Timo Ewald

Jeder hat eine Geschichte, dies ist meine!

Kategorie: Leben Seite 2 von 3

Jeder Mensch hat eine Geschichte…

…zu erzählen, ich möchte Deine hören! – dies ist mein Lebensmotto, denn ich unterhalte mich gerne mit anderen Menschen über ihre Erfahrungen und höre so gerne zu.

Auch heute habe ich dies wieder getan, Menschen eine Frage gestellt, mit ihnen diskutiert und am Ende kamen für mich wundervolle Sätze heraus. Ich habe dies dokumentiert und mit dem Einverständnis der Personen zeige ich euch hier ein bisschen etwas davon.

darauf kamen folgende Reaktionen:

und hier meine Erklärung, warum ich es nicht verurteilen mag. Außerdem finde ich die Menschen hier besonders, einzigartig, wunderschön!

tja, ich verstehe auch nicht, warum es nicht mehr Menschen mit meiner Meinung gibt.

Was ich mit diesem Beitrag sagen mag? Ihr seid alle so unterschiedlich und jeder von euch ist wundervoll. Lasst uns leben, lasst und feiern. Ihr seid auch MIT NARBEN WUNDERSCHÖN!

Als Ergänzung möchte ich, auf Wunsch eines Discord-Users, auf die Achtsamkeitsübung hinweisen:

Achtsamkeitsübung Hilft bei : schlechten Gedanken , Angstgefühlen, “Taubheit der Realität” Achtsamkeit bedeutet sich selbst im Hier und Jetzt zu spüren

Vorbereitung: Man setzt sich offen hin, heißt: keine Finger ineinander schlingen, keine Beine übereinander schlagen und auch keine Arme, nix darf verschlossen sein.
Dann sucht man sich einen Punkt auf den man sich konzentrieren kann oder man schliesst die Augen.

Schritt 1: Man fängt mit seinem Atem an und legt seine Aufmerksamkeit auf seinen Atem ohne ihn zu bewerten. Man nimmt einfach wahr, wie man atmet. Nach einer Minute entscheidet man dann, ob man den Atem nur weiter beobachten will oder ihn über die Bauchatmung vertiefen will.

Schritt 2: Nach 1 Minute legt man seine Aufmerksamkeit auf die Signale seines Körpers. Man nimmt alles wahr ohne es zu bewerten und denkt sich bewusst “Aha, so fühlt sich mein Körper gerade an.”

Schritt 3: Nun legt sich die Aufmerksamkeit auf die eigenen Gefühle im selben System immer mit dem Gedanken “Aha, das fühle ich gerade.”

Schritt 4: Dann legt man seine Aufmerksamkeit auf die Gedanken. Auch hier gilt: Nicht bewerten und hier ist besonders wichtig einen Abstand zu seinen Gedanken zu kreieren. Man denkt dabei nicht “Ich denke gerade…” sondern “Aha, da ist ein Gedanke, dass…”

Schritt 5: Man kehrt mit seiner Aufmerksamkeit wieder zu seinem Atem wie beim ersten Schritt zurück. Nach ca. 1 Minute zählt man dann von 5 an rückwärts, atmet tief ein und beim Ausatmen öffnet man dann wieder die Augen bzw. kommt von seinem Konzentrationspunkt wieder weg.

Danach: Sich strecken danach ist legitim und sogar erwünscht.

Meine innerliche Ruhe

Immer wieder schreibe ich hier über die Reichtümer die ich besitze, dazu zählen aber nicht nur Grundlegende Dinge wie ein Dach über dem Kopf oder einer Heizung im Winter. Dazu zählen auch Dinge, Erfahrungen, Talente die ich besitze.

Vor wenigen Tagen ging mein heißgeliebter Fernseher kaputt, bekommen hatte ich ihn 2013 von meinem damaligen Freund – ganz überraschend, er trug ihn durch die halbe Stadt und das mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein 40″ Fernseher von Grundig. Als ich zwei Jahre später mal nach dem damaligen Neupreis schaute fiel mir erstmals auf wie viel Geld mein Ex mir da geschenkt hatte. Doch verkaufen wollte ich ihn nicht, es hängen Erinnerungen an ihm und ich brauchte einen Fernseher.

Da 2017 die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2HD kam und man dafür zusätzlich Geld investieren musste entschied ich mich auf die Fernsehsender zu verzichten und stattdessen den Fernseher mit Google Chromecast und einem HDMI-Kabel am Stand-PC zu benutzen. Fortan sah ich nur noch Online-Mediatheken. Es fehlte nichts.

Doch jetzt ist er tot, von einer Sekunde auf die andere ist er während der Benutzung ausgegangen und geht seit dem nicht mehr an :'( “schniiief”. Zu meiner eigenen Verwunderung riss dies mich aber nicht in eine Tiefphase – im Gegenteil, ich nahm dies hin als wäre nur eine Blume – die bei mir immer eingehen – gestorben. Keine tiefe Trauer, kein Ausrasten oder Rumschreien. Ich blieb cool. Und genau darüber möchte ich mit euch reden – also über meine neue verbesserte Fähigkeit ruhig zu bleiben.

Wie die meisten meiner Leser sicher wissen bin ich Asperger-Autist, dass heißt ich habe unter anderem immer einen innerlichen Drang alles perfekt zu machen und alles muss perfekt laufen. Dann kam 2016 meine Therapie. Und mit der Zeit verlor ich diesen Drang – er ist zwar noch in mir, aber nicht mehr so ausgeprägt. Als ich vor einigen Jahren mal meine Mutter danach fragte, was mich als Kind so ausmachte war ihre Antwort: “du warst ein innerlich ruhender Mensch.” Ich war? Ja! In den Jahren zwischen meinem 3. und 24. Lebensjahr war ich vor allem gestresst. Gestresst von mir selbst, von anderen, von der Gesellschaft. Nichts lief wirklich perfekt und das störte mich. Ohne es wirklich als solche wahr zu nehmen entwickelte ich eine tiefe Depression. Eine weitere Anspannung kam dazu. Meine innerliche Ruhe glich einem Irrglauben, sie war nicht mehr da. Alles und jeden machte ich dafür verantwortlich. Regelmäßig explodierte ich. Meine Schule brach ich ab – war eh nie besonders gut, da ich das Mobbing-Opfer schlechthin war. Autisten kann man gut mobben – sie reden nicht, hassen jeglichen Körperkontakt und sind irre schlau. Dinge die andere Kinder reizen und dich zum Außenseiter machen. (Achtung: Jeder Autist ist anders, aber viele Autisten haben es so oder so ähnlich erlebt!) Meine sozialen Kontakte verlor ich, verkroch mich in meiner Welt welche aus Bussen, Spielen, chatten,  Musik hören und vor allem Ruhe vor der Welt bestand. Hier konnte ich ich sein und keiner kam an mich ran. Auch meine Eltern nicht. Ich sprach nicht und schlug meinen Vater wenn er versuchte mich zur Schule zu zwingen. Ich schlug meinen Bruder weil ich ihn sah wie er Freunde hatte und ich nicht. Er konnte sprechen und das sehr viel. Er schaffte damals noch die Schule. Alles Dinge die mir nie leicht fielen und vor allem zu diesem Zeitpunkt nicht.

Ich begann 2007 eine Therapie, gezwungenermaßen aber dennoch hilfreich. Sie dauert fast 1 Jahr, war intensiv und fordernd. Zeigte mir meine Stärken und rehabilitierte meine Schwächen. Sie war der Punkt an dem ich das erste Mal in meinem Leben ganze Sätze mit Fremden sprach und anfing meine Gefühle wahr zunehmen, zu zeigen und zu beschreiben. Ohne diese Therapie hätte ich wohl nie begonnen damit und würde hier nicht sitzen und diesen Text schreiben. Nach der Therapie bekam ich eine weitere, andere Therapie und wurde das erste Mal außerhalb meines Elternhauses betreut. In dieser Zeit lernte ich einen meiner heute besten Freunde kennen und machte mit ihm Musik. Er ist schuld daran, dass ich heute Musik mache. Danke!

Doch trotz meiner Betreuung und Therapie verschwand meine Depression nicht. Zwar schaffte ich wieder Ziele wie einen Schulabschluss und ein erstes Praktikum, aber in mir waren mein Drang nach dem Perfekten und die Sehnsucht nach Geborgenheit. Darin steigerte ich mich, bis ich eines Nachts keinen Ausweg wusste. Der Mann einer guten Freundin rief damals zum Glück meine Betreuer an… ich verdanke dir mein Leben!

Danach schlug ich mich eben so durch, ich zog wieder in meine Heimatstadt, in eine eigene Wohnung, begann eine  Lehre als Berufskraftfahrer, wurde einen Monat später gefeuert, landete beim Jobcenter, bekam wieder Betreuung, wurde auf den zweiten Arbeitsmarkt gestuft, begann erneut eine Ausbildung, diesmal als Bürokaufmann, die Betreuung wurde beendet, bekam wieder starke Depression, fraß mich voll, bekam einen Zusammenbruch, war 3 Monate krank, wurde wieder gekündigt und landete schließlich bei einer Psychiaterin. Sie stellte bei mir neben einem irren Gewicht auch das Asperger-Syndrom fest. Ich bekam wieder Betreuung, neuen Lebensmut, lernte andere Autisten kennen, wurde zum Admin einer Facebook-Gruppe, lernte neue Freunde kennen, hatte inzwischen eine Führerschein und fuhr mit Papas Auto umher. Und beruflich? Nichts! Das Jobcenter schickte mich immer wieder nach Hause, gab mir keine Hoffnung. Begann eine Maßnahme zur Feststellung meiner Fähigkeiten, brach diese ab, da ich keine 8h am Tag plus 2h Fahrzeit schaffte, wurde als schwierig vermittelbar eingestuft und bekam ein Jahr später folgende Aussage zu hören “Herr Ewald, gehen Sie in Rente, wir können nichts mehr für Sie tun!” – das kam vom Jobcenter. Mehrmals! 2015, als ich gerade einmal 22 Jahre alt war. Ich verlor jegliche Bewegungs- und Lebenskraft. Ich stürzte in die tiefste Lebenskrise bisher und kam schließlich in ein Krankenhaus – Suizidverdacht. Damals rief eine sehr gute Freundin die Polizei – etwas was ich nie von ihr gedacht hätte und wofür ich ihr bis heute sehr dankbar bin. Meine Eltern mussten zusehen wie ich von der Polizei in ein Krankenhaus gebracht wurde und ich konnte darüber nie mit ihnen sprechen.

Ich entließ mich selbst, die Zustände in der Klinik waren für mich nicht tragbar und machten mich weiter depressiv. Meine Eltern nahmen mich auf. Ich lernte nur sehr langsam wieder Lebensmut zu fassen und konnte erst nach über einem halben Jahr zurück in meine Wohnung. Das Jahr darauf bekam ich wieder heftige Depression und ging sofort zu meinen Eltern. Das einzig positive was ich selbst damals von mir wusste war, dass ich 2015 meinen Taxischein bestand und somit auch heute noch jederzeit als Taxifahrer anfangen könnte.

Dann zog ich Mitte 2016 in eine WG mit anderen jungen Menschen welche allesamt betreut werden. Plötzlich ging es mir besser – alle Gedanken und Probleme verschwanden und ich hatte zum ersten Mal seit über 10 Jahren das Gefühl angekommen zu sein. Doch das Gefühl hielt nicht so lange wie gedacht. Im Dezember bekam ich einen Brief in dem mir mitgeteilt wurde das ich auf die volle Erwerbsminderung hinunter gestuft wurde und somit nicht einmal mehr 3h am Tag fähig bin zu arbeiten. Zwei Monate später befand ich mich wieder in einer depressiven Phase, da ich mit meinen Mitbewohner und Betreuern zunehmend nicht mehr klar kam. Diese Phase hielt bis zum 14.11.2017 an.

An diesem Tag wurde mir in einem Vorstellungsgespräch mitgeteilt, dass man meine Arbeitskraft benötige und ich zwei Tage später anfangen könnte. Nun bin ich IT-Praktikant bei einer großen Sprachenschule, mein Vorgesetzter ist mein kleiner Bruder, meine Mutter arbeitet ebenfalls in dieser Firma und das beste ist, ich kann mir frei einteilen wann ich wie arbeite. Die Chefs sind sehr nett und beides Brüder 😀

Und noch ein Wunder ist geschehen: der Job ist mein neuer Traumberuf – weil er meine Fähigkeiten, Interessen und meine Leistung perfekt verknüpft. Ich hoffe dies wird ein richtiger Neuanfang und ich kann 2018 weiter durchstarten.

Und meine innerliche Ruhe? Die ist nach meiner Therapie 2016/17 und diesem Job endlich zurück gekehrt. Ich bin nicht nur innerlich ruhend, ich wirke auch auf andere so und kann diese ebenfalls beruhigen. Ich danke allen Menschen, die an meiner Entwicklung im positiven beigetragen haben und am meisten danke ich meiner Familie, meinen drei besten Freunden und meiner Therapeutin.

Taks euc! PEAS, FRIJHIJT AAN LIVNLAST!

Geh wählen!

Am 24. September 2017 sind Bundestagswahlen und wie noch nie zuvor war die Entscheidung so schwierig wie diesmal (bestätigt durch Aussagen vieler). Denn viele Parteien scheinen sich in ihrer Politik verrannt zu haben oder haben innerparteische Probleme. Wählen ist zwar keine Pflicht, sollte dennoch von jedem so wahrgenommen werden. Deutschland ist eins der wenigen Länder der Welt, dass demokratische (echte) Wahlen zulässt. Hier kommt ein kleiner Ratgeber für alle die bisher unentschlossen sind.

Was sind Bundestagswahlen überhaupt?
Bei der Bundestagswahl wählen die Bürger (Wahlberechtigte) die Regierung, bestehend aus den Parteien und dem oder der Bundeskanzler/in, welche nach den Wahlen Deutschland für 4 Jahre regieren. Also finden alle 4 Jahre (meist im September, immer an einem Sonntag) die Bundestagswahlen statt. Jeder Bürger hat dabei 2 Kreuze zu machen (Stimmen): die Erststimme (linke Seite) ist für einen Kandidaten welcher im Bundestag deine Interessen vertritt, die Zweitstimme für eine Partei deiner Wahl.

Wie wähle ich?
Am Wahltag geht man in das zugeteilte Wahllokal, welches für dich zuständig ist steht auf den Wahlunterlagen die dir zugesandt wurden. Dort gibt man geheim auf einem Zettel die zwei Stimmen ab und faltet den Zettel so dass niemand darauf sehen kann. Diesen wirft man in die Wahlurne (ein Kasten mit einem Schlitz oben). Man kann allerdings auch die Briefwahl wählen. Dabei werden dir die Wahlunterlagen rechtzeitig per Post zugesandt und du kannst bequem von Zuhause aus wählen. Du musst den Stimmzettel dann per Post zurück schicken und hast gewählt.

Beim Wählen im Wahllokal beachte: du musst deinen Personalausweis und deine Wahlbenachrichtigung dabei haben und vorzeigen.

Wie du genau wählst kannst du per Wahlhilfe herausfinden. Diese findest du hier.

Wen kann ich wählen?
Bei der aktuellen Bundestagswahl treten 34 Parteien an. Darunter sind natürlich die bekannten Parteien wie CDU/CSU, SPD, Linke, Grüne und FDP aber auch viele kleine, zum Teil regionale Parteien. Wen man wählt ist jedem selbst überlassen, denn jeder empfindet Politik anders und bevorzugt andere Themen. Welche Partei welche Ziele verfolgt erfährt man über die jeweiligen Parteiprogramme. Mit dem Wahlomat kann man bequem innerhalb weniger Minuten überblicken welche Partei mit den eigenen Entscheidungen übereinstimmt und wie diese Parteien ihre Entscheidung begründen.

Was passiert wenn ich nicht wähle?
Deine Stimme existiert nicht. Sie wird also auch nicht gewertet. Bedeutet: Wer nicht wählt vergibt sein Recht auf Wählen und unterstützt das andere Parteien mehr Prozent bekommen. Diese anderen Parteien können auch welche sein, die man auf keinen Fall wählen wollen würde. Jede abgegebene Stimme erhöht den Prozentsatz der Wahlbeteiligung. Ist die Wahlbeteiligung im allgemeinen z. B. bei 30% (30% der Wahlberechtigten haben eine gewertete Stimme abgegeben) jedoch ist der Anteil darunter derer Partei die man nicht wählen würde bei 51% würde genau diese Partei “an die Macht” kommen und dürfte auswählen ob sie alleine oder mit anderen Parteien regieren wollen. Ist die Wahlbeteiligung allerdings bei über 50% ist es bei 34 Parteien sehr schwer für die nicht gemochte Partei an die Macht zu kommen, da sich die Stimmen meist verteilen. Kurz: wenn du wählst unterstützt du es, dass auch andere Parteien die Chance haben in den Bundestag zu kommen. Das ist Demokratie und verdammt wichtig für die weitere Entwicklung des Landes und der Politik. Daher gehe bitte wählen!

5 Tipps wie du die perfekte Partei findest:

  • benutze den Wahlomaten und überprüfe welche Partei deinen Themen am meisten zustimmt
  • diskutiere mit anderen über ihre Wahlentscheidung, lasse dich dabei aber nicht zu etwas überreden, sondern überlege wie du zu den Themen stehst
  • sieh dir an welche Partei welche Politik in den letzten Jahren verfolgt hat, welche Entscheidungen diese Partei getroffen hat
  • lass dich nicht zu sehr durch die Wahlversprechen der aktuellen Wahl beeinflussen, sondern sieh dir an welche Punkte aus dem letzten Wahlprogramm wahr geworden sind und beurteile danach wie realistisch das aktuelle Programm ist
  • wenn du dich immer noch nicht entscheiden konntest, jedoch unbedingt wählen willst kannst du deine Stimme auch nichtig machen (siehe unten) oder irgendeine Partei wählen

Was bedeutet seine Stimme vernichten/ Stimme nichtig machen?
Manche Wähler wissen einfach nicht wen sie wählen möchten, dann hört man immer wieder, dass diese Wähler ihre Stimme vernichtet haben. Sie haben also gewählt, aber verhindert das ihre Stimme gezählt wird. Das läuft in etwa so ab: auf dem Wahlzettel kreuzt man mehr als 2x an (zum Beispiel 2x eine Partei und 1x einen Kandidaten), man kann auch einfach ein bisschen auf dem Wahlzettel herum kritzeln oder einfach das ganze Blatt durchkreuzen. Den Zettel gibt man dann ganz normal in die Wahlurne ab. Dies wird protokolliert und man hat gewählt. Man ist also eine/r der Wahlberechtigten die gezählt werden. Bei der Auslese passiert nun aber folgendes: der Wahlhelfer lässt deinen Wahlzettel (weil ja nichtig) nicht gelten – so bekommt keine Partei eine Stimme von dir und du hast dennoch gewählt und hilfst dabei die Wahlbeteiligung oben zu halten. Diese Methode sollte man aber wirklich nur wählen, wenn man sich überhaupt nicht entscheiden kann.

Du hast ein Recht zu wählen – 95% der Weltbevölkerung nicht, GEH WÄHLEN!

Was beinhaltet mein Glaube?

Warum ich keine Ostern feiere

Vor einigen Jahren habe ich für mich selbst den christlichen Glauben mit Bibel und Jesus abgelegt und einen Glauben angenommen der sich in etwa so definieren lässt:

  1. man glaubt an ein übernatürliches Wesen (Gott genannt), welches bei einem steht, von Grund auf die Wege vor gibt aber nie in diese Wege eingreift sondern demjenigen als Berater und Begleiter zur Verfügung steht
  2. Da dieser Gott nicht eingreift ist es nicht erlaubt in anzuflehen oder anzubeten, man darf Fragen stellen und sich für Momente und Geschenke Gottes bedanken
  3. Der größte Grundsatz ist aber: jeden Menschen so zu akzeptieren wie er in der Natur ist und ihn leben zu lassen wie er es für sich selbst entschieden hat. Andere Glaubensrichtigungen werden grundsätzlich akzeptiert und dürfen nur für sich selbst, aber nie nach außentragend verurteilt werden. Es steht dem glaubenden nicht zu über andere zu Urteilen oder zu richten, außer er ist dieses Amt inne (Richter).
  4. Feste anderer Glaubensrichtungen werden für einen selbst abgelehnt, können aber besucht werden. Die offene Gemeinschaft ist ein Ziel.
  5. Jeder Mensch hat das recht zu leben und dies auch selbstbestimmt. Es wird durch den Glauben keine Vorgaben in Kleidung, Sexualität, Ritualen, etc. gemacht.

Das sind die Grundsätze meines Glaubens. Für mich ist es sehr wichtig andere Menschen so leben zu lassen wie sie es für richtig halten, natürlich nur in den Rahmen, dass sie es gleich tun und niemanden verletzen. Von der Akzeptanz anderer Glaubensgemeinschaften ist es in etwa wie bei dem Sikhismus – “von jedem Glauben kann ich etwas lernen”.

Ostern, Weihnachten und alle anderen christlichen Feiertage sind für mich lediglich Tage an denen ich zur Familie gehe und mit ihnen feiere das wir noch leben. So feiere ich also nicht Ostern sondern nur den Tag an dem ich meiner Familie nah sein darf. Zu Weihnachten gab es lange Zeit keine Geschenke von mir, allerdings habe ich das nun auch geändert. Ich schenke allerdings meiner Familie über’s Jahr verteilt immer wieder kleine Aufmerksamkeiten. “Ehre deine Familie und Freunde an jedem Tag wie sie bei dir stehen”.

Ich höre sehr viel Musik, darunter befinden sich auch christliche Lieder bis hin zum Lobpreis – warum? Ich mag die Musik. Die Texte haben oft einen sehr wahren Kern und die Aussage stiftet zum Frieden und zur Gemeinschaft an. Zudem wurde ich christlich erzogen und kenne viele Lieder noch aus der Kindheit. Da ich Glaubensoffen bin und lebe sind mir Lieder aus anderen Glaubensrichtungen oft sehr genehm. Ich finde hier darf jeder hinhören wie er es möchte.

Frohe Ostern an die die es feiern und schöne freie Tage an alle.

Erwürgt von eigenem Konsum

Ich habe alles! Ich wohne in einer Villa, bekomme genug Geld zum Leben, habe einen Computer, Laptop, Smartphone, Handy, Fernseher, Drucker, Spielekonsolen,  habe das Glück ein warmes Bettchen zuhaben und morgens nicht unbedingt aufstehen zu müssen. Ich besitze soviel Schrott und Mülle mein Zimmer regelmäßig zu… Und gestern wurde es mir zu viel. Am liebsten würde ich alles wegwerfen und neu beginnen, ganz so hirnrissig bin ich dann doch nicht. 

Aber meine Pläne von 2016, mit einem Wohnmobil oder nur Rucksack und Zelt in Deutschland und Europa rumzureisen rückt wieder in den Fokus. Minimalistisch leben interessiert mich seit Jahren, dabei noch unser wunderschönes Land kennen zu lernen ist ein Traum. Am liebsten würde ich mich aus meinem Wohnprojekt (Betreutes Wohnen)  kündigen, einen Camper kaufen und los fahren, mir würde dann aber der finanzielle Halt fehlen. 

Ich bin erwerbsunfähig – und das mit24, ist aber ein anderes Thema – kann nicht mehr als 3h pro Tag arbeiten und werde vom Staat bezahlt. Sollte ich nun auf Reisen gehen, fällt das Geld für die Miete weg – einen Camper muss ich dann doch stehen lassen. Dann doch nur mit dem Zelt reisen? 

Mein bisheriger Konsum äußert sich in etwa so: 50% Autofahren, 30% unnötig viel essen und 20% für elektronische Geräte ausgeben (die ich dann doch kaum nutze). Ich werde ausmisten und meinen Konsum stark reduzieren, denn jeden Tag den ich weiter so lebe werde ich kotzend verlassen. 

2 Seiten der Medaille

Bin ich wieder wutentbrand aufgewacht, mein Mitbewohner schreit das ganze Haus zusammen. Stand kurz vor dem austicken, besinne ich auf die positiven Dinge im Leben und mach mir schöne Musik an.

15 Jahre hatte ich eine zum Teil tiefste Depression, damals konnte ich nach so einer Störung meiner Ruhe tagelang keinen klaren Gedanken fassen. Heute ist es nach 30-45 Minuten vorbei. Mir vor Augen zu führen wie gut es mir eigentlich geht und wie schlecht es mir mal wirklich ging hilft mir beim Verarbeiten.

Wir sagen immer “ich verstehe dich, hör trotzdem auf damit”, bis ich die Gegenseite solcher Momente kennen lernte wusste ich nicht, dass hinter diesem Satz nicht nur der Wunsch nach Ruhe klingt sondern auch das Wissen des jenigen, was er selbst erlebt hatte. Heute kenne ich beide Seiten der Medaille. Depression ist so unglaublich schwer, weil man nicht begreifen kann, dass die anderen einem nur helfen wollen – wirklich! Habe ich mich doch jahre lang mit der Frage gequält, ob, wann und wer mich lieben wird oder ob ich der einsamste Mensch der Welt bin, kann ich heute sagen das diese Gedanken quatsch sind, sie in diesen Momenten aber real sind und wir, denen es besser geht, nicht verachtend auf die herunter schauen sollten, welche sich immer noch mit dieser Frage quälen.

Jeder Mensch gehört auf diese Erde, mal mehr, mal weniger ist uns das bewusst. Uns bleibt der Versuch jeden Tag daran zu denken, zu begreifen wie schön das Leben doch ist und nicht die anderen, sondern wir an unserem Glück und Unglück schuld tragen. Für Menschen mit Depression ist dieser Satz so gehässig unwillkommen und unverständlich, denn ihre Welt besteht nur aus dem lauten etwas und dem schwarzen Sehen!

Ich möchte euch auf dieses Defizite aufmerksam machen. Das Defizit nicht zu erkennen, das Defizit nicht zu begreifen und das Defizit unserer Gesellschaft den Umgang mit solchen Menschen (also eigentlich jedem von uns) zu verwerfen. Depressive gehören in die Klapse und Gesunde sind nur Geschichte – Depressive sind schwer krank und brauchen hilfe. Gesund ist ein Fremdwort für den der glücklich ist. Diese 2 Seiten der Medaille.

Was Menschen mit Depression gebrauchen können

Weißt du was Depression ist? Nein? Okay, stell dir einen Raum vor in dem es so Dunkel ist, dass deine Augen nichts mehr sehen können. Schwärzer als die Nacht und stiller als du es je erlebt hast. Du kannst dich nicht orientieren, denn deine Augen sehen nichts, deine Hände fühlen nichts und deine Ohren können nichts hören. Würdest du in solch einem Raum nicht auch verzweifeln? Gut. Stell dir nun eine Straße vor auf der Menschen umher hetzen, Autos und LKW fahren. Deine Aufgabe ist es einen Weg zu finden, doch die Menschen die du ansprichst können dich weder hören noch sehen. Sie ignorieren dich nicht einfach, du existierst nicht für sie. Deine Aufgabe muss aber erfüllt werden. Du wirst schreien, aber keiner hört dich. Du kannst dir das in etwa vorstellen? Dann weißt du, wenn du beides verbindest, wie sich ein Mensch in etwa fühlt wenn er das erste mal auf eine Depression stößt. Das Gefühl ignoriert zu werden ist am Anfang noch präsent, doch auch das vergeht und es bleibt dir nur noch dein schwarzer Raum.,,

Menschen mit Depression fehlt die Eigenschaft positive Dinge zu erkennen und die negativen weniger Beachtung zu schenken. Es fehlt das Vertrauen in einen selbst, das Vertrauen, dass das was man tut richtig sein kann und wenn dem nicht so ist, dass dies allen Menschen passiert und daher normal ist. Jeder negative Aspekt ist ein Weltuntergang. Diese Dramatik ist nicht überzogen sondern für Menschen mit Depression so natürlich und wahr wie für einen Menschen ohne Depression es ist, zu wissen das Rückschläge kein Weltuntergang sind. Viel zu schnell wird geurteilt “du tust es nicht, weil du es nicht willst”, dieser Ansatz ist zwar im Grunde richtig, dennoch versuchen Menschen mit Depression immer und immer wieder Mittel und Wege aus dem schwarzen Raum zu finden.

Bis vor einem dreiviertel Jahr ging es mir nicht anders. 15 Jahre lang trug ich eine Depression mit mir mit, welche mir immer schwerer zusätzte und in der ich immer mehr die Hoffnung verlor. Es gibt Menschen die haben 14 Suizid-Versuche hintersich, mir reichten 2 Momente in denen ich die Kontrolle über mich verlor und zum Glück durch Freunde gerettet wurde. Im Jahr 2016 bekam ich das Glück in eine neue Umgebung um zu ziehen und neue Wege zu gehen. Schneller als es mir bewusst war verloren sich meine Ängste und die Depression wich einer manchmal noch dagewesenen Traurigkeit, jedoch vor allem dem Gefühl glücklich zu sein.

Menschen mit Depression wird oft geraten, die Augen auf zu machen und die Welt endlich zu sehen, dass ist meiner Erfahrung nach der falsche Ansatz, denn sie können nur tiefschwarz sehen. Menschen mit dieser Problematik bedürfen einer aufwendingen Entwicklung in der im Vordergrund steht, das eigene Empfinden für sich selbst zu stärken. Dabei können Entspannungstechniken genauso helfen wie die Anweisung die Augen zu schließen und versuchen die Gedanken mit einer anwesenden, vertrauten Person zu sortieren. Es gibt genug Therapiemethoden, welche erfolgreich helfen können, doch der Weg dahin ist oft so schwer, dass man es gar nicht erst versucht. Hier sollten Angehörige und Freunde unterstützen – nicht fordern sondern anbieten und zwar immer und immer wieder. Nicht verzagen und vielleicht selbst überlegen wie es einem selbst dabei gehen würde und was man dann bräuchte.

Suizid durch Depression ist eine der häufigsten Todesursachen und viele können verhindert werden, wenn wir diesen Menschen endlich zuhören und ihnen unsere hilfen anbieten. Fordert nicht das sie sich eurem Leben anpassen, passt euer Leben an, wenn ihr es könnt!

Weitere Hilfen und Unterstützung bekommt ihr unteranderem bei dem Projekt Frnd.

Eine neue Eigenschaft

Wenn man in alten Texten wühlt fühlt man sich schnell in diese Zeit in der man sie geschrieben hatte zurückversetzt. Gestern war so ein Moment. Ich habe die Texte auf meiner Webseite angesehen und mir kullerten die Tränen, weil ich begriff wieviel ich mich verändert habe seit dieser Zeit. Als ich die meisten dieser Texte schrieb, waren meine Gedanken still, leise und traurig. Ich schwebte in Depression, Selbsthass und Verzweiflung. Doch ich habe mich soweit entwickelt. Schwer vorzustellen das andere diese Empfindungen auch haben wenn sie auf ihr Leben zurück blicken, weil sie immer so kräftig und lebensmutig dastehen. Ihre Gedanken verheimlichen und nie öffentlich weinen. Und das ist auch der Grund warum es depressiven Menschen so schwer fällt sich zu öffnen, denn alle Menschen um einen herum wirken so stark und unverletzlich und selbst ist man so von Gedanken geplagt.

Ich selbst litt mehr als 15 Jahren an solchen Gedanken. Depression begleitete mich mehr als mein halbes Leben und meine Gedanken waren so oft gefüllt von Selbsthass und selbstzweifel. Doch ich lernte, dass man über seine Gefühle und Gedanken schreiben kann und auch sprechen muss, denn es gibt Menschen die es interessiert und die einem gerne helfen möchten. Außerdem kann man so seinen Frist ablassen und verliert allmählich die Zweifel.

Nun möchte ich anderen Menschen dabei helfen ihre bösen Gedanken los zu werden und möchte Menschen beraten die in einer Depression stecken oder nur an sich selbst zweifeln. Jeder Mensch hat verborgene Talente, wie ich sie gerade selbst erlebe, denn diesen Text schreibe ich fast ausschließlich blind. Das ist ein Talent welches mir so noch nicht aufgefallen ist und es macht mir spaß. Selbst Groß- und Kleinschreibung funktionieren fast perfekt.

Mein Projekt AutiBe habe ich ja leider im Mai 2016 an eine Freundin abgegeben, mir fällt auf das es mir sehr fehlt und ich es gerne zu einer Beratungsstelle ausgebaut hätte. Vielleicht wage ich in diesem Jahr einen neuen Weg.

“Think Twice” – überleg’ zweimal, daank twema

Im Song “Another Day in Paradise” von Phil Collins aus meinem Geburtsjahr geht es darum, dass wir uns zweimal überlegen sollten ob wir einfach blind aneinander vorbei laufen wollen. Denn irgendwo braucht jeder mal Hilfe. Das Lied handelt von Obdachlosigkeit und unserer Ignoranz dieser. Seien wir mal ehrlich, wer denkt über Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und deren Folgen für uns selbst und der Gesellschaft nach? Wir laufen durch das Leben und wollen immer mehr und immer bessere Dinge und vergessen die die nichts davon haben.

Auch ich habe und nein tu dies immer noch und immer wieder mich an erster Stelle gesehen, andere Missachtet und meinen Konsum erhöht. Das andere Menschen auch mit nur einer Decke, einer Schachtel voll Geld und oft ohne warmen Schlafplatz überleben hat mich kaum interessiert. Das Ganze wurde mir erst bewusst als ich vor 2 Jahren einen solchen Menschen kennen lernte, wir habe keinen Kontakt mehr, weil unsere Welten zu verschieden sind. Aber durch diese Begegnung musste ich mir eingestehen, dass ich verdammt glücklich sein kann über das was ich habe:

  • ich besitze ein Dach über dem Kopf und das immer dann wenn ich will; beim Schlafen und beim Leben
  • ich kann in Ruhe einschlafen und brauch keine Angst davor haben ob ich morgen erfroren bin
  • mein Bett ist weich und mollig warm
  • ich kann soviel und vor allem zu jeder Zeit essen, mein Kühlschrank ist immer voll
  • ich habe eine Familie die mich schützt, stützt und mir wärme gibt, sie ist immer für mich da
  • ich habe Freunde die zu mir stehen und viele tolle Dinge mit mir erleben
  • ich bekomme fast alles bezahlt (Essen, Wohnung, Fahrten, etc.) und muss mir seltenst Sorgen darüber machen
  • ich habe zwar keinen Job, das mindert meine Lebensqualität nur ein bisschen
  • ich darf jeden Morgen mit einem Lächeln aufwachen
  • ich habe auch Materiell viele Besitztümer
  • ich Reise viel umher und darf mich dennoch immer auf ein warmes, ruhiges Bettchen freuen

Den meisten Menschen, die diesen Blog lesen geht es so wie mir. Auch ihr habt einen gewissen Besitz den ihr teilen dürft mit wem ihr wann immer ihr es wollt. Auch ihr habt Freunde oder Familie oder jemand der euch auffängt, auch wenn diese Familie sich nicht immer wie eine verhält. Ihr könnt reden, lesen, essen, wohnen und leben wo ihr wollt. Reisen ist nur eine Frage des Ziels.

Wir alle sollten zweimal darüber nachdenken was wir täglich tun und wem wir begegnen. Jeder Tag auf dieser Erde ist ein Geschenk und wenn das Leben erlischt könnt ihr nichts rückgängig machen. Behandelt andere Menschen so wie ihr auch behandelt werden wollt. Gebt den Obdachlosen auch mal ein Getränk aus oder ladet sie sogar zum Essen ein. Nur zusammen können wir dieses ganze Grauen auf der Welt ändern!

We al per twema tre van daank wat we daglig deen aan wen we seen. Jeed Dag ob dit World is een Geshenk aan waan dat Liv erlist kan er net bak maakn. Behoondl ondere Pijpl so way er tu behoondl waard will. Givt de Homles tu ma een Gedrink out or een Eatn. Nor tosam kan we dit gante Grojn ob de World annern!

Oh, think twice, it’s just another day for
For you and me in paradise
Oh, think twice, it’s just another day
For you, you and me in paradise
Just think about it

 

Das Leben ohne Facebook, WhatsApp & Co…

Seit 47 Tagen ohne Facebook und seit 18 Tagen ohne WhatsApp, wie geht es mir damit und wo liegen die Schwierigkeiten?

Auf die Frage “Hast du WhatsApp?” gab es von mir bis vor 18 Tagen immer ein klares “Ja!”. Seit dem nur noch ein freudiges nein. Und auch Facebook ist, schon etwas länger, kein Teil meines Lebens mehr, surfte ich doch bisher bis zu 18h am Tag im Internet, so verringerte sich diese Zeit auf durchschnittlich 6-10h.

Meisten langweile ich mich

Die meiste Zeit langweile ich mich im Netz, denn ich verbiete mir strikt Facebook und Co zu benutzen. Das klingt allerdings viel härter als es ist. So fehlt mir nicht das dumpfe scrollen durch den Tag meiner “Freunde” und auch nicht unbedingt diese Menschen (einige mehr andere weniger), jedoch fehlt mir die Möglichkeit überhaupt auf das blaue Datenmonster zu klicken. Manche Bilder, Videos, Tageserfahrungen etc. würde ich so gerne teilen.

Onderweg

Aber ich bin tatsächlich mehr unterwegs, treffe öfter meine Freunde, telefoniere mit ihnen und bin viel Lebensfroher. Am 14.12.2016 wird mein Album “Onderweg” erscheinen und ich freue mich darauf, auch wenn es kein Kommerzielles Album sein wird. Denn in Onderweg steckte ich nicht nur Arbeit und meine Freude am Musik machen, nein ich verbringe zum ersten Mal nach 10 Jahren die Nachricht “Sei Glücklich, denn das Leben ist viel zu kurz für Depression”. Onderweg wird das erste Album in komplett lirischer Sprache (da es keine Texte gibt nur deren Titel und Erklärungen). Das Datum ist nicht zufällig gewählt, dazu aber später mehr.
Und auch hier fehlt mir Facebook, da ich das Album nicht vertreiben kann. Nur Leute die das Datum kennen, werden das Album hören und Teilen. Das ist mir bewusst und auch egal. Mache ich einen Menschen glücklich damit, dann hat es sich schon gelohnt.

Datenkrake WhatsApp

Warum ich bei WhatsApp weggegangen bin lässt sich in einem Wort zusammen fassen: Datenkrake. Genauso wie Facebook (und aus dem selben Grund) verließ ich den Messenger einen Monat später. Es gab mehrere Gründe, unter anderem der, dass ich nicht die Nummern meiner Freunde, welche WhatsApp nicht nutzten, an Facebook & Co verteilen wollte. Mein Gefühl von Freiheit konnte ich nur stärken, in dem ich den Messenger hinter mir ließ. WhatsApp fehlt mir deutlich mehr als Facebook, da eine einfache Kommunikation mit Freunde nicht mehr so einfach ist. Außerdem kann man über die normale SMS (mein Hauptkommunikationsweg) keine Bilder und Videos teilen.

Trotz der ganzen negativen Nachteile werde ich nicht zurückkehren. Jetzt nicht und wohl auch nicht später.

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