Jeder hat eine Geschichte, dies ist meine!

Kategorie: Technik

Meine Erfahrungen mit dem Samsung Galaxy Tab S5e

Hallo Leser_in,

seit Jahren bin ich ein Fan von Tablets gewesen, weil man damit nebenher Videos gucken kann und trotzdem sein Smartphone weiterhin voll benutzen kann. Außerdem wollte ich gerne Apps & Spiele testen, was ich auf meinem Smartphone nicht so gerne mache. So habe ich mir im März das Tab S5e von Samsung bei  Grover gemietet und konnte damit viel Erfahrung sammeln. Hier teile ich meine Eindrücke.

Das Tab S5e von außen

Mein Gerät habe ich mir in der Farbe Gold bestellt, leider gibt es kein Rosegold oder Rosa. Das S5e fühlt sich sehr gut mit seinem Aluminiumbody an. Mit seinen gerade einmal 400g ist es wirklich sehr leicht. Es gibt einen Power-Button mit Fingerabdrucksensor, eine Lautstärkewippe, 4 Lautsprecher, 2 Mikrofone – welche seltsam platziert sind, einen Connector für Zubehör sowie an der Unterseite einen USB-C Port. Auf der Rückseite befindet sich oben links eine Kameralinse. Durch die Anordnung wackelt das S5e ganz leicht bei Gebrauch auf dem Tisch. Dies fällt aber nur auf, wenn man darauf wirklich achtet. Auf der Vorderseite befindet sich das 10,5″ große Super-AMOLED Display mit einer Auflösung von 2560×1600 Pixeln (288ppi). Oberhalb des Displays befindet sich noch eine Frontkamera.

Das Display

Das bereits erwähnte Super-AMOLED Display ist mit seiner für Tablets recht hohen Auflösung für alles was man mit dem Tablet machen möchte bestens geeignet. Pixel erkennt man im Alltag nicht, es wird ausreichend hell und hat eine gute Blickwinkelstabilität. Leider lässt sich die Auflösung in den Einstellungen nicht verstellen, so dass hier kein Akku gespart werden kann.

Eingaben werden meistens richtig erkannt, zu Fehleingaben kam es fast nie. Jedoch reagiert das Display (oder die Software?) gelegentlich etwas träge auf Eingaben. Insgesamt schaue und tippe ich aber gerne auf dem Display.

Die Software

Als Betriebssystem kommt Android 9 mit Samsung Oberfläche OneUI in der Version 1.1 (zum Vergleich: mein S9 hat Android 10 mit OneUI 2.0). Die Oberfläche ist schön anzusehen und biete viele tolle Funktionen, wie zum Beispiel einen Darkmode. Leider lässt sich das Design nicht mit Hilfe der Samsung Themes anpassen. So lassen sich auch nur eigene Hintergründe, oder wie in meinem Fall per Google Hintergründe-App, einstellen. Warum die App Samsung Theme nicht kompatibel ist verstehe ich nicht.

Vorinstalliert sind viele Apps, die ich nicht benötige. Zum Beispiel Samsung Health, der Samsung Galaxy Store, Bixby oder auch Netflix. Leider lassen sich die meisten nicht deinstallieren sondern nur deaktiveren. Den Galaxy Store und weitere Apps sogar nicht einmal deaktivieren. Das nervt. Sie senden Benachrichtigungen, klauen Akkulaufzeit und benutzen Speicherplatz. Schade.

Die Hardware

Neben der bereits genannten Hardware ist natürlich noch einiges anderes verbaut. Wir haben hier einen Qualcomm Snapdragon 670 verbaut, welcher mit 8 Kerne bis zu 2,0GHz/Kern erreicht. Dies ist für ein Tablet im Androidbereich eher ungewöhnlich. Außerdem hat das Tab S5e 4GB Arbeitsspeicher und 64GB internen Speicher. Es bietet WLAN ac, Bluetooth 5.0, einen Slot für MicroSD-Speicherkarten und einen Akku mit 7040mAh. Das klingt nach einem super Gesamtpaket, doch ist es das auch?

Die Performance

Beim ersten Einschalten, der Einrichtung auch in den ersten Tagen musste ich selbst feststellen, dass ich zu skeptisch war. Das Tablet rennt und rennt. Es gab nie Abstürze oder Verzögerungen und ich war zufrieden. War? Ja!

Nach etwa einem Monat benutzen bekam ich die ersten Problemchen mit dem Tab S5e. Bei Entsperren per Fingerabruck oder Entsperrmuster musste ich immer mehr Zeit einplanen. Inzwischen braucht das Gerät teilweise 3-4 Sekunden um zu entsperren. Und selbst dann ist es nicht sofort einsatzbereit. Das S5e nimmt sich sehr viel Zeit um aufzuwachen. Dies ist leider nicht der einzige Grund warum ich das Tablet in den letzten Wochen immer weniger benutzt habe.

Am Anfang konnten alle Spiele super flott laden und waren teilweise performanter als auf meinem S9. Es machte riesigen Spaß, daran zu arbeiten und zu spielen. Jetzt hängt es regelmäßig. Es hängt sich nie auf, aber es braucht oft sehr lange zum Laden. Webseiten lassen sich nicht mehr richtig scrollen und selbst Videos brauchen ein paar Sekunden zum starten. Katastrophe!

Wenn das Tablet dann aber mal nicht nachdenken muss läuft es flüssig und das macht Spaß. Animationen laufen sauber und smooth. Manchmal erwische ich mich dabei wie ich einfach auf dem Bildschirm herumwische ohne etwas produktives zu tun, nur weil die Animationen so schön laufen.

Der Akku

Ich möchte noch einmal einen Wortlaut aus der vorherigen Kategorie aufgreifen:

Der Akku ist….Katastrophe!

Ja, 7040mAh klingen ultra viel. Viele Geräte, auch unter Android schaffen damit mehrere Tage wenn nicht gar sogar 1,5 Wochen. Doch das Tablet kommt von Samsung. Und dieser Hersteller hat uns in den letzten Jahren immer öfter bewiesen, wie sehr man einen großen Akku in eine schlechte Laufzeit verwandeln kann. Mein Tab S5e hält vollgeladen etwa 1,5 Tage. Je nach Benutzung bzw. besser gesagt, es hält 1,5 Tage wenn ich es nicht nutze. Videos schauen, Surfen und natürlich Spiele spielen zieht Akku. Aber selbst dann, wenn ich die Helligkeit herunter regele, mir nur etwas zu lesen auf schwarzem Hintergrund nehme kann ich die Akkuprozente purzeln sehen.

Bei den Flaggschiff-Smartphones von Samsung ist der Prozessor schuld, denn wir bekommen in Europa nur Exynos-Prozessoren. Die saugen den Akku selbst im Standby leer. Doch im S5e ist ein Snapdragon verbaut – das sind sparsame, aber Hochleistungsprozessoren. So etwas sollte nicht passieren.

Für jemanden der keine Ahnung hat: mit dem Akku und dem Prozessor sollte das Tablet locker 4 Tage im Standby schaffen ohne zu laden.

Ursachen kann ich allerdings nicht finden. Ich schätze mal, dass es an der Samsung-Software und der Display-Auflösung liegt. Mir würden HD+ vollkommen reichen.

Gesamtfazit

Leider, leider Samsung habt ihr mir mit dem Tab S5e die Hoffnung auf gute Android-Tablets genommen. Ich glaube nicht dass das S6 bessere Werte schafft und rate wirklich jedem davon ab, sich ein Samsung Tablet, vor allem zu diesem Preis (aktuell etwa 350€) zu kaufen.

Das S5e bringt eine gute Ausstattung und hätte sicher ohne die genannten Fehler eine super Preisleistung erzielt. Doch selbst 200€ wären für dieses Gerät zu viel.

Wollt ihr selbst das S5e oder auch andere Technik testen, so kann ich euch (unbezahlte Werbung) Grover empfehlen. Hier könnt ihr für ein paar Monate die Technik testen und danach unkompliziert zurück schicken. Habe sehr gute Erfahrungen mit Grover gemacht!

Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 leicht gemacht

Liebe_r Leser_in,

wenn du immer noch mit Windows 7 unterwegs bist hatte ich bereits in diesem Beitrag erwähnt warum sich ein Umstieg jetzt lohnt. Nun benötigen einige User eine einfache Anleitung. Diese liefere ich hiermit.

Bevor du startest solltest du dir deine Hardware ansehen und prüfen ob diese für Windows 10 ausreicht. Die Angaben von Microsoft solltest du hierbei allerdings ignorieren, denn theoretisch kann Windows 10 mit 2GB RAM arbeiten, dies führt aber in vielen Fällen zu Problemen und kann auch die Installation zum Absturz bringen. Für den Umstieg empfehle ich folgende Hardware:

Mindestens:
– AMD Athlon II Dual-Core (2-Kerne) / Intel Celeron Dual-Core mit mindestens 1,6GHz pro Kern
– 4GB Arbeitsspeicher (RAM)
– Grafikkarte /Grafikchip mit Direct X10 (Mainboards ab 2012 sollten diese unterstützen und ausreichen)
– mindestens eine Bildschirmauflösung von 800×600 Pixel (Empfehlung: 1280×720 Pixel (HD)
– mindestens 20GB freien Festplattenspeicher

Empfohlen:
– AMD A4 oder besser / Intel i3 oder besser mit 2x 2,0 GHz oder besser
– 8GB Arbeitsspeicher (RAM) oder mehr
– dedizierte Grafikkarte mit Chips von AMD (Radeon HD 5400 oder besser) oder Nvidia
– mindestens 1920×1080 Pixel (FullHD)
– SSD mit mindestens 256GB Speicher

Du kannst deine Hardware-Eigenschaften in den Systemeigenschaften einsehen. Zusätzliche Informationen findet man im Geräte-Manager.

Für die Systemeigenschaften:
1. Öffne mit der Tastenkombination Windows-Taste + E den Windows-Explorer
2. Klicke mit der rechte Maustaste auf eine freie Stelle, danach auf Eigenschaften

Für den Geräte-Manager:
1. Öffne das Startmenü und tippe einfach auf der Tastatur “Geräte-Manager”
2. Klicke mit der linken Maustaste auf “Geräte-Manager”
Hier kann man die verschiedenen Geräte auswählen und Informationen dazu erfahren

Bevor du ein Upgrade durchführst lege ein BackUp deines Systems oder deiner Dateien an. Für Nutzer die nur gelegentlich Surfen lohnt sich ein System-BackUp meistens nicht. Hier solltest du lediglich die Browser-Daten sichern. Solltest du Hilfe beim BackUp benötigen schreib mir gerne eine Mail.

Für das kostenlose Upgrade von Windows 7 / 8 auf Windows 10 benötigst du das Programm “Microsoft Media Creation Tool“. Dies ist kostenlos downloadbar. Nach dem Download öffne das Programm:
– klicke auf “Akzeptieren”
– wähle “Jetzt Upgrade für diesen PC durchführen” und klicke auf “Weiter”
– wähle im weiteren Verlauf, dass du Windows 10 komplett neuinstallieren willst und folge den weiteren Anweisungen

Nachdem Windows 10 installiert wurde, musst du ein paar Einstellungen vornehmen. Wähle deine Sprache & Region, dein Tastaturlayout (Standard sollte auf Deutsch stehen). Um Windows 10 benutzen zu können benötigst du ein Benutzernamen und ein Passwort, ein Microsoft Konto ist dagegen nicht nötig (und für Standard-User auch nicht sinnvoll). Wähle ein Passwort, welches du dir leicht merken kannst, aber nicht leicht zu erraten ist. Folgende Passwörter-Muster sind stark:
– !M4xMust3rm4nn! (also ! am Anfang & Ende, A, E, O durch zahlen ersetzt)
– ?-!-123456-!-? (beliebige Zahlenkombination)
sowie alle Passwörter mit 15 oder mehr Zeichen. Das gewählte Passwort sollte mindest 8 Zeichen lang sein.

Nun kommen ein paar Einstellungen welche du alle mit Nein oder einfach beantwortest. Klickte danach immer auf Weiter. Lass Microsoft keine Daten erheben und keine Berichte erstellen (außer es ist nicht anders wählbar).

Nun sollte dein System auf Windows 10 geupgradet sein. Du musst dieses System nicht mehr aktivieren. Solltest allerdings die Einstellungen überprüfen und alle Updates installieren.

Brauchst du Hilfe? Du kannst mich einfach bei Twitter oder per Mail anschreiben, bei Bedarf gebe ich Hilfe am Telefon oder mit TeamViewer. Dieser Service ist kostenlos!

Ich hoffe du kannst mit dieser Anleitung etwas anfangen. Du kannst mir gerne Feedback oder Tipps geben.

deine gute Fee 😉

Wer Windows 7 nutzt sollte JETZT wechseln – Hier erfahrt ihr warum

Liebe Leser_in,

am 14. Januar 2020 endet der Support für das Betriebssystem Windows 7 von Microsoft. Das heißt, ab diesem Datum werden alle Windows 7-Versionen nicht mehr mit den wichtigen Sicherheitsupdates versorgt. Es wird quasi sich selbst überlassen.

Doch bis zum heutigen Tage nutzen noch mehr als 10 Millionen Rechner dieses Betriebssystem, sehr wahrscheinlich auch jemand von euch. Doch ich rate zum Wechsel vor dem 14.01.

Wie ihr wechselt und wohin am besten, erkläre ich euch später. Jetzt kümmern wir uns um die Frage, warum so ein Wechsel mehr als nötig ist. Folgendes Szenario kann nach dem Support-Ende passieren.

Zunächst meldet sich das Antivirensystem (zum Beispiel Kaspersky oder Avast) und sagt, dass ihr dieses System nicht mehr nutzen solltet. Windows meldet euch das ebenfalls jeden Tag. Aber das ist für euch vielleicht nicht Grund genug zu wechseln. Nach ein paar Tagen wird euer System sehr träge, es ploppen überall Werbefenster auf und eure Maus macht was sie will. Vielleicht bekommt ihr sogar ein Fenster angezeigt, dass ihr nicht mehr schließen könnt. In diesem werdet ihr erpresst, für eure Daten Geld zu bezahlen. Und damit wisst ihr, ihr habt euch einen Trojaner eingehandelt. Diesen werdet ihr eventuell nicht mehr los, weil die Unterstützung für Programme nach und nach verschwinden wird. Sprich, eure Software wird irgendwann sagen, dass du dieses System nicht mehr nutzen kannst. Eventuell werden im Hintergrund Daten abgefangen und so zum Beispiel deine Online-Konten gehackt oder die Daten verkauft. Das können auch Gesundheitsdaten sein!

Deshalb ist ein Wechsel auf ein anderes Betriebssystem so wichtig. Die oben beschriebenen Situationen müssen so nicht eintreten. Eventuell wird euer System genauso weiterlaufen wie bisher. Nur die Software wird sich täglich beschweren. Es ist dennoch wichtig seine Systeme auf einem aktuellen Stand zu halten. Denn eure Systeme können auch als Zwischencomputer genutzt werden, wovon dann aus andere PCs infiziert werden. Schützt euch und andere!

Wer aber überlegt zu wechseln wird erschlagen von den Möglichkeiten. Hier gibt es erstmal 3 große Betriebssystemfamilien: Windows, MacOs und Linux. Wer eh schon immer auf einen Apple iMac oder Macbook umsteigen wollte und das nötige Kleingeld besitzt sollte dies genau jetzt machen. Alle anderen erkläre ich nun, welches Betriebssystem das richtige für einen ist.

Wer weiterhin Windows nutzen möchte, dies für die Arbeit benötigt oder Programme hat die nur unter Windows laufen sollte endlich den Schritt auf Windows 10 machen. Windows 10 ist ein sehr ausgereiftes, einfaches Betriebssystem mit der breitesten Unterstützung von Programmen. Wer am PC zockt (Spiele spielt) benötigt sowieso in den meisten Fällen ein Windows. Hier ist das 10er System perfekt. Es läuft flüssig und an das neue Aussehen und das Startmenü gewöhnt man sich schneller als gedacht. Selbst die ältere Generation gibt mir regelmäßig positives Feedback zu Windows 10. Scheut euch nicht, sondern gebt dem Betriebssystem, wenn ihr es benötigt, eine Chance. Windows 10 gibt es als offizielle Versionen für 145€ oder als sogenannte OEM-Versionen. Das sind vollkommen legale, von Microsoft lizenzierte Versionen mit vollem Systemumfang. Sie kosten jedoch lediglich ein zehntel dessen was Microsoft verlangt. Daher empfehle ich OEM-Versionen. Bei ebay und anderen Shops gibt es diese sogar schon ab 7€ pro DVD.

Ihr wollt nur Surfen (also Webseiten besuchen), ein bisschen Musik hören oder eure Mails checken? Dann ist vielleicht ein Linux Betriebssystem denkbar. Denn dieses ist kostenlos. Zusätzlich bieten viele Linux-Versionen ein gutes Software-Paket, laufen flüssig und habe fast keine Viren. Wer sich für Linux interessiert sollte sich Linux Mint oder Ubuntu angucken. Bei Linux Mint erwartet euch ein schnelles, benutzerfreundliches und vor allem für Windows-Nutzer bekanntes Design. Ubuntu hingegen sieht vollkommen anders aus, ist jedoch auch sehr benutzerfreundlich, pflegeleicht und sehr beliebt. Solltet ihr ein Linux-System in MacOS-Optik favorisieren kann ich euch Ubuntu Budgie empfehlen.

Ihr solltet nun überlegen auf was ihr wert legt und was ihr braucht. Dann solltet ihr bis zum 14.01. wechseln. Dabei kann ich helfen:

Habt ihr keine Ahnung welches Betriebssystem ihr aktuell nutzt oder welches für euch jetzt das Beste ist? Dann könnt ihr meine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Schreibt mir einfach per E-Mail an info@timo-ewald.de  oder bei Twitter eine DM. Ich helfe euch bei der Analyse eurer Situation und dem Aussuchen des Betriebssystem. Außerdem kann ich bei der Installation helfen. Einfach anschreiben.

eure gute Fee (Timo)

Browser-Test (Teil 1) Samsung Internet für Android

Lange war der auf Samsunggeräten vorinstallierte Browser Samsung Internet für mich nur eine lästige App, welche sich nicht deinstallieren ließ. Damals testete ich den Browser und war gar nicht überzeugt. Es gibt keine Synchronisierungsfunktionen, keinen AdBlocker und auch das Design sprach mich nicht an. In meinem letzten Browser-Test 2018 ließ ich den Browser ungetestet stehen. Doch dieses Jahr gab ich ihm eine neue Chance. Und Spoiler: ich mag ihn.

 

Samsung Internet – nicht mehr Pflicht

Anders als in Android 6 ist auf meinem Samsung Galaxy S9 und auch meinem Samsung Tab A mit Android 9 der Samsung Internet-Browser deinstallierbar. Beim Tab war er sogar nicht einmal vorinstalliert. Dies gibt dicke Pluspunkte, da dies bei Nichtgefallen nicht unnötig Speicher raubt.

 

Design zweifach, Austattung minimal

Das Design des Browser erinnert ein wenig an Google Chrome, allerdings ist oben in der Mitte die Such- und Adresszeile, darunter reihen sich die Tabs. Auf der rechten Seite sind noch Einstellungen und die Tab-Übersicht. Insgesamt wirkt der Browser aufgeräumt und minimalistisch. Sehr schön. Dank dem Dark-Modus von Samsungs OneUI wird der Browser auch in grau bzw. schwarz dargestellt. Dies spart bei OLED eine Menge Akku.

Anders als in anderen Android-Browsern wird kein AddOn-Shop mitgeliefert, jedoch lassen sich AddOns wie einen AdBlocker über den Google Play-Store (oder den Samsung Store) nachinstallieren. Dies klappte ohne Probleme und erfordert keinerlei Kenntnisse.

Einstellungen gibt es wenige, dafür aber sehr übersichtlich. Minimalismus lebt.

 

Lade- & Startzeiten

Der Browser wirkt schon sehr schnell, doch wie schnell er wirklich ist, wurde in kleinen Tests herausgefunden.

Startzeit: 2,02 Sekunden
Ladezeiten:
timo-ewald.de  4,07 Sekunden
google.de  2,56 Sekunden
spiegel.de  9,00 Sekunden

Diese sind nur als Anhaltspunkte zu betrachten. Ob und wie schnell eine Seite geladen wird hat mit vielen Einflüssen zu tun. Ich empfehle es einfach selbst zu testen.

 

Fazit?

Samsung Internet ist ein unterschätzter Browser für Android. Er ist minimalistisch, zeigte nie Fehlverhalten im Test und besitzt einen Darkmode. Außerdem lässt er sich über AddOn-Apps erweitern. Da er jedoch nicht auf Windows funktioniert und auch keine Synchronisierung anbietet ist er für mich nicht geeignet. Wer allerdings einen stabilen, schnellen und minimalistischen Android-Browser sucht kann mit dem Samsung Internet-Browser nichts falsch machen. Klare Empfehlung!

Meine Lieblingsspiele-Apps für Android (Sommer 2019)

Liebe Leser_in,

heute stelle ich euch Spiele-Apps für Android vor, welche ich (fast) täglich nutze. Die meisten davon kann man per In-App-Kauf werbefrei erhalten.

Den Anfang macht meine Nummer 1: Alto’s Odyssey.

In Alto’s Odyssey helft ihr dem Sandboarder Alto bei seiner Reise über Sandpisten. Dabei sammelt man Punkte durch Sprünge, Grinde (auf Leinen) und durch Kristalle. Das spielt ist einfach aufgebaut, die Steuerung ist sehr simpel und das Spiel macht auch nach mehreren Stunden noch Spaß. Es ist ein Spiel für Zwischendurch und lenkt sehr gut von der Hektik des Altags ab. Mit In-App-Käufen kann man die Werbung entfernen und ein paar Items kaufen. Alto’s Odyssey gibt’s hier kostenlos für Android.

Ganz ähnlich ist der Vorgänger Alto’s Adventure aufgebaut. Hier ist Alto ein Snowboarder und die Welt statt in Sand getaucht aus Schnee und Eis. Diese Version gefällt mir nicht so gut, da man später einem älteren Ritter auf einem Pferd entkommen muss und dieser sehr heimtückisch ist. Jedoch gehört auch diese Version zu meinen Lieblingsspielen. Alto’s Adventure gibt’s hier kostenlos für Android.

Um der Hektik des Alltags zu entkommen und auch meinen Freunden etwas gutes zu tun male ich mit Happy Color Bilder aus. Malen nach Zahlen mit hunderten Bildern. Jeden Tag kommen neue Bilder zum Ausmalen hinzu und es wird auch nach Stunden nicht langweilig. Zudem kann man die Bilder lokal abspeichern und so seinen Freunden eine Freude machen. Leider ist Happy Color mit Werbung belastet, welche sich leider nicht freikaufen lässt. Happy Color gibt’s hier kostenlos für Android.

In Twist Hit! muss man Bäume aufbauen indem man den Baumstumpf mit Rinde beschießt. Dabei muss man sich durch bewegende Teile bewegen und darf nicht von diesen getroffen werden. Dieses Spiel hat mich sehr überrascht, denn ich dachte nicht, dass mir so etwas Spaß machen würde. Twist Hit macht mir jedoch viel Spaß und es lässt sich (fast) Werbefrei benutzen, wenn man ein bisschen Geld ausgiebt. Twist Hit! gibt’s hier.

In Terrarium baut man seine eigene kleine Pflanzenfarm in einem Gewächshaus auf. Dabei sammelt man Luftblasen und treibt das Wachstum der Pflanzen voran. Diese App kann einem von der Hektik und dem Stress des Alltags befreien. Terrarium gibt es hier.

Weitere Spiele werden von mir noch erprobt. Dazu zählen Lego Tower, Bricks n Balls und AC Rebellion. Eine neue Liste meiner Lieblingsspiele erscheint im Winter 2019.

YouTube Premium: Fazit nach einem Jahr

Liebe Leser_in,

in den letzten Monaten habe ich immer weniger den Streaming-Dienst von Spotify benutzt, so dass ich Ende April das Abo nach mehr als 6 Jahren kündigte. Meine Musik beziehe ich seit Jahren auch über YouTube und da gibt es ja diesen neuen Service YouTube Premium. Heute erzähle ich euch von meinen Erfahrungen mit diesem Dienst.

Im Juni 2018 startete YouTube seinen Premium-Dienst mit einer 3-monatigen Testphase für die Kunden. 3 volle Monate alle Dienste des Premium-Abo kostenlos nutzen! Ich begann meine Testphase und verliebte mich in diesen Service.

Was beinhaltet YouTube-Premium:

  • keine Werbung
  • YouTube, YouTube-Music und Google Play Music
  • YouTube Originals (von mir nie genutzt)
  • die neue App “YouTube-Music” nutzen
  • Videos aller Art sowie Musik im Hintergrund (und auch im Standby) abspielen

Der erste Punkt, weshalb YouTube Premium für mich auch über den Testraum hinaus interessant wurde, ist dass es keine Werbung gibt. Sowohl ist jegliche Werbung auf der Webseite verschwunden als auch jede Werbung vor und in den Videos. Das macht für mich YouTube endlich nutzbar, da ich ein bekennder Werbunghasser bin. Das Videos auch im Hintergrund, also sowohl das Wechseln der Apps möglich ist, als auch das ausschalten des Displays ist für mich die zweite große Überzeugung. Mein Spotify-Premium-Abo lief über 6 Jahre und hat mich monatlich 9,99€ gekostet. YouTube Premium läuft nun seit September für 11,99€ bei mir und kann für mich Spotify komplett ersetzen! Als Familie kann man sich das Familien-Abo für 16,99€ holen und so mit bis zu 6 Menschen im eigenen Haushalt kräftig Geld sparen.

Und welche Schwächen hat das Abo? Mir sind natürlich auch Fehler aufgefallen. So wurde im März 2019 einmal für wenige Stunden der Dienst komplett abgeschaltet, sprich man sah plötzlich Werbung und konnte nichts mehr im Hintergrund abspielen. Dies war nach 6 Stunden behoben. Außerdem verwechselt die YouTube-Music App öfters die Titel und Interpreten eines abgespielten Songs. Das ist nervig, wenn man jemanden etwas zeigen möchte und auch wenn man neue Lieder entdeckt. Dieser Fehler wurde bis heute nicht wirklich behoben. In der Music-App kann man auch Songs finden, die es bei YouTube nur als Video gibt in der Music-App aber auch einfach ohne Video (Standbild). Dies führt beim Playlist-Anlegen zu Fehlern beim Abspielen, da YouTube-Music nicht alle Videos von YouTube abspielt (und andersrum).

Mein Fazit? Ein Premium-Dienst welcher sich so nennen darf, gute Funktionen bietet und mich endlich vor dem Alltag retten kann, da es im Hintergrund und ohne Werbung läuft. Probiert es einfach aus, natürlich könnt ihr den Premium-Dienst (wie auch bei Spotify) 30-Tage kostenlos testen. Ihr werdet begeistert sein (wenn ihr YouTube gerne nutzt)!

YouTube Premium

liebe Grüße,

euer Timo

App der Woche #1: Abonnements

Liebe Leser,

zusätzlich zu meiner wöchentlich aktualisierten Topmusik-Liste möchte ich noch ein weiteres kleines Format einbringen. So stelle ich euch ab jetzt jeden Mittwoch eine App oder ein Programm vor, welches ich euch empfehlen mag. Zur besseren Übersicht werde ich noch eine Seite erstellen, auf der ihr dann alle Beiträge dieses Formates finden könnt.

Den Anfang macht diese Woche eine sehr kleine, aber nützliche App. Sie hilft euch dabei eure Abonnements zu überblicken und berechnet euch dabei den gesamten Preis. Diese App nennt sich “Abonnements” und ist kostenlos im Google Play Store erhältlich.

Wofür ist die App da?

In der App könnt ihr ganz einfach eure Abos verwalten und sehen wie viel Geld ihr monatlich dafür ausgebt. Neben den klassischen Abos für YouTube, Spotify oder Netflix könntet ihr hier aber auch eure jährlichen Kosten für Versicherung oder die Monatsmiete der Wohnung eintragen. Die App  berechnet dann automatisch wie hoch eure monatlichen Fixkosten sind. Kurz: Überblick über eure Finanzen!

Welche Funktionen hat die App?

Die App ist simple aufgebaut. So bekommt ihr am Anfang eine Liste aller Abos angezeigt. Mit Namen, evtl. Notizen, dem monatlichen Preis sowie der Zeit (in Tagen) bis zur nächsten Abrechnung. Unten habt ihr eine Leiste mit einem Menü-Button, einem dicken Plus in der Mitte für neue Einträge sowie Filter- und Sortierungsmöglichkeiten. Oben rechts seht ihr den monatlichen Gesamtbetrag.

Klickt ihr nun auf ein Abonnement so wird euch der Name, die evtl. Bezeichnung sowie der Preis angezeigt. Außerdem erscheint der Abrechnungszeitraum, die nächste Zahlung, die erste Zahlung, wie viel ihr bisher bezahlt habt sowie die Zahlungsmethode oder weitere Notizen. In dieser Ansicht könnt ihr oben rechts auf eine Glocke drücken um Benachrichtigungen für dieses Abo einzustellen oder auf 3 Punkte zum Menü kommen.

Klickt ihr in der Hauptansicht auf das Plus erstellt ihr einen neuen Beitrag. Zunächst müsst ihr den Preis wählen, dann einen Namen vergeben und optional eine Beschreibung. Außerdem könnt ihr einstellen ob ihr den Betrag einmalig oder regelmäßig bezahlt. Ihr könnt den Zeitraum flexibel einstellen und auch schreiben wann ihr zum ersten Mal bezahlt habt.

Zusätzlich könnt ihr noch eine Farbe wählen, eine Zahlungsmethode beschreiben und eine Notiz hinzufügen. Wer mag kann das ganze noch mit einem Label (also einer Kategorie) versehen. Danach auf “Abo speichern” klicken und ihr landet wieder im Hauptbildschirm.

Wie finanziert sich diese App?

Die App ist kostenlos und ohne Werbung.  Es gibt auch keine direkte Unterstützungsmethode für den Hersteller.

Wo bekomme ich die App?

Im Google Play Store

Vom Googlefreak zum iPhone?

Als ich mich vor Jahren bei einem großen Messanger anmeldete nannte ich mich Googlefreak – denn ich fand Google und deren Dienste immer schon toll. Ein paar Jahre später bekam ich mein erstes Smartphone mit Android (Samsung Galaxy Ace) und in den Jahren darauf hatte ich fast jedes Ace-Modell. Das es außer Android noch andere Betriebssysteme für mobile Endgeräte gab wußte ich, verdrängte die Gedanken dazu aber. Als Android-Nutzer durfte man iPhones nicht toll finden und anders herum auch nicht. Dies dachte ich wirklich jahrelang.

Bis ich 2016 die YouTuber iKnowReview und felixba sah und sie mir eindrucksvoll die iPhones näher brachten. felixba, ein langjähriger Apple-Fan benannte das Samsung Galaxy Note 7 (Android) als das beste Smartphone das er kenne. iKnowReview – lange Jahre Android-Nutzer zeigte mir wie schön die iPhones heute aussehen, welche Technik sie inne haben und steckte mich mit seiner Begeisterung an. Das Thema iPhone ist in meiner Familie aber quasi ein “No-Go”, denn alle haben Android und dann darf man iPhones ja nicht toll finden.

Außerdem bemerkte ich 2016 welche Farben ich wirklich gut finde und das diese ebenfalls für einen Mann nicht sein dürfen – Roségold, Rosa und Lila. Diese drei Farben spiegeln für mich Liebe, Treue und Ruhe wieder. Ende 2016 war mein Entschluss gefasst: mein nächstes Smartphone (falls es irgendwann wieder eins werden sollte) würde ein Roségoldenes. Dumm nur das es nur einen einzigen Hersteller gibt der diesen Farbton perfekt auf seine Geräte übertragen kann: Apple. Man kann den iPhones vieles vorhalten, aber hässlich sind sie seit dem iPhone 5 nicht mehr. Okay die 5er und SE-Reihe sind noch sehr klobig und könnten deutlich bessere Akzente setzen, aber wer beim iPhone 6, 6s oder 7 nicht ein wenig verliebt guckt hat keinen Geschmack – meiner Meinung nach.

Allerdings werde ich mir so schnell wohl kein iPhone kaufen, denn erstens sind die 5er und SE-Modelle vom Display zu klein und die anderen eher passenden Geräte zu teuer. Verlangt Apple hier mindestens 600€ sind es bei Anbietern wie o2 und Vodafone ohne Vertrag mindestens 450€. Da die Geräte nicht erweiterbar sind muss man sich vor dem Kauf überlegen ob 16GB, 32GB, etc. reichen oder man mehr Platz braucht. Würde man mir die Geräte zum Testen zur Verfügung stellen würde ich sofort zu schlagen.

Das Leben ohne Facebook, WhatsApp & Co…

Seit 47 Tagen ohne Facebook und seit 18 Tagen ohne WhatsApp, wie geht es mir damit und wo liegen die Schwierigkeiten?

Auf die Frage “Hast du WhatsApp?” gab es von mir bis vor 18 Tagen immer ein klares “Ja!”. Seit dem nur noch ein freudiges nein. Und auch Facebook ist, schon etwas länger, kein Teil meines Lebens mehr, surfte ich doch bisher bis zu 18h am Tag im Internet, so verringerte sich diese Zeit auf durchschnittlich 6-10h.

Meisten langweile ich mich

Die meiste Zeit langweile ich mich im Netz, denn ich verbiete mir strikt Facebook und Co zu benutzen. Das klingt allerdings viel härter als es ist. So fehlt mir nicht das dumpfe scrollen durch den Tag meiner “Freunde” und auch nicht unbedingt diese Menschen (einige mehr andere weniger), jedoch fehlt mir die Möglichkeit überhaupt auf das blaue Datenmonster zu klicken. Manche Bilder, Videos, Tageserfahrungen etc. würde ich so gerne teilen.

Onderweg

Aber ich bin tatsächlich mehr unterwegs, treffe öfter meine Freunde, telefoniere mit ihnen und bin viel Lebensfroher. Am 14.12.2016 wird mein Album “Onderweg” erscheinen und ich freue mich darauf, auch wenn es kein Kommerzielles Album sein wird. Denn in Onderweg steckte ich nicht nur Arbeit und meine Freude am Musik machen, nein ich verbringe zum ersten Mal nach 10 Jahren die Nachricht “Sei Glücklich, denn das Leben ist viel zu kurz für Depression”. Onderweg wird das erste Album in komplett lirischer Sprache (da es keine Texte gibt nur deren Titel und Erklärungen). Das Datum ist nicht zufällig gewählt, dazu aber später mehr.
Und auch hier fehlt mir Facebook, da ich das Album nicht vertreiben kann. Nur Leute die das Datum kennen, werden das Album hören und Teilen. Das ist mir bewusst und auch egal. Mache ich einen Menschen glücklich damit, dann hat es sich schon gelohnt.

Datenkrake WhatsApp

Warum ich bei WhatsApp weggegangen bin lässt sich in einem Wort zusammen fassen: Datenkrake. Genauso wie Facebook (und aus dem selben Grund) verließ ich den Messenger einen Monat später. Es gab mehrere Gründe, unter anderem der, dass ich nicht die Nummern meiner Freunde, welche WhatsApp nicht nutzten, an Facebook & Co verteilen wollte. Mein Gefühl von Freiheit konnte ich nur stärken, in dem ich den Messenger hinter mir ließ. WhatsApp fehlt mir deutlich mehr als Facebook, da eine einfache Kommunikation mit Freunde nicht mehr so einfach ist. Außerdem kann man über die normale SMS (mein Hauptkommunikationsweg) keine Bilder und Videos teilen.

Trotz der ganzen negativen Nachteile werde ich nicht zurückkehren. Jetzt nicht und wohl auch nicht später.

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén