Timo Ewald

Jeder hat eine Geschichte, dies ist meine!

Kategorie: Technik

Browser-Test (Teil 1) Samsung Internet für Android

Lange war der auf Samsunggeräten vorinstallierte Browser Samsung Internet für mich nur eine lästige App, welche sich nicht deinstallieren ließ. Damals testete ich den Browser und war gar nicht überzeugt. Es gibt keine Synchronisierungsfunktionen, keinen AdBlocker und auch das Design sprach mich nicht an. In meinem letzten Browser-Test 2018 ließ ich den Browser ungetestet stehen. Doch dieses Jahr gab ich ihm eine neue Chance. Und Spoiler: ich mag ihn.

 

Samsung Internet – nicht mehr Pflicht

Anders als in Android 6 ist auf meinem Samsung Galaxy S9 und auch meinem Samsung Tab A mit Android 9 der Samsung Internet-Browser deinstallierbar. Beim Tab war er sogar nicht einmal vorinstalliert. Dies gibt dicke Pluspunkte, da dies bei Nichtgefallen nicht unnötig Speicher raubt.

 

Design zweifach, Austattung minimal

Das Design des Browser erinnert ein wenig an Google Chrome, allerdings ist oben in der Mitte die Such- und Adresszeile, darunter reihen sich die Tabs. Auf der rechten Seite sind noch Einstellungen und die Tab-Übersicht. Insgesamt wirkt der Browser aufgeräumt und minimalistisch. Sehr schön. Dank dem Dark-Modus von Samsungs OneUI wird der Browser auch in grau bzw. schwarz dargestellt. Dies spart bei OLED eine Menge Akku.

Anders als in anderen Android-Browsern wird kein AddOn-Shop mitgeliefert, jedoch lassen sich AddOns wie einen AdBlocker über den Google Play-Store (oder den Samsung Store) nachinstallieren. Dies klappte ohne Probleme und erfordert keinerlei Kenntnisse.

Einstellungen gibt es wenige, dafür aber sehr übersichtlich. Minimalismus lebt.

 

Lade- & Startzeiten

Der Browser wirkt schon sehr schnell, doch wie schnell er wirklich ist, wurde in kleinen Tests herausgefunden.

Startzeit: 2,02 Sekunden
Ladezeiten:
timo-ewald.de  4,07 Sekunden
google.de  2,56 Sekunden
spiegel.de  9,00 Sekunden

Diese sind nur als Anhaltspunkte zu betrachten. Ob und wie schnell eine Seite geladen wird hat mit vielen Einflüssen zu tun. Ich empfehle es einfach selbst zu testen.

 

Fazit?

Samsung Internet ist ein unterschätzter Browser für Android. Er ist minimalistisch, zeigte nie Fehlverhalten im Test und besitzt einen Darkmode. Außerdem lässt er sich über AddOn-Apps erweitern. Da er jedoch nicht auf Windows funktioniert und auch keine Synchronisierung anbietet ist er für mich nicht geeignet. Wer allerdings einen stabilen, schnellen und minimalistischen Android-Browser sucht kann mit dem Samsung Internet-Browser nichts falsch machen. Klare Empfehlung!

Meine Lieblingsspiele-Apps für Android (Sommer 2019)

Liebe Leser_in,

heute stelle ich euch Spiele-Apps für Android vor, welche ich (fast) täglich nutze. Die meisten davon kann man per In-App-Kauf werbefrei erhalten.

Den Anfang macht meine Nummer 1: Alto’s Odyssey.

In Alto’s Odyssey helft ihr dem Sandboarder Alto bei seiner Reise über Sandpisten. Dabei sammelt man Punkte durch Sprünge, Grinde (auf Leinen) und durch Kristalle. Das spielt ist einfach aufgebaut, die Steuerung ist sehr simpel und das Spiel macht auch nach mehreren Stunden noch Spaß. Es ist ein Spiel für Zwischendurch und lenkt sehr gut von der Hektik des Altags ab. Mit In-App-Käufen kann man die Werbung entfernen und ein paar Items kaufen. Alto’s Odyssey gibt’s hier kostenlos für Android.

Ganz ähnlich ist der Vorgänger Alto’s Adventure aufgebaut. Hier ist Alto ein Snowboarder und die Welt statt in Sand getaucht aus Schnee und Eis. Diese Version gefällt mir nicht so gut, da man später einem älteren Ritter auf einem Pferd entkommen muss und dieser sehr heimtückisch ist. Jedoch gehört auch diese Version zu meinen Lieblingsspielen. Alto’s Adventure gibt’s hier kostenlos für Android.

Um der Hektik des Alltags zu entkommen und auch meinen Freunden etwas gutes zu tun male ich mit Happy Color Bilder aus. Malen nach Zahlen mit hunderten Bildern. Jeden Tag kommen neue Bilder zum Ausmalen hinzu und es wird auch nach Stunden nicht langweilig. Zudem kann man die Bilder lokal abspeichern und so seinen Freunden eine Freude machen. Leider ist Happy Color mit Werbung belastet, welche sich leider nicht freikaufen lässt. Happy Color gibt’s hier kostenlos für Android.

In Twist Hit! muss man Bäume aufbauen indem man den Baumstumpf mit Rinde beschießt. Dabei muss man sich durch bewegende Teile bewegen und darf nicht von diesen getroffen werden. Dieses Spiel hat mich sehr überrascht, denn ich dachte nicht, dass mir so etwas Spaß machen würde. Twist Hit macht mir jedoch viel Spaß und es lässt sich (fast) Werbefrei benutzen, wenn man ein bisschen Geld ausgiebt. Twist Hit! gibt’s hier.

In Terrarium baut man seine eigene kleine Pflanzenfarm in einem Gewächshaus auf. Dabei sammelt man Luftblasen und treibt das Wachstum der Pflanzen voran. Diese App kann einem von der Hektik und dem Stress des Alltags befreien. Terrarium gibt es hier.

Weitere Spiele werden von mir noch erprobt. Dazu zählen Lego Tower, Bricks n Balls und AC Rebellion. Eine neue Liste meiner Lieblingsspiele erscheint im Winter 2019.

YouTube Premium: Fazit nach einem Jahr

Liebe Leser_in,

in den letzten Monaten habe ich immer weniger den Streaming-Dienst von Spotify benutzt, so dass ich Ende April das Abo nach mehr als 6 Jahren kündigte. Meine Musik beziehe ich seit Jahren auch über YouTube und da gibt es ja diesen neuen Service YouTube Premium. Heute erzähle ich euch von meinen Erfahrungen mit diesem Dienst.

Im Juni 2018 startete YouTube seinen Premium-Dienst mit einer 3-monatigen Testphase für die Kunden. 3 volle Monate alle Dienste des Premium-Abo kostenlos nutzen! Ich begann meine Testphase und verliebte mich in diesen Service.

Was beinhaltet YouTube-Premium:

  • keine Werbung
  • YouTube, YouTube-Music und Google Play Music
  • YouTube Originals (von mir nie genutzt)
  • die neue App “YouTube-Music” nutzen
  • Videos aller Art sowie Musik im Hintergrund (und auch im Standby) abspielen

Der erste Punkt, weshalb YouTube Premium für mich auch über den Testraum hinaus interessant wurde, ist dass es keine Werbung gibt. Sowohl ist jegliche Werbung auf der Webseite verschwunden als auch jede Werbung vor und in den Videos. Das macht für mich YouTube endlich nutzbar, da ich ein bekennder Werbunghasser bin. Das Videos auch im Hintergrund, also sowohl das Wechseln der Apps möglich ist, als auch das ausschalten des Displays ist für mich die zweite große Überzeugung. Mein Spotify-Premium-Abo lief über 6 Jahre und hat mich monatlich 9,99€ gekostet. YouTube Premium läuft nun seit September für 11,99€ bei mir und kann für mich Spotify komplett ersetzen! Als Familie kann man sich das Familien-Abo für 16,99€ holen und so mit bis zu 6 Menschen im eigenen Haushalt kräftig Geld sparen.

Und welche Schwächen hat das Abo? Mir sind natürlich auch Fehler aufgefallen. So wurde im März 2019 einmal für wenige Stunden der Dienst komplett abgeschaltet, sprich man sah plötzlich Werbung und konnte nichts mehr im Hintergrund abspielen. Dies war nach 6 Stunden behoben. Außerdem verwechselt die YouTube-Music App öfters die Titel und Interpreten eines abgespielten Songs. Das ist nervig, wenn man jemanden etwas zeigen möchte und auch wenn man neue Lieder entdeckt. Dieser Fehler wurde bis heute nicht wirklich behoben. In der Music-App kann man auch Songs finden, die es bei YouTube nur als Video gibt in der Music-App aber auch einfach ohne Video (Standbild). Dies führt beim Playlist-Anlegen zu Fehlern beim Abspielen, da YouTube-Music nicht alle Videos von YouTube abspielt (und andersrum).

Mein Fazit? Ein Premium-Dienst welcher sich so nennen darf, gute Funktionen bietet und mich endlich vor dem Alltag retten kann, da es im Hintergrund und ohne Werbung läuft. Probiert es einfach aus, natürlich könnt ihr den Premium-Dienst (wie auch bei Spotify) 30-Tage kostenlos testen. Ihr werdet begeistert sein (wenn ihr YouTube gerne nutzt)!

YouTube Premium

liebe Grüße,

euer Timo

App der Woche #1: Abonnements

Liebe Leser,

zusätzlich zu meiner wöchentlich aktualisierten Topmusik-Liste möchte ich noch ein weiteres kleines Format einbringen. So stelle ich euch ab jetzt jeden Mittwoch eine App oder ein Programm vor, welches ich euch empfehlen mag. Zur besseren Übersicht werde ich noch eine Seite erstellen, auf der ihr dann alle Beiträge dieses Formates finden könnt.

Den Anfang macht diese Woche eine sehr kleine, aber nützliche App. Sie hilft euch dabei eure Abonnements zu überblicken und berechnet euch dabei den gesamten Preis. Diese App nennt sich “Abonnements” und ist kostenlos im Google Play Store erhältlich.

Wofür ist die App da?

In der App könnt ihr ganz einfach eure Abos verwalten und sehen wie viel Geld ihr monatlich dafür ausgebt. Neben den klassischen Abos für YouTube, Spotify oder Netflix könntet ihr hier aber auch eure jährlichen Kosten für Versicherung oder die Monatsmiete der Wohnung eintragen. Die App  berechnet dann automatisch wie hoch eure monatlichen Fixkosten sind. Kurz: Überblick über eure Finanzen!

Welche Funktionen hat die App?

Die App ist simple aufgebaut. So bekommt ihr am Anfang eine Liste aller Abos angezeigt. Mit Namen, evtl. Notizen, dem monatlichen Preis sowie der Zeit (in Tagen) bis zur nächsten Abrechnung. Unten habt ihr eine Leiste mit einem Menü-Button, einem dicken Plus in der Mitte für neue Einträge sowie Filter- und Sortierungsmöglichkeiten. Oben rechts seht ihr den monatlichen Gesamtbetrag.

Klickt ihr nun auf ein Abonnement so wird euch der Name, die evtl. Bezeichnung sowie der Preis angezeigt. Außerdem erscheint der Abrechnungszeitraum, die nächste Zahlung, die erste Zahlung, wie viel ihr bisher bezahlt habt sowie die Zahlungsmethode oder weitere Notizen. In dieser Ansicht könnt ihr oben rechts auf eine Glocke drücken um Benachrichtigungen für dieses Abo einzustellen oder auf 3 Punkte zum Menü kommen.

Klickt ihr in der Hauptansicht auf das Plus erstellt ihr einen neuen Beitrag. Zunächst müsst ihr den Preis wählen, dann einen Namen vergeben und optional eine Beschreibung. Außerdem könnt ihr einstellen ob ihr den Betrag einmalig oder regelmäßig bezahlt. Ihr könnt den Zeitraum flexibel einstellen und auch schreiben wann ihr zum ersten Mal bezahlt habt.

Zusätzlich könnt ihr noch eine Farbe wählen, eine Zahlungsmethode beschreiben und eine Notiz hinzufügen. Wer mag kann das ganze noch mit einem Label (also einer Kategorie) versehen. Danach auf “Abo speichern” klicken und ihr landet wieder im Hauptbildschirm.

Wie finanziert sich diese App?

Die App ist kostenlos und ohne Werbung.  Es gibt auch keine direkte Unterstützungsmethode für den Hersteller.

Wo bekomme ich die App?

Im Google Play Store

Vom Googlefreak zum iPhone?

Als ich mich vor Jahren bei einem großen Messanger anmeldete nannte ich mich Googlefreak – denn ich fand Google und deren Dienste immer schon toll. Ein paar Jahre später bekam ich mein erstes Smartphone mit Android (Samsung Galaxy Ace) und in den Jahren darauf hatte ich fast jedes Ace-Modell. Das es außer Android noch andere Betriebssysteme für mobile Endgeräte gab wußte ich, verdrängte die Gedanken dazu aber. Als Android-Nutzer durfte man iPhones nicht toll finden und anders herum auch nicht. Dies dachte ich wirklich jahrelang.

Bis ich 2016 die YouTuber iKnowReview und felixba sah und sie mir eindrucksvoll die iPhones näher brachten. felixba, ein langjähriger Apple-Fan benannte das Samsung Galaxy Note 7 (Android) als das beste Smartphone das er kenne. iKnowReview – lange Jahre Android-Nutzer zeigte mir wie schön die iPhones heute aussehen, welche Technik sie inne haben und steckte mich mit seiner Begeisterung an. Das Thema iPhone ist in meiner Familie aber quasi ein “No-Go”, denn alle haben Android und dann darf man iPhones ja nicht toll finden.

Außerdem bemerkte ich 2016 welche Farben ich wirklich gut finde und das diese ebenfalls für einen Mann nicht sein dürfen – Roségold, Rosa und Lila. Diese drei Farben spiegeln für mich Liebe, Treue und Ruhe wieder. Ende 2016 war mein Entschluss gefasst: mein nächstes Smartphone (falls es irgendwann wieder eins werden sollte) würde ein Roségoldenes. Dumm nur das es nur einen einzigen Hersteller gibt der diesen Farbton perfekt auf seine Geräte übertragen kann: Apple. Man kann den iPhones vieles vorhalten, aber hässlich sind sie seit dem iPhone 5 nicht mehr. Okay die 5er und SE-Reihe sind noch sehr klobig und könnten deutlich bessere Akzente setzen, aber wer beim iPhone 6, 6s oder 7 nicht ein wenig verliebt guckt hat keinen Geschmack – meiner Meinung nach.

Allerdings werde ich mir so schnell wohl kein iPhone kaufen, denn erstens sind die 5er und SE-Modelle vom Display zu klein und die anderen eher passenden Geräte zu teuer. Verlangt Apple hier mindestens 600€ sind es bei Anbietern wie o2 und Vodafone ohne Vertrag mindestens 450€. Da die Geräte nicht erweiterbar sind muss man sich vor dem Kauf überlegen ob 16GB, 32GB, etc. reichen oder man mehr Platz braucht. Würde man mir die Geräte zum Testen zur Verfügung stellen würde ich sofort zu schlagen.

Das Leben ohne Facebook, WhatsApp & Co…

Seit 47 Tagen ohne Facebook und seit 18 Tagen ohne WhatsApp, wie geht es mir damit und wo liegen die Schwierigkeiten?

Auf die Frage “Hast du WhatsApp?” gab es von mir bis vor 18 Tagen immer ein klares “Ja!”. Seit dem nur noch ein freudiges nein. Und auch Facebook ist, schon etwas länger, kein Teil meines Lebens mehr, surfte ich doch bisher bis zu 18h am Tag im Internet, so verringerte sich diese Zeit auf durchschnittlich 6-10h.

Meisten langweile ich mich

Die meiste Zeit langweile ich mich im Netz, denn ich verbiete mir strikt Facebook und Co zu benutzen. Das klingt allerdings viel härter als es ist. So fehlt mir nicht das dumpfe scrollen durch den Tag meiner “Freunde” und auch nicht unbedingt diese Menschen (einige mehr andere weniger), jedoch fehlt mir die Möglichkeit überhaupt auf das blaue Datenmonster zu klicken. Manche Bilder, Videos, Tageserfahrungen etc. würde ich so gerne teilen.

Onderweg

Aber ich bin tatsächlich mehr unterwegs, treffe öfter meine Freunde, telefoniere mit ihnen und bin viel Lebensfroher. Am 14.12.2016 wird mein Album “Onderweg” erscheinen und ich freue mich darauf, auch wenn es kein Kommerzielles Album sein wird. Denn in Onderweg steckte ich nicht nur Arbeit und meine Freude am Musik machen, nein ich verbringe zum ersten Mal nach 10 Jahren die Nachricht “Sei Glücklich, denn das Leben ist viel zu kurz für Depression”. Onderweg wird das erste Album in komplett lirischer Sprache (da es keine Texte gibt nur deren Titel und Erklärungen). Das Datum ist nicht zufällig gewählt, dazu aber später mehr.
Und auch hier fehlt mir Facebook, da ich das Album nicht vertreiben kann. Nur Leute die das Datum kennen, werden das Album hören und Teilen. Das ist mir bewusst und auch egal. Mache ich einen Menschen glücklich damit, dann hat es sich schon gelohnt.

Datenkrake WhatsApp

Warum ich bei WhatsApp weggegangen bin lässt sich in einem Wort zusammen fassen: Datenkrake. Genauso wie Facebook (und aus dem selben Grund) verließ ich den Messenger einen Monat später. Es gab mehrere Gründe, unter anderem der, dass ich nicht die Nummern meiner Freunde, welche WhatsApp nicht nutzten, an Facebook & Co verteilen wollte. Mein Gefühl von Freiheit konnte ich nur stärken, in dem ich den Messenger hinter mir ließ. WhatsApp fehlt mir deutlich mehr als Facebook, da eine einfache Kommunikation mit Freunde nicht mehr so einfach ist. Außerdem kann man über die normale SMS (mein Hauptkommunikationsweg) keine Bilder und Videos teilen.

Trotz der ganzen negativen Nachteile werde ich nicht zurückkehren. Jetzt nicht und wohl auch nicht später.

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