahren in Bremen. Hier bin ich aufgewachsen, habe diese Stadt jedoch schon früh verlassen. Leider kam ich immer zurück. Mich nervt diese Stadt immer mehr. Mir ist Bremen zu laut, zu groß, zu viele Menschen leben hier und ich finde die schönsten Ecken können sich mit anderen Städten nicht messen. Hier gibt es den Bürgerpark und einige Fleckchen an der Weser, welche mir gefallen. Aber sie sind schon lange langweilig geworden. Ich möchte raus und etwas neues erleben. Zudem suche ich nach neuen Herausforderungen und möchte nicht mehr über die selben Orte, Geschichten, Erinnerungen und Leute stolpern. Ich habe diese Stadt satt.

So suchte ich schon 2017 nach neuen Orten und fand mal hier, mal dort einen schönen Fleck. Jedoch habe ich mich nie getraut dieses Ziel anzugehen und bin meinem ewigen Trott treu geblieben. Habe in Bremen Wohnungen gesucht und bin daran verzweifelt. Ja, ich habe im Jahr 2018 hier nach Jahren der Arbeitslosigkeit einen Job gefunden und ich habe hier auch meine Familie und den Großteil meiner Freunde. Dennoch denke ich, dass es Zeit ist etwas zu verändern. Denn in den letzten Monaten stellte sich eine immer düsterwerdende Depression ein und vergrub alles darunter. Mein Job fiel mir zusehens schwerer bis ich ihn vor ein paar Tagen verlor. Es ist mir bewusst, dass ein Umzug meine Probleme nicht lösen wird, aber ich hoffe es tun sich neue Wege auf und endlich neue, spannende Möglichkeiten.

Also begann ich im Mai meinen Umzug zu planen, zunächst einmal musste ich mir sicher werden, dass ich das wirklich will und wohin es denn eigentlich gehen sollte. Und ich fand meinen Platz, jedenfalls im Kopf. Meine neue Heimat suche ich in der Region Hannover, am liebsten in den Orten Springe, Barsinghausen, Gehrden oder Ronnenberg. Hier fühle ich mich wohl und es gibt auch persönliche Gründe dafür. Doch alleine möchte ich nicht leben, denn das würde in wenigen Monaten oder Jahren in einer Katastrophe enden. Daher suche ich eine kleine WG in der ich leben kann und betreut werde – entweder die gesamte WG oder eben nur ich. Vielleicht, liebe Leser_in, kennt ihr ja so etwas in der Region.

Auf diesem Blog werde ich weiterhin darüber berichten und auch auf meinem Instagram-Profil erfahrt ihr regelmäßig wie es weiter geht.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und einen guten Start in die Woche,

euer Timo

 

Meine Lieblingsspiele-Apps für Android (Sommer 2019)

Liebe Leser_in,

heute stelle ich euch Spiele-Apps für Android vor, welche ich (fast) täglich nutze. Die meisten davon kann man per In-App-Kauf werbefrei erhalten.

Den Anfang macht meine Nummer 1: Alto’s Odyssey.

In Alto’s Odyssey helft ihr dem Sandboarder Alto bei seiner Reise über Sandpisten. Dabei sammelt man Punkte durch Sprünge, Grinde (auf Leinen) und durch Kristalle. Das spielt ist einfach aufgebaut, die Steuerung ist sehr simpel und das Spiel macht auch nach mehreren Stunden noch Spaß. Es ist ein Spiel für Zwischendurch und lenkt sehr gut von der Hektik des Altags ab. Mit In-App-Käufen kann man die Werbung entfernen und ein paar Items kaufen. Alto’s Odyssey gibt’s hier kostenlos für Android.

Ganz ähnlich ist der Vorgänger Alto’s Adventure aufgebaut. Hier ist Alto ein Snowboarder und die Welt statt in Sand getaucht aus Schnee und Eis. Diese Version gefällt mir nicht so gut, da man später einem älteren Ritter auf einem Pferd entkommen muss und dieser sehr heimtückisch ist. Jedoch gehört auch diese Version zu meinen Lieblingsspielen. Alto’s Adventure gibt’s hier kostenlos für Android.

Um der Hektik des Alltags zu entkommen und auch meinen Freunden etwas gutes zu tun male ich mit Happy Color Bilder aus. Malen nach Zahlen mit hunderten Bildern. Jeden Tag kommen neue Bilder zum Ausmalen hinzu und es wird auch nach Stunden nicht langweilig. Zudem kann man die Bilder lokal abspeichern und so seinen Freunden eine Freude machen. Leider ist Happy Color mit Werbung belastet, welche sich leider nicht freikaufen lässt. Happy Color gibt’s hier kostenlos für Android.

In Twist Hit! muss man Bäume aufbauen indem man den Baumstumpf mit Rinde beschießt. Dabei muss man sich durch bewegende Teile bewegen und darf nicht von diesen getroffen werden. Dieses Spiel hat mich sehr überrascht, denn ich dachte nicht, dass mir so etwas Spaß machen würde. Twist Hit macht mir jedoch viel Spaß und es lässt sich (fast) Werbefrei benutzen, wenn man ein bisschen Geld ausgiebt. Twist Hit! gibt’s hier.

In Terrarium baut man seine eigene kleine Pflanzenfarm in einem Gewächshaus auf. Dabei sammelt man Luftblasen und treibt das Wachstum der Pflanzen voran. Diese App kann einem von der Hektik und dem Stress des Alltags befreien. Terrarium gibt es hier.

Weitere Spiele werden von mir noch erprobt. Dazu zählen Lego Tower, Bricks n Balls und AC Rebellion. Eine neue Liste meiner Lieblingsspiele erscheint im Winter 2019.

Meine Topmusik Woche #29

Liebe Leser_in,

es ist ein bisschen her, dass ich hier meine Topmusik der Woche präsentiert habe. Hier kommt die aktualisierte Liste der Topmusik der Woche. Es hat sich sehr viel getan. Wie immer findet ihr die Playlist auch bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PL6ldXJv3Hpn24O0-IhEG9x9_O4ZTu_R2K

Meine Top 10:

  1. Joel Brandenstein & Mijo – Danke
  2. Voyce – Alles was wir brauchen
  3. Lumaraa – Wenn ich könnte
  4. Meduza – Piece of your Heart
  5. Sido – das Buch
  6. Kontra K – Alles was sie will
  7. Kontra K – Ikarus
  8. PUR – Weißt Du nicht
  9. Bausa – Mary
  10. SDP – Unikat

Und welche Musik blieb in euren Herzen diese Woche? Schreibt mir gerne eine Mail: fabian@timo-ewald.de 

euer Timo

Meine Topmusik Woche #25

Liebe Leser_in,

diese Woche war ein auf und ab. Sowohl in meiner Gefühlswelt als auch in meiner Topmusik. Platz 1 bis 7 sind ausländische Songs (türkisch & albanisch).

Wie immer findet ihr die komplette Playlist bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PL6ldXJv3Hpn24O0-IhEG9x9_O4ZTu_R2K

Hier die Top 10 dieser Woche:

  1. Ido Tatlises – Sen (türkisch)
  2. Kida feat. Ermal Fejzullahu – Tela (albanisch)
  3. Edis – Cok Cok (türkisch)
  4. Sinan Akcil – Tabi Tabi (türkisch)
  5. Enis Bytyqi – Melodi (albanisch)
  6. Tarkan – Yolla (türkisch)
  7. Mustafa Sandal – Indir (türkisch)
  8. SKontra K – Alles was sie will
  9. Xavier Naidoo feat. Kontra K – Welt
  10. Kontra K – Ikarus

Und welche Musik blieb in euren Herzen diese Woche? Schreibt mir gerne eine Mail: fabian@timo-ewald.de 

euer Timo

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