Timo Ewald

Jeder hat eine Geschichte, dies ist meine!

Kategorie: Konsumverhalten Seite 1 von 2

Wer Windows 7 nutzt sollte JETZT wechseln – Hier erfahrt ihr warum

Liebe Leser_in,

am 14. Januar 2020 endet der Support für das Betriebssystem Windows 7 von Microsoft. Das heißt, ab diesem Datum werden alle Windows 7-Versionen nicht mehr mit den wichtigen Sicherheitsupdates versorgt. Es wird quasi sich selbst überlassen.

Doch bis zum heutigen Tage nutzen noch mehr als 10 Millionen Rechner dieses Betriebssystem, sehr wahrscheinlich auch jemand von euch. Doch ich rate zum Wechsel vor dem 14.01.

Wie ihr wechselt und wohin am besten, erkläre ich euch später. Jetzt kümmern wir uns um die Frage, warum so ein Wechsel mehr als nötig ist. Folgendes Szenario kann nach dem Support-Ende passieren.

Zunächst meldet sich das Antivirensystem (zum Beispiel Kaspersky oder Avast) und sagt, dass ihr dieses System nicht mehr nutzen solltet. Windows meldet euch das ebenfalls jeden Tag. Aber das ist für euch vielleicht nicht Grund genug zu wechseln. Nach ein paar Tagen wird euer System sehr träge, es ploppen überall Werbefenster auf und eure Maus macht was sie will. Vielleicht bekommt ihr sogar ein Fenster angezeigt, dass ihr nicht mehr schließen könnt. In diesem werdet ihr erpresst, für eure Daten Geld zu bezahlen. Und damit wisst ihr, ihr habt euch einen Trojaner eingehandelt. Diesen werdet ihr eventuell nicht mehr los, weil die Unterstützung für Programme nach und nach verschwinden wird. Sprich, eure Software wird irgendwann sagen, dass du dieses System nicht mehr nutzen kannst. Eventuell werden im Hintergrund Daten abgefangen und so zum Beispiel deine Online-Konten gehackt oder die Daten verkauft. Das können auch Gesundheitsdaten sein!

Deshalb ist ein Wechsel auf ein anderes Betriebssystem so wichtig. Die oben beschriebenen Situationen müssen so nicht eintreten. Eventuell wird euer System genauso weiterlaufen wie bisher. Nur die Software wird sich täglich beschweren. Es ist dennoch wichtig seine Systeme auf einem aktuellen Stand zu halten. Denn eure Systeme können auch als Zwischencomputer genutzt werden, wovon dann aus andere PCs infiziert werden. Schützt euch und andere!

Wer aber überlegt zu wechseln wird erschlagen von den Möglichkeiten. Hier gibt es erstmal 3 große Betriebssystemfamilien: Windows, MacOs und Linux. Wer eh schon immer auf einen Apple iMac oder Macbook umsteigen wollte und das nötige Kleingeld besitzt sollte dies genau jetzt machen. Alle anderen erkläre ich nun, welches Betriebssystem das richtige für einen ist.

Wer weiterhin Windows nutzen möchte, dies für die Arbeit benötigt oder Programme hat die nur unter Windows laufen sollte endlich den Schritt auf Windows 10 machen. Windows 10 ist ein sehr ausgereiftes, einfaches Betriebssystem mit der breitesten Unterstützung von Programmen. Wer am PC zockt (Spiele spielt) benötigt sowieso in den meisten Fällen ein Windows. Hier ist das 10er System perfekt. Es läuft flüssig und an das neue Aussehen und das Startmenü gewöhnt man sich schneller als gedacht. Selbst die ältere Generation gibt mir regelmäßig positives Feedback zu Windows 10. Scheut euch nicht, sondern gebt dem Betriebssystem, wenn ihr es benötigt, eine Chance. Windows 10 gibt es als offizielle Versionen für 145€ oder als sogenannte OEM-Versionen. Das sind vollkommen legale, von Microsoft lizenzierte Versionen mit vollem Systemumfang. Sie kosten jedoch lediglich ein zehntel dessen was Microsoft verlangt. Daher empfehle ich OEM-Versionen. Bei ebay und anderen Shops gibt es diese sogar schon ab 7€ pro DVD.

Ihr wollt nur Surfen (also Webseiten besuchen), ein bisschen Musik hören oder eure Mails checken? Dann ist vielleicht ein Linux Betriebssystem denkbar. Denn dieses ist kostenlos. Zusätzlich bieten viele Linux-Versionen ein gutes Software-Paket, laufen flüssig und habe fast keine Viren. Wer sich für Linux interessiert sollte sich Linux Mint oder Ubuntu angucken. Bei Linux Mint erwartet euch ein schnelles, benutzerfreundliches und vor allem für Windows-Nutzer bekanntes Design. Ubuntu hingegen sieht vollkommen anders aus, ist jedoch auch sehr benutzerfreundlich, pflegeleicht und sehr beliebt. Solltet ihr ein Linux-System in MacOS-Optik favorisieren kann ich euch Ubuntu Budgie empfehlen.

Ihr solltet nun überlegen auf was ihr wert legt und was ihr braucht. Dann solltet ihr bis zum 14.01. wechseln. Dabei kann ich helfen:

Habt ihr keine Ahnung welches Betriebssystem ihr aktuell nutzt oder welches für euch jetzt das Beste ist? Dann könnt ihr meine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Schreibt mir einfach per E-Mail an info@timo-ewald.de  oder bei Twitter eine DM. Ich helfe euch bei der Analyse eurer Situation und dem Aussuchen des Betriebssystem. Außerdem kann ich bei der Installation helfen. Einfach anschreiben.

eure gute Fee (Timo)

Browser-Test (Teil 1) Samsung Internet für Android

Lange war der auf Samsunggeräten vorinstallierte Browser Samsung Internet für mich nur eine lästige App, welche sich nicht deinstallieren ließ. Damals testete ich den Browser und war gar nicht überzeugt. Es gibt keine Synchronisierungsfunktionen, keinen AdBlocker und auch das Design sprach mich nicht an. In meinem letzten Browser-Test 2018 ließ ich den Browser ungetestet stehen. Doch dieses Jahr gab ich ihm eine neue Chance. Und Spoiler: ich mag ihn.

 

Samsung Internet – nicht mehr Pflicht

Anders als in Android 6 ist auf meinem Samsung Galaxy S9 und auch meinem Samsung Tab A mit Android 9 der Samsung Internet-Browser deinstallierbar. Beim Tab war er sogar nicht einmal vorinstalliert. Dies gibt dicke Pluspunkte, da dies bei Nichtgefallen nicht unnötig Speicher raubt.

 

Design zweifach, Austattung minimal

Das Design des Browser erinnert ein wenig an Google Chrome, allerdings ist oben in der Mitte die Such- und Adresszeile, darunter reihen sich die Tabs. Auf der rechten Seite sind noch Einstellungen und die Tab-Übersicht. Insgesamt wirkt der Browser aufgeräumt und minimalistisch. Sehr schön. Dank dem Dark-Modus von Samsungs OneUI wird der Browser auch in grau bzw. schwarz dargestellt. Dies spart bei OLED eine Menge Akku.

Anders als in anderen Android-Browsern wird kein AddOn-Shop mitgeliefert, jedoch lassen sich AddOns wie einen AdBlocker über den Google Play-Store (oder den Samsung Store) nachinstallieren. Dies klappte ohne Probleme und erfordert keinerlei Kenntnisse.

Einstellungen gibt es wenige, dafür aber sehr übersichtlich. Minimalismus lebt.

 

Lade- & Startzeiten

Der Browser wirkt schon sehr schnell, doch wie schnell er wirklich ist, wurde in kleinen Tests herausgefunden.

Startzeit: 2,02 Sekunden
Ladezeiten:
timo-ewald.de  4,07 Sekunden
google.de  2,56 Sekunden
spiegel.de  9,00 Sekunden

Diese sind nur als Anhaltspunkte zu betrachten. Ob und wie schnell eine Seite geladen wird hat mit vielen Einflüssen zu tun. Ich empfehle es einfach selbst zu testen.

 

Fazit?

Samsung Internet ist ein unterschätzter Browser für Android. Er ist minimalistisch, zeigte nie Fehlverhalten im Test und besitzt einen Darkmode. Außerdem lässt er sich über AddOn-Apps erweitern. Da er jedoch nicht auf Windows funktioniert und auch keine Synchronisierung anbietet ist er für mich nicht geeignet. Wer allerdings einen stabilen, schnellen und minimalistischen Android-Browser sucht kann mit dem Samsung Internet-Browser nichts falsch machen. Klare Empfehlung!

YouTube Premium: Fazit nach einem Jahr

Liebe Leser_in,

in den letzten Monaten habe ich immer weniger den Streaming-Dienst von Spotify benutzt, so dass ich Ende April das Abo nach mehr als 6 Jahren kündigte. Meine Musik beziehe ich seit Jahren auch über YouTube und da gibt es ja diesen neuen Service YouTube Premium. Heute erzähle ich euch von meinen Erfahrungen mit diesem Dienst.

Im Juni 2018 startete YouTube seinen Premium-Dienst mit einer 3-monatigen Testphase für die Kunden. 3 volle Monate alle Dienste des Premium-Abo kostenlos nutzen! Ich begann meine Testphase und verliebte mich in diesen Service.

Was beinhaltet YouTube-Premium:

  • keine Werbung
  • YouTube, YouTube-Music und Google Play Music
  • YouTube Originals (von mir nie genutzt)
  • die neue App “YouTube-Music” nutzen
  • Videos aller Art sowie Musik im Hintergrund (und auch im Standby) abspielen

Der erste Punkt, weshalb YouTube Premium für mich auch über den Testraum hinaus interessant wurde, ist dass es keine Werbung gibt. Sowohl ist jegliche Werbung auf der Webseite verschwunden als auch jede Werbung vor und in den Videos. Das macht für mich YouTube endlich nutzbar, da ich ein bekennder Werbunghasser bin. Das Videos auch im Hintergrund, also sowohl das Wechseln der Apps möglich ist, als auch das ausschalten des Displays ist für mich die zweite große Überzeugung. Mein Spotify-Premium-Abo lief über 6 Jahre und hat mich monatlich 9,99€ gekostet. YouTube Premium läuft nun seit September für 11,99€ bei mir und kann für mich Spotify komplett ersetzen! Als Familie kann man sich das Familien-Abo für 16,99€ holen und so mit bis zu 6 Menschen im eigenen Haushalt kräftig Geld sparen.

Und welche Schwächen hat das Abo? Mir sind natürlich auch Fehler aufgefallen. So wurde im März 2019 einmal für wenige Stunden der Dienst komplett abgeschaltet, sprich man sah plötzlich Werbung und konnte nichts mehr im Hintergrund abspielen. Dies war nach 6 Stunden behoben. Außerdem verwechselt die YouTube-Music App öfters die Titel und Interpreten eines abgespielten Songs. Das ist nervig, wenn man jemanden etwas zeigen möchte und auch wenn man neue Lieder entdeckt. Dieser Fehler wurde bis heute nicht wirklich behoben. In der Music-App kann man auch Songs finden, die es bei YouTube nur als Video gibt in der Music-App aber auch einfach ohne Video (Standbild). Dies führt beim Playlist-Anlegen zu Fehlern beim Abspielen, da YouTube-Music nicht alle Videos von YouTube abspielt (und andersrum).

Mein Fazit? Ein Premium-Dienst welcher sich so nennen darf, gute Funktionen bietet und mich endlich vor dem Alltag retten kann, da es im Hintergrund und ohne Werbung läuft. Probiert es einfach aus, natürlich könnt ihr den Premium-Dienst (wie auch bei Spotify) 30-Tage kostenlos testen. Ihr werdet begeistert sein (wenn ihr YouTube gerne nutzt)!

YouTube Premium

liebe Grüße,

euer Timo

App der Woche #1: Abonnements

Liebe Leser,

zusätzlich zu meiner wöchentlich aktualisierten Topmusik-Liste möchte ich noch ein weiteres kleines Format einbringen. So stelle ich euch ab jetzt jeden Mittwoch eine App oder ein Programm vor, welches ich euch empfehlen mag. Zur besseren Übersicht werde ich noch eine Seite erstellen, auf der ihr dann alle Beiträge dieses Formates finden könnt.

Den Anfang macht diese Woche eine sehr kleine, aber nützliche App. Sie hilft euch dabei eure Abonnements zu überblicken und berechnet euch dabei den gesamten Preis. Diese App nennt sich “Abonnements” und ist kostenlos im Google Play Store erhältlich.

Wofür ist die App da?

In der App könnt ihr ganz einfach eure Abos verwalten und sehen wie viel Geld ihr monatlich dafür ausgebt. Neben den klassischen Abos für YouTube, Spotify oder Netflix könntet ihr hier aber auch eure jährlichen Kosten für Versicherung oder die Monatsmiete der Wohnung eintragen. Die App  berechnet dann automatisch wie hoch eure monatlichen Fixkosten sind. Kurz: Überblick über eure Finanzen!

Welche Funktionen hat die App?

Die App ist simple aufgebaut. So bekommt ihr am Anfang eine Liste aller Abos angezeigt. Mit Namen, evtl. Notizen, dem monatlichen Preis sowie der Zeit (in Tagen) bis zur nächsten Abrechnung. Unten habt ihr eine Leiste mit einem Menü-Button, einem dicken Plus in der Mitte für neue Einträge sowie Filter- und Sortierungsmöglichkeiten. Oben rechts seht ihr den monatlichen Gesamtbetrag.

Klickt ihr nun auf ein Abonnement so wird euch der Name, die evtl. Bezeichnung sowie der Preis angezeigt. Außerdem erscheint der Abrechnungszeitraum, die nächste Zahlung, die erste Zahlung, wie viel ihr bisher bezahlt habt sowie die Zahlungsmethode oder weitere Notizen. In dieser Ansicht könnt ihr oben rechts auf eine Glocke drücken um Benachrichtigungen für dieses Abo einzustellen oder auf 3 Punkte zum Menü kommen.

Klickt ihr in der Hauptansicht auf das Plus erstellt ihr einen neuen Beitrag. Zunächst müsst ihr den Preis wählen, dann einen Namen vergeben und optional eine Beschreibung. Außerdem könnt ihr einstellen ob ihr den Betrag einmalig oder regelmäßig bezahlt. Ihr könnt den Zeitraum flexibel einstellen und auch schreiben wann ihr zum ersten Mal bezahlt habt.

Zusätzlich könnt ihr noch eine Farbe wählen, eine Zahlungsmethode beschreiben und eine Notiz hinzufügen. Wer mag kann das ganze noch mit einem Label (also einer Kategorie) versehen. Danach auf “Abo speichern” klicken und ihr landet wieder im Hauptbildschirm.

Wie finanziert sich diese App?

Die App ist kostenlos und ohne Werbung.  Es gibt auch keine direkte Unterstützungsmethode für den Hersteller.

Wo bekomme ich die App?

Im Google Play Store

Zum Glück ein Unglück

Liebe Leser,

diese Woche war ein auf und ab der Gefühle und Erfahrungen. Am Montag war ich glücklich und froh für alles was ich habe und am Dienstag morgen bin ich mit höllischen Schmerzen ins Krankenhaus gekommen. Diagnose, nach 3h Untersuchungen: Magenschleimhautentzündung und eine Speiseröhrenentzündung – auch bekannt als Gastritis mit Reflux. Therapie? 14 Tage Medikamente einnehmen.

Da war es wieder, dieses Thema “Gesundheit”. Predigte ich anderen immer sich gesund zu ernähren, zum Arzt zu gehen und sich fit zu halten, hielt dies bei mir nie länger als 2 Wochen. Gesunde Ernährung fällt mir schwer, was man dann auch in meinem Gewicht sieht: Mehr als 130kg bei 189cm Körpergröße. Wer umrechnen mag, mein aktueller BMI ist 40.0. Sportliche Betätigungen war für mich immer ein Hindernis – viel zu anstrengend. Und brauchte ich es doch bisher nicht, lebte ich doch gut…

Ha-ha. Ich habe mich jahrelang selbst belogen und betrogen. 2017 hatte ich eine Thrombose im Bein (und auch das nahm ich auf die leichte Schulter), meine beste Freundin hatte Angst das ich sterbe. Meine Knochen machen seit Jahren sich durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bemerkbar. Mein Rücken kann kaum mehr Lasten tragen und dem Magen geht es seit Monaten nicht gut. So bekam ich schon im Dezember 2018 einen solchen Anfall, welcher nach einer Stunde wieder vorbei war. Und was unternahm ich? Nichts! War wohl nicht schlimm genug.

Der erste große Schock war für mich, dass ich im Dezember 2018 die 150kg überschritt und ich doch nie so viel wiegen wollte. Ich nahm all meine Kraft zusammen und schaffte es tatsächlich wieder unterhalb von 150kg. Doch wer glaubt ich änderte dann etwas an meinem Lebensstil liegt Meilenweit entfernt. Im Gegenteil, ich fraß Burger, Pommes, Kuchen, Eis und immer mehr Süßigkeiten sowie salzige Knabbersachen. Genau gesagt, bis zum letzten Dienstag.

Diese Schmerzen waren sicher nicht vergleichbar mit jemanden der eine langjährige Erkrankung hat oder einen Unfall erlebte, jedoch waren sie für mich das schmerzvollste was ich erlebt habe bisher. Dies gab ich auch im Krankenhaus an, eine volle 10 von 10. Ich wünsche niemanden, dass er diese oder schlimmere Schmerzen ertragen muss. Weder liegen, sitzen noch stehen ging.

Seit Dienstag habe ich 2,6kg abgenommen und bin schon ganz froh darüber. Außerdem möchte ich nun wirklich etwas gegen mein Gewicht, für meine Gesundheit und vor allem gegen den instabilen Körper tun. So habe ich mir ein Leihfahrradvertrag geholt und versuche mehr Rad zu fahren. Außerdem möchte ich meine Ernährung – nur für mich – auf den Prüfstand stellen und überlegen warum ich was wie gerade esse. So habe ich in dieser Woche mehr Salat, Gemüse und gesunde Sachen gegessen wie seit letztem Sommer nicht mehr innerhalb einer Woche.

Vielleicht habe ich jetzt den Sprung in die richtige Richtung geschafft. Wir werden sehen.

Was sonst noch so in dieser Woche passiert ist?

Nunja, ich konnte mich nicht dazu aufraffen trotz meinem Gefühlschaos zur Arbeit zu gehen obwohl dies doch eine super Ablenkung sein soll. Und ich habe mich darüber gewundert und gefreut wie lecker einfaches Essen doch sein kann.

Das war meine Kalenderwoche 15. Ich melde mich bald wieder. Macht’s gut!

euer Timo

Vom Googlefreak zum iPhone?

Als ich mich vor Jahren bei einem großen Messanger anmeldete nannte ich mich Googlefreak – denn ich fand Google und deren Dienste immer schon toll. Ein paar Jahre später bekam ich mein erstes Smartphone mit Android (Samsung Galaxy Ace) und in den Jahren darauf hatte ich fast jedes Ace-Modell. Das es außer Android noch andere Betriebssysteme für mobile Endgeräte gab wußte ich, verdrängte die Gedanken dazu aber. Als Android-Nutzer durfte man iPhones nicht toll finden und anders herum auch nicht. Dies dachte ich wirklich jahrelang.

Bis ich 2016 die YouTuber iKnowReview und felixba sah und sie mir eindrucksvoll die iPhones näher brachten. felixba, ein langjähriger Apple-Fan benannte das Samsung Galaxy Note 7 (Android) als das beste Smartphone das er kenne. iKnowReview – lange Jahre Android-Nutzer zeigte mir wie schön die iPhones heute aussehen, welche Technik sie inne haben und steckte mich mit seiner Begeisterung an. Das Thema iPhone ist in meiner Familie aber quasi ein “No-Go”, denn alle haben Android und dann darf man iPhones ja nicht toll finden.

Außerdem bemerkte ich 2016 welche Farben ich wirklich gut finde und das diese ebenfalls für einen Mann nicht sein dürfen – Roségold, Rosa und Lila. Diese drei Farben spiegeln für mich Liebe, Treue und Ruhe wieder. Ende 2016 war mein Entschluss gefasst: mein nächstes Smartphone (falls es irgendwann wieder eins werden sollte) würde ein Roségoldenes. Dumm nur das es nur einen einzigen Hersteller gibt der diesen Farbton perfekt auf seine Geräte übertragen kann: Apple. Man kann den iPhones vieles vorhalten, aber hässlich sind sie seit dem iPhone 5 nicht mehr. Okay die 5er und SE-Reihe sind noch sehr klobig und könnten deutlich bessere Akzente setzen, aber wer beim iPhone 6, 6s oder 7 nicht ein wenig verliebt guckt hat keinen Geschmack – meiner Meinung nach.

Allerdings werde ich mir so schnell wohl kein iPhone kaufen, denn erstens sind die 5er und SE-Modelle vom Display zu klein und die anderen eher passenden Geräte zu teuer. Verlangt Apple hier mindestens 600€ sind es bei Anbietern wie o2 und Vodafone ohne Vertrag mindestens 450€. Da die Geräte nicht erweiterbar sind muss man sich vor dem Kauf überlegen ob 16GB, 32GB, etc. reichen oder man mehr Platz braucht. Würde man mir die Geräte zum Testen zur Verfügung stellen würde ich sofort zu schlagen.

Erwürgt von eigenem Konsum

Ich habe alles! Ich wohne in einer Villa, bekomme genug Geld zum Leben, habe einen Computer, Laptop, Smartphone, Handy, Fernseher, Drucker, Spielekonsolen,  habe das Glück ein warmes Bettchen zuhaben und morgens nicht unbedingt aufstehen zu müssen. Ich besitze soviel Schrott und Mülle mein Zimmer regelmäßig zu… Und gestern wurde es mir zu viel. Am liebsten würde ich alles wegwerfen und neu beginnen, ganz so hirnrissig bin ich dann doch nicht. 

Aber meine Pläne von 2016, mit einem Wohnmobil oder nur Rucksack und Zelt in Deutschland und Europa rumzureisen rückt wieder in den Fokus. Minimalistisch leben interessiert mich seit Jahren, dabei noch unser wunderschönes Land kennen zu lernen ist ein Traum. Am liebsten würde ich mich aus meinem Wohnprojekt (Betreutes Wohnen)  kündigen, einen Camper kaufen und los fahren, mir würde dann aber der finanzielle Halt fehlen. 

Ich bin erwerbsunfähig – und das mit24, ist aber ein anderes Thema – kann nicht mehr als 3h pro Tag arbeiten und werde vom Staat bezahlt. Sollte ich nun auf Reisen gehen, fällt das Geld für die Miete weg – einen Camper muss ich dann doch stehen lassen. Dann doch nur mit dem Zelt reisen? 

Mein bisheriger Konsum äußert sich in etwa so: 50% Autofahren, 30% unnötig viel essen und 20% für elektronische Geräte ausgeben (die ich dann doch kaum nutze). Ich werde ausmisten und meinen Konsum stark reduzieren, denn jeden Tag den ich weiter so lebe werde ich kotzend verlassen. 

“Think Twice” – überleg’ zweimal, daank twema

Im Song “Another Day in Paradise” von Phil Collins aus meinem Geburtsjahr geht es darum, dass wir uns zweimal überlegen sollten ob wir einfach blind aneinander vorbei laufen wollen. Denn irgendwo braucht jeder mal Hilfe. Das Lied handelt von Obdachlosigkeit und unserer Ignoranz dieser. Seien wir mal ehrlich, wer denkt über Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und deren Folgen für uns selbst und der Gesellschaft nach? Wir laufen durch das Leben und wollen immer mehr und immer bessere Dinge und vergessen die die nichts davon haben.

Auch ich habe und nein tu dies immer noch und immer wieder mich an erster Stelle gesehen, andere Missachtet und meinen Konsum erhöht. Das andere Menschen auch mit nur einer Decke, einer Schachtel voll Geld und oft ohne warmen Schlafplatz überleben hat mich kaum interessiert. Das Ganze wurde mir erst bewusst als ich vor 2 Jahren einen solchen Menschen kennen lernte, wir habe keinen Kontakt mehr, weil unsere Welten zu verschieden sind. Aber durch diese Begegnung musste ich mir eingestehen, dass ich verdammt glücklich sein kann über das was ich habe:

  • ich besitze ein Dach über dem Kopf und das immer dann wenn ich will; beim Schlafen und beim Leben
  • ich kann in Ruhe einschlafen und brauch keine Angst davor haben ob ich morgen erfroren bin
  • mein Bett ist weich und mollig warm
  • ich kann soviel und vor allem zu jeder Zeit essen, mein Kühlschrank ist immer voll
  • ich habe eine Familie die mich schützt, stützt und mir wärme gibt, sie ist immer für mich da
  • ich habe Freunde die zu mir stehen und viele tolle Dinge mit mir erleben
  • ich bekomme fast alles bezahlt (Essen, Wohnung, Fahrten, etc.) und muss mir seltenst Sorgen darüber machen
  • ich habe zwar keinen Job, das mindert meine Lebensqualität nur ein bisschen
  • ich darf jeden Morgen mit einem Lächeln aufwachen
  • ich habe auch Materiell viele Besitztümer
  • ich Reise viel umher und darf mich dennoch immer auf ein warmes, ruhiges Bettchen freuen

Den meisten Menschen, die diesen Blog lesen geht es so wie mir. Auch ihr habt einen gewissen Besitz den ihr teilen dürft mit wem ihr wann immer ihr es wollt. Auch ihr habt Freunde oder Familie oder jemand der euch auffängt, auch wenn diese Familie sich nicht immer wie eine verhält. Ihr könnt reden, lesen, essen, wohnen und leben wo ihr wollt. Reisen ist nur eine Frage des Ziels.

Wir alle sollten zweimal darüber nachdenken was wir täglich tun und wem wir begegnen. Jeder Tag auf dieser Erde ist ein Geschenk und wenn das Leben erlischt könnt ihr nichts rückgängig machen. Behandelt andere Menschen so wie ihr auch behandelt werden wollt. Gebt den Obdachlosen auch mal ein Getränk aus oder ladet sie sogar zum Essen ein. Nur zusammen können wir dieses ganze Grauen auf der Welt ändern!

We al per twema tre van daank wat we daglig deen aan wen we seen. Jeed Dag ob dit World is een Geshenk aan waan dat Liv erlist kan er net bak maakn. Behoondl ondere Pijpl so way er tu behoondl waard will. Givt de Homles tu ma een Gedrink out or een Eatn. Nor tosam kan we dit gante Grojn ob de World annern!

Oh, think twice, it’s just another day for
For you and me in paradise
Oh, think twice, it’s just another day
For you, you and me in paradise
Just think about it

 

Das Leben ohne Facebook, WhatsApp & Co…

Seit 47 Tagen ohne Facebook und seit 18 Tagen ohne WhatsApp, wie geht es mir damit und wo liegen die Schwierigkeiten?

Auf die Frage “Hast du WhatsApp?” gab es von mir bis vor 18 Tagen immer ein klares “Ja!”. Seit dem nur noch ein freudiges nein. Und auch Facebook ist, schon etwas länger, kein Teil meines Lebens mehr, surfte ich doch bisher bis zu 18h am Tag im Internet, so verringerte sich diese Zeit auf durchschnittlich 6-10h.

Meisten langweile ich mich

Die meiste Zeit langweile ich mich im Netz, denn ich verbiete mir strikt Facebook und Co zu benutzen. Das klingt allerdings viel härter als es ist. So fehlt mir nicht das dumpfe scrollen durch den Tag meiner “Freunde” und auch nicht unbedingt diese Menschen (einige mehr andere weniger), jedoch fehlt mir die Möglichkeit überhaupt auf das blaue Datenmonster zu klicken. Manche Bilder, Videos, Tageserfahrungen etc. würde ich so gerne teilen.

Onderweg

Aber ich bin tatsächlich mehr unterwegs, treffe öfter meine Freunde, telefoniere mit ihnen und bin viel Lebensfroher. Am 14.12.2016 wird mein Album “Onderweg” erscheinen und ich freue mich darauf, auch wenn es kein Kommerzielles Album sein wird. Denn in Onderweg steckte ich nicht nur Arbeit und meine Freude am Musik machen, nein ich verbringe zum ersten Mal nach 10 Jahren die Nachricht “Sei Glücklich, denn das Leben ist viel zu kurz für Depression”. Onderweg wird das erste Album in komplett lirischer Sprache (da es keine Texte gibt nur deren Titel und Erklärungen). Das Datum ist nicht zufällig gewählt, dazu aber später mehr.
Und auch hier fehlt mir Facebook, da ich das Album nicht vertreiben kann. Nur Leute die das Datum kennen, werden das Album hören und Teilen. Das ist mir bewusst und auch egal. Mache ich einen Menschen glücklich damit, dann hat es sich schon gelohnt.

Datenkrake WhatsApp

Warum ich bei WhatsApp weggegangen bin lässt sich in einem Wort zusammen fassen: Datenkrake. Genauso wie Facebook (und aus dem selben Grund) verließ ich den Messenger einen Monat später. Es gab mehrere Gründe, unter anderem der, dass ich nicht die Nummern meiner Freunde, welche WhatsApp nicht nutzten, an Facebook & Co verteilen wollte. Mein Gefühl von Freiheit konnte ich nur stärken, in dem ich den Messenger hinter mir ließ. WhatsApp fehlt mir deutlich mehr als Facebook, da eine einfache Kommunikation mit Freunde nicht mehr so einfach ist. Außerdem kann man über die normale SMS (mein Hauptkommunikationsweg) keine Bilder und Videos teilen.

Trotz der ganzen negativen Nachteile werde ich nicht zurückkehren. Jetzt nicht und wohl auch nicht später.

Bremen wird Lebensmittelwüste

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es in Bremen viele Lebensmittelproduktionsorte, teils von Traditionsunternehmen oder als einzige Produktionsstandorte in Deutschland. Doch spätestens 2018 werden davon nur noch wenige vorhanden sein.

Den Anfang machte die Fleisch- & Wurstfabrik Könecke welche ab 2013 nicht mehr in Bremen produziert. Könecke gehört seit 1929 zu Bremen, heute ist nur noch die Verwaltung in Bremen.
Als im Jahr 2012 die dänische Firma Toms den Bremer Schokoladenkonzern Hachez übernahm wusste man noch nichts von den späteren Kündigungen. 2014 verloren mehr als 70 Mitarbeiter ihre Jobs, 2016 waren es 89 Mitarbeiter. Hachez wurde 1890 in Bremen gegründet und ist somit das älteste noch bestehende Süßwarenwerk in Bremen und Umgebung.
Die komplette Produktionseinstellung und somit eine Werksschließung vollzog der Weltkonzern Coca-Cola im August 2016. Coca Cola produzierte 1968 hier die erste Bremer Cola.
Im September 2016 kündigte die Traditionsmarke Kaffee Hag sein einziges Werk zu schließen. Kaffee Hag wurde 1906 in Bremen gegründet und war das erste Unternehmen weltweit, welches koffeinfreien Kaffee produzierte.
Der größte Bierbauer Bremens Beck’s wurde im Jahr 2002 von dem heutigen InBev übernommen. Im Jahr 2017 werden 150 Mitarbeiter entlassen. Die Brauerei Beck’s ist seit 1873 in Bremen und hat rund 1500 Mitarbeiter.

Meine Frage bleibt: Warum schließen soviele Produktionen in Bremen? Und was wird aus Bremen als Lebensmittelstandort?

Mit den Schließungen bzw. Verlegungen von Coca-Cola, Könecke und bald auch Kellogg’s fehlen der Stadt nicht nur bedeutende Produktionsstätten, sondern auch Firmen mit denen man Bremen präsentieren kann. Für Kellogg’s war Bremen immer der einzige Standort in Deutschland, das machte diese Stadt zu etwas besonderem auf dem Lebensmittelmarkt. Außerdem gehört seit über 200 Jahren der Kaffee zu Bremen. Hier wurden die Produzenten Jacobs Kaffee, Kaffee Hag und andere kleine Kaffeeröstereien gegründet.

Die Frage bleibt, was wird aus Bremen?

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